Beiträge von finsterweiss

    Hallo und herzlich willkommen auch von mir ^^

    Auf deinem Profilbild sieht man die drei Süßen ja schon ein bisschen - kann es kaum erwarten, mehr von ihnen zu sehen :)

    Wenn du dich durch das Forum klickst wirst du viele interessante Beiträge finden, auch zum Thema Haltung und Gehege - und falls deine Frage da nicht dabei ist, einfach einen neuen Beitrag starten :)

    Ich füttere seit ca. 1 1/2 Wochen wieder Wiese.
    Soooo viel gibt es ja aktuell eh noch nicht (also in meiner Gegend zumindest), also ginge es sich als Alleinfutterquelle ohnehin noch nicht aus .
    Daher gibts derzeit halt einfach jeden Tag ein oder zwei handvoll Wiese zum Winterfutter dazu - die Portionsgröße steigert sich dann mehr oder weniger automatisch, wenn es dann wieder mehr und mehr Sammelmöglichkeiten gibt ^^

    Ich habe sehr unterschiedliche Beobachtungen gemacht.

    Kaya hatte sich nur wenig verändert. Als sie 6 Jahre alt war, hatte sie immer noch die selbe Figur und das selbe Fressverhalten. Ihr Aktivitäts-Level ist ein bisschen gesunken, sie hat mehr geschlafen als sonst, aber es war jetzt nicht sooo ein großer Unterschied.


    Puzzle wurde mit 6 Jahren langsam immer dünner, mit 7 Jahren war sie dann schon recht "knochig", da kamen dann auch schon einige gesundheitliche Wehwehchen dazu vor allem Gelenksprobleme) und sie hat quasi 90% des Tages verschlafen, am liebsten "mitten im Weg".
    Bei ihr kam es mir auch oft so vor, als wäre sie ein bisschen dement. Sie ist oft "sinnlos" durchs Gehege gewatschelt und stand dann manchmal so rum als hätte sie vergessen was sie gerade machen wollte. (Ja, ich weiß, das ist sehr vermenschlicht gesprochen, aber es veranschaulicht ihr Verhalten ganz gut ;))
    Also Puzzle war tatsächlich so, wie man sich eine 90jährige Omi vorstellen würde ^^


    Cappuccino hatte man ihr Alter mit ca. 6-7 Jahren absolut garnicht angemerkt. Ihr Appetit und ihre Figur blieben unverändert, und sie hatte auch nicht mehr geschlafen als sonst, war immer noc sehr aktiv und aufgeweckt. Und das sogar obwohl sie zu dem Zeitpunkt schon einige chronische Krankheiten mit sich rumgeschleppt hatte.


    Tiana wird heuer im Mai auch schon 6 Jahre alt. Bei ihr merkt man schon seit einiger Zeit, dass das Gewicht tendenziell weniger wird , allerdings wird das zu einem gewissen Teil auch mit ihren Zahnproblemen zusammenhängen. Vom Verhalten her ist sie tatsächlich aktiver, neugieriger und selbstbewusster geworden. Sie war sonst eher immer schüchtern und zurückhaltend, mittlerweile ist sie eher "I don't give a sh*t!" :D
    Aber auch das wird vermutlich eher mit dem Umstand zu tun haben, dass sie wegen ihrer never ending Zahngeschichte mehr "betüddelt" wird.

    Also ich denke auch, dass es auf das persönliche Befinden jedes Schweinchens ankommt.

    Meine beiden haben die "unsichtbare Grenze" am Anfang fast garnicht übertreten.
    Ein paar Mal standen sie zwar da und haben geschnuppert, was da wohl jenseits der Decke liegen mag, oder sind testweise mal mit zwei Pfoten nach draußen getapst, aber ganz rausgegangen sind sie eigentlich nie (zumindest nicht in meinem Beisein - was sie machen wenn ich nicht da bin, weiß nur mein Hausgeist :D)

    Einzig in die Küche sind sie ein paar mal gehüpft, aber da lag der Teppich anfangs quasi neben dem Gehege, da haben sie es mit einem Jump rüber geschafft.
    Den Teppich hatte ich dann ein bisschen weiter weg geschoben, danach war die Küche für beide Schweine auch eher uninteressant.

    Tiana ist mittlerweile sehr frech geworden. Das hat angefangen, als sie wegen ihrer Zahnprobleme extra Futter bekommen hat. Ich bin dann immer in der Küche gestanden und hab Gemüse in Streifen geschnitten oder Brei angerührt, das hat Tia sehr schnell kapiert und is dann immer schon am Decken-Rand Richtung Küche gehockt und hat mich lautstark "angefeuert", wenn es ihr nicht schnell genug ging ^^
    Irgendwann war ihr der verbale Terror wohl zu wenig und sie ist kurzerhand über die "Grenze" gehopst um mir auf dem Küchenteppich Gesellschaft zu leisten und mir auf die Füße zu steigen :rolleyes: :D
    Allerdings muss sie ja wie erwähnt vom Auslauf bis zur Küche keinen sonderlich weiten Weg über Parkett zurücklegen, und sie hat halt zusätzlich eine kulinarische Motivation, die sie dazu animiert - sonst würde sie es vermutlich nicht machen.
    Ich hab sie nämlich bisher sonst in keiner anderen Situation beobachtet, in der sie freiwillig die Decke verlassen wollte, oder auch nur drüber nachgedacht hätte.

    Tatsächlich hätte ich eher von Rocko mehr Neugier in dieser Hinsicht erwartet, weil eigentlich er von den beiden das aktivere und frechere Schweinchen ist.
    Für ihn war es wohl nur am Anfang interessant und spannend, als es neu war, aber mittlerweile interessiert ihn das Lava-Land kein bisschen mehr ^^

    Verstehe einer diese Schweine.... :/ ^^

    Wenn ein anderer von Euch einen Biss hatte, der hätte vermieden werden können oder behandelt werden musst, könnt Ihr auch gerne hier berichten.

    Ich wurde bisher zum Glück fast immer nur "gezwickt".

    Einen richtigen Biss, der auch geblutet hat, hatte ich erst einmal.
    Das war beim ersten Mal Krallenschneiden von Dexter, der hat sich so sehr gefürchtet dass er in Panik zugebissen hat. Das kam so plötzlich und unerwartet, dass ich ihn vor Schreck auch noch hab fallen lassen... =O (war glücklicherweise eh nicht hoch, aber trotzdem, da hätte auch Schlimmeres passieren können...)

    Der Biss hat sich aber nicht entzündet oder so, und wurde dann auch von selber wieder heil.
    Die kleine "Narbe" hat man aber echt lange noch gesehen.

    Ach du liebe Zeit... da hast du ja ganz schön was durchgemacht!
    Wer hätte gedacht, dass so ein kleiner Biss so dramatische Folgen haben kann.... 8|

    Danke, dass du deine Erfahrung mit uns geteilt hast - da wird man dann selber irgendwie noch vorsichtiger um Umgang mit den Tieren, als man es ohnehin schon ist.

    Ich wünsch dir weiterhin alles Gute und eine schnelle Genesung! <3

    Ehrlich gesagt hat mich das Thema auch schon etwas beschäftigt...
    Etwa ein halbes Jahr, nachdem ich angefangen hatte fast ausschließlich frisch gepflückte Gräser und Kräuter zu füttern, hatten meine beiden Schweinchen dementsprechend weniger Heu gefressen, und dann hatte Tiana plötzlich das Problem mit den Zähnen.
    Wenn man da eins und eins zusammenzählt, kommt man schon ins Grübeln... :/

    Aber meine Tierärztin meinte dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat und es nur ein blöder Zufall war... :S

    Ich hätte gesagt es ist individuell zu betrachten - es kommt auf die Höhe, den Untergrund und das Alter bzw. Gewicht der Tiere an.

    Früher hatte ich auch "Hochebenen" im Gehege - rauf und runter gesprungen sind allerdings eher immer nur die jüngeren Schweinchen. Mit zunehmendem Alter kam dann irgendwie bei allen von selbst die Bequemlichkeit und sie haben angefangen die Rampen zu benutzen.

    Eine alte Lady hatte ich, die öfters mal sogar mit ihren knapp 8 Jahren noch raufgesprungen ist - aber nicht mehr runter. Sie stand zwar manchmal eeeeeewig lang an der Kante und hat nach unten geschaut, als würde sie überlegen ob sie springen soll, hatte sich dann aber (zumindest wenn ich sie beobachtet habe) doch immer für die Rampe entschieden.
    Sie hatte zum Schluss Probleme mit Arthrose - ob das im Zusammenhang mit dem Springen lag oder eine normale Alterserscheinung war, kann ich aber nicht beurteilen.

    Die Höhe sieht auf deinen Fotos eigentlich nicht so schlimm aus, solange der Untergrund weich ist und ein bisschen abfedert.
    Ich würde die Schweinchen beim Springen einfach mal ein bisschen beobachten - wenn sie sich nur wie "nasse Säcke" runterplumpsen lassen, würd ich mir wahrscheinlich schon Sorgen machen, aber wenn sie wirklich "ordentlich" springen und nicht grade 1.300 Gramm wiegen, hätte ich gesagt es ist ok... :S

    Hallo,

    das sind wirklich traurige Nachrichten :(

    Ich kann mich den vorangegangenen Kommentaren nur anschließen - solange er noch selbständig frisst und aktiv ist, würde ich einfach schauen, dass er die schönstmögliche Zeit verbringen kann, die ihm noch bleibt.
    Du wirst es mit Sicherheit merken, wenn es dann soweit ist. Fressunlust, Veränderungen im Verhalten, optische Veränderungen zB am Fell... die Zeichen werden da sein, und dann weißt du, es ist an Zeit ihn gehen zu lassen.

    Ich wünsch euch alles Gute und noch eine schöne gemeinsame Zeit <3

    Phu, das is ein wirklich heikles Thema.

    Natürlich kennt jeder Besitzer seinen Hund am besten, und wahrscheinlich würde in 9 von 10 Fällen auch tatsächlich nichts passieren - aber ich persönlich würde es einfach nicht riskieren wollen. Ich glaube ich könnte es mir nie verzeihen, wenn dann doch mal was passiert.

    Ich habe bei diesem Thema keine eigenen Erfahrungswerte, aber man hört ja immer wieder davon, dass Zwischenfälle mit Hunden im Haushalt passieren, wo die Besitzer dann regelrecht geschockt sind, weil sie sich niemals gedacht hätten dass ihr lieber, braver Hund, der sonst immer so vorsichtig mit allen umgeht, dann plötzlich doch zubeißt.

    Prinzipiell sind unsere domestizierten Haustiere, seien es jetzt Hunde oder Katzen, eben trotz allem immer noch Raubtiere, und daher sollte man sie meiner Meinung nach niemals unbeaufsichtigt bei Meerschweinchen oder anderen potentiellen "Beutetieren" lassen - genausowenig wie bei Babies und Kleinkindern.

    Deinen Konflikt kann ich sehr gut nachvollziehen ?(
    Du könntest aber zB darüber nachdenken, das Gehege anders zu gestalten um es "einbruchsicher" zu machen, oder es in einen Raum stellen der für Bello tabu ist, falls du dafür genug Platz hast.

    Hallo und herzlich willkommen auch von mir! :)

    Ich hab jetzt auch eine Zeit lang gebraucht, um zu kapieren was es mit den H's auf sich hat :D

    Aber eine coole Idee - nur hätte ich Angst, dass mir irgendwann die Namen mit H ausgehen - oder springst du dann einfach weiter zum "i"? 8o

    Freue mich schon, mehr von dir und deiner Schweine-Bande zu lesen :)

    Also ich hatte bisher 5er, 4er, 3er und 2er Konstellationen.


    Die 2er und 3er haben eigentlich immer sehr reibungslos funktioniert.

    Die 4er hatte auch gut geklappt, allerdings haben sich da nach kurzer Zeit auch Paare gebildet, die dann die meiste Zeit zusammen waren. Also der Kastrat + ein Weibchen, und die anderen beiden Mädels. Also irgendwie waren das dann zwei Pärchen in einem Gehege 😅

    Die 5er Gruppe hatte garnicht funktioniert, die musste ich dann trennen weil ein Schwein einfach alle anderen attackiert und blutig gebissen hat.

    Allerdings war damalas das Gehege einfach viel zu klein - ich war da noch ein Teenager und wusste es einfach nicht besser. Also mit mehr Platz hätten sie sich vielleicht eh vertragen.


    Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass es wohl eher vom Charakter der Tiere abhängt, und nicht von der Gruppengröße.

    Ich persönlich bevorzuge aber die 3er Konstellation, weil ich damit bisher einfach die besten Erfahrungen gemacht habe. 🤗🖤