Die Quietschnasen

  • Schnuppe & Velvet


    Lavendel


    Ida



    Lumi



    Nessaja



    Johnny



    Johnny schleckt Lavendels Auge :rolleyes: (wenn ich es sehe, verbiete ich es ihm - er macht das oft zu exzessiv, daher soll er es nicht - macht die Augen kaputt)

    Liebe Grüße von den 10 Quietschnasen:

    <3 Lavendel, Bob, Velvet, Schnuppe, Domino, Johnny, Lumi, Ida, Fienchen und Nessaja <3

  • Da denkt man immer ein Schweinchen war schon süß, und dann kommt das nächste :love: Besonders über Lavendel freue ich mich natürlich! Und über Ida und Bob und Mo und Nessi und Lumi und Domino und und und... :D

    Die zwei Jungs sind aber echt so niedlich <3 Bei Mo sieht man das Chaos im Mund :( Ich hoffe du kannst ihnen helfen!

    Ich bin echt froh, dass sie jetzt wieder bei dir gelandet sind. Ich glaube so viele Leute meinen es gar nicht böse und trotzdem ist es nicht ideal für die Tiere und viel wird übersehen. Wie ist das so für dich? Und auf für die vorherigen Halter? Das muss ja schlimm sein, wenn man sich Mühe gibt und irgendwie kommt dann sowas raus ?(

    Haremsgruppe und gemischte Gruppe <3

    "untere Gruppe" bestehend aus Luna und Zorro

    "obere Gruppe" bestehend aus Eddie, Billy, Helga, Maddie, Lila, Nayla, Ozeana, Bonnie, Elfriede, Malu, Jackie, Tilda und Ilse

    Mehr Infos zu uns hier :)

  • Jaaaa, irgendwie sind sie am Ende doch alle mega Zucker :love:


    Ich war auch etwas "erschrocken" wie deutlich man das auf diesen Bildern schon sieht...

    Noch mehr geschockt hat mich nur die Tatsache, dass mir der Abszess seit heite Vormittag wieder ein Stück größer geworden zu sein scheint. Was ein Mist ey, sobald die Praxis Dienstag wieder auf hat, rufe ich da an. Die Ärztin hat zwar eigentlich vor Donnerstag keinen freien Slot, aber sie meinte selbst, sollte vorher was sein, soll ich mich Dienstag mal melden...


    Ich glaube auch, dass es oft einfach mangelnde Erfahrung ist, auf jeden Fall bei den beiden Jungs hier. Wir haben ja alle mal angefangen und da nicht immer alles richtig gemacht und direkt erkannt, man lernt ja mit der Zeit erst all die kleinen Zeichen zu sehen und richtig zu deuten. Und den richtigen Tierärzten zu vertrauen.

    Wenn ich an meine verstorbenen Schweinchen von vor 10 Jahren denke, frage ich mich oft, ob ich da nicht einiges übersehen habe und ich sie mit meinem heutigen Wissen und TA nicht wieder fit bekommen hätte. Obwohl ich damals alles nach bestem Wissen und Gewissen gemacht habe, besaß ich einfach noch nicht so das feine Gespür und die Erfahrungen für bestimmte Dinge wie es heute der Fall ist.

    Die Vorbesitzer der Jungs fragen oft nach, ob es Neuigkeiten gibt und wie es den beiden geht. Ich kommuniziere offen mit ihnen über die Befunde (möglichst neutral) und sie waren bzw sind sichtlich schockiert, was da alles schlummert. Laut ihrem Tierarzt waren beide gesund vor der Abgabe (Mo hatte ja 3 Wochen vorher die Korrektur, aber laut Tierarzt hätte da nix weiter gemacht werden müssen). Er ist "Kleintierspezialist", daher haben sie sich auf die Aussagen verlassen. Sie haben nach meinen Berichten aber selbst gemerkt, dass da scheinbar viel übersehen bzw vom Tierarzt gar nicht erst untersucht wurde. Machen sich natürlich auch Vorwürfe🥺 Ich kann mir vorstellen, dass das wie ein kleiner Weltzusammenbruch ist zu merken, was man da unbewusst übersehen hat.

    Dabei ist das überhaupt nicht meine Absicht. Sie lieben die Tiere und haben versucht alles Gute für sie zu tun. Für mich ist das Ergebnis natürlich trotzdem etwas traurig, gerade die Zwerge sind im Herzen immer "meine" Tiere geblieben. Man fühlt sich teilweise auch etwas machtlos. Z.B. hatte eines der Babys einige Wochen nach der Abgabe damals eine Lungenentzündung mit Aufgasung und fraß nicht mehr. Die Besitzerin hat mich nach Rat gefragt, den habe ich ihr natürlich gegeben, aber umgesetzt wurde es nur so halb. Das Baby überstand es zum Glück trotzdem, aber dieses Bangen ohne Eingreifen zu können... Nicht schön.

    Es frustriert einen selbst auch ziemlich, wenn man ein angeblich gesundes Schweinchen aufnimmt und direkt sieht, quasi auf den ersten Blick, dass XY nicht okay ist. Dass das Tier etwas hat, worunter es leidet und was offensichtlich bis dato nicht erkannt wurde.

    Allein schon die häufige Aussage "mein Schweinchen ist über Nacht friedlich eingeschlafen/an Altersschwäche gestorben". Also entweder habe ich hier wirklich fast ausschließlich die Ausnahmen sitzen oder aber - und das ist eher meine Vermutung - da wird viel (bewusst oder unbewusst) an Anzeichen übersehen und die Tiere sterben an/wegen unerkannten Erkrankungen. Und das mit Sicherheit nicht immer friedlich!


    Es ist wirklich kein einfaches Thema, immerhin fängt jeder Mal klein an und muss alles erst lernen. Da gehören Fehler leider auch dazu. Diese gehen in diesem Fall dann leider zulasten der Tiere.

    Ob ich nochmal "meine" Tiere vermitteln würde? Schwierig... Wenn überhaupt mit einem weniger guten Gefühl als beim letzten Mal.

    Was ich auf jeden Fall für mich gemerkt habe: Notstationsarbeit wäre nichts für mich. Tiere retten, aufpäppeln, abgeben und dann im worst case im schlechten Zustand bzw krank zurück bekommen... Das würde mir auf Dauer das Herz brechen und ist etwas, was sich wohl nie sicher verhindern lässt :(

    Liebe Grüße von den 10 Quietschnasen:

    <3 Lavendel, Bob, Velvet, Schnuppe, Domino, Johnny, Lumi, Ida, Fienchen und Nessaja <3

  • Danke für deine sehr ausgewogene Beschreibung der Situation!

    Ich kann so gut nachvollziehen, was Du da empfindest und würde wahrscheinlich ähnlich reagieren. Da wir uns extrem um unsere Tiere bemühen, werden wir vermutlich bei den meisten Haltungen Punkte finden, die besser gemacht werden könnten. Da ist es vielleicht hilfreich zu bedenken, dass dein Mo den größten Teil seines Lebens vermutlich glücklich verbracht hat, bei liebenden Haltern, die ihm ein weit überdurchschnittliches Meerschweinchenleben ermöglicht haben.

    Das ändert nichts an der Situation, die Du jetzt hast, aber vielleicht macht es sie etwas leichter, sich immer wieder bewusst an das Gute zu erinnern.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Josia (08/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24) - weitere Infos

  • Danke Silke, du hast auf jeden Fall recht damit 👍


    Ich hoffe sehr, dass die Ärztin uns morgen irgendwie dazwischen nehmen kann. Und es keine zu schlimmen Nachrichten gibt...

    Der Abszess ist seit leider sehr gewachsen, man konnte ihm quasi dabei zusehen seit gestern Abend, und ist ihm unangenehm. Er mag auch nicht mehr recht fressen bzw tut sich damit schwer. Kein Wunder, bei dem Ding.

    Mo ist ja ein recht schmales, eher schlankes Schweinchen. Das alles unter dem Kinn/am Hals ist das verflixte Teil ;(

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  • Das sieht ja echt furchtbar aus. Der Arme! So groß hab ich das nicht erwartet. Ich drücke ganz doll die Daumen für morgen <3

    Ich habe auch den Eindruck von deinen Erzählungen, dass die Vorbesitzer ihr Bestes versucht haben. Schade, wenn es dann an z.B. nicht guten Tierärzten scheitert. Aber schön, dass sie sich interessieren und falls sie sich irgendwann nochmal Schweinchen holen, werden sie auf jeden Fall deutlich mehr wissen. Vieles lernt man, wie du sagst, nur aus Erfahrung.

    Beim letzten Teil kann ich dir nur aus ganzem Herzen zustimmen. Und je mehr ich mit Schweinehaltern Kontakt habe, desto weniger kann ich mir vorstellen mal Schweinchen abzugeben. Einfach weil auch "gute" Halter Entscheidungen treffen, die ich mit meinen Vorstellungen nicht vereinbaren kann. Und selbst zu den Leuten, wo ich theoretisch ein gutes Gefühl hätte...schwierig.

    Haremsgruppe und gemischte Gruppe <3

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  • Der wuchs binnen 24 Stunden zu dieser Größe an, davor sah man nichts und fühlte auch nur wenig, maximal Erbsengröße.

    Leider ging es heute überhaupt nicht bei der Ärztin, frühestens spät abends, was aber keinen Sinn macht, da kann er nicht mehr in Narkose. Ich soll ihn jetzt morgen früh bringen. Solange müssen wir durchhalten🙁


    Ja, genauso sehe ich es auch ❤️

    Es ist echt schwierig, da bleibt einem eigentlich wirklich nur Endplatz zu sein/werden.

    Liebe Grüße von den 10 Quietschnasen:

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  • Danke für euren Beistand und das Daumendrücken ❤️

    Der Tag heute war anstrengend und voll, war ja alles sehr spontan mit der OP heute, daher komme ich erst jetzt zum Berichten.

    Vorweg: Mo hat es gepackt und es sieht aktuell ganz zufriedenstellend aus🥰


    Die OP verlief zum Glück reibungslos und wie geplant. Die Narkose war überhaupt kein Problem und die Ausgangslage nach den Röntgenbildern auch die unter diesen Umständen günstigste: Wurzeln der Backenzähne alle top (zum Glück🙏), Problem und Auslöser für den Abszess war der bereits auffällige Schneidezahn unten links.


    Hieß also Problemzahn komplett ziehen, Abszess mitsamt Kapsel entfernen und alle Zähne vernünftig einschleifen.


    Auf dem Bild unten sieht man den gezogenen Zahn. Hier gab es ein kleines Problem: Der Zahn ließ sich augenscheinlich nahezu problemlos ziehen. Auf einem weiteren Kontroll-Röntgenbild sah man dann aber, dass dort immer noch was im Kiefer saß. Es war ein veränderter (klumpig gewordene) untere Teil des Zahns. Beim Ziehen ist die schlechte Substanz einfach nur gebrochen. Normal ist der Zahn ja durchgehend "stiftförmig", hier war das nicht mehr der Fall. Dieser letzte Teil musste dann etwas aufwendiger noch herausgeholt werden.


    Die Ärztin erklärt sich die Entartung des Zahn wie folgt:

    Mo muss irgendwann einmal gestürzt oder gegen etwas gelaufen sein, wobei er sich den Unterkiefer ordentlich angehauen hat. Dabei ist der Zahn oberflächlich abgebrochen und der Rest hat sich im Kiefer im Zahnfleisch verschoben. Der daraus neu nachwachsene Zahn war dann in Wuchsrichtung und Substanz völlig kaputt und führte nun in der Spätfolge zum Abszess. Ggf. hat sich bei demselben Ereignis auch der Kiefer verschoben, wodurch die Backenzähne nicht mehr richtig zueinander stehen und dadurch eine Fehlstellung haben, die regelmäßigen Korrekturen benötigen. Wurzeln, Kiefer usw sind in dem Bereich ja ansonsten ohne Befund.

    Fast 700€ hat der ganze Spaß heute gekostet🫣 Was man nicht alles tut für die lieben Kleinen... Damit sind die beiden Jungs jetzt schon vierstellig von den Tierarztkosten her und noch keine 3 Wochen da...


    Ich hatte ihn zuerst ein paar Stunden mit einem Gitter abgetrennt von Bob, damit der den wackeligen Zwerg nicht plattwalzt. Seinem Spitznamen "Planierraupe" macht der Große nämlich oft Ehre und das musste nicht direkt sein🙈

    Warfür beide okay, wobei Mo da noch nicht viel mitbekommen hat von der Welt...

    https://youtube.com/shorts/eAr7zZvdPIE?si=W29iopf9ts4jXcCo

    Bob scheint Mo übrigens nicht wirklich vermisst zu haben. In den fast 8 Stunden die Mo weg war, hat der Große außer schlafen und hin und wieder was Futtern nichts gemacht, was darauf schließen lässt, dass er den Kleinen sucht oder vermisst 🤷🏼‍♀️


    Mo ist aktuell immer noch etwas ruhiger aufgrund des Opiats, das er bis morgen bekommt, aber er hat sehr gerne den Päppelbrei genommen und eben auch schon wieder selbstständig etwas Gemüse gefressen. Er ist so tapfer🫶🏻

    https://youtube.com/shorts/bPoCTi8FR-M?si=GfNUmyl_G2NlKhOO


    Am Freitag hat er Wundkontrolle beim Tierarzt, bis dahin bekommt er fleißig seine Medis und alles an Futter, was er mag. Auf das alles unproblematisch verheilt🙏🏻


    Bobs Blutergebnis berichte ich dann morgen, ich bin platt... Und muss in wenigen Stunden für die nächste Novalgingabe wieder aufstehen🙈

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  • Mo ist wieder agil und gibt sich große Mühe eigenständig zu futtern. Als Dreizahn mit schiefem Kiefer nicht ganz einfach, aber er macht es wirklich schon gut dafür 🥰

    https://youtu.be/KO0SkPziKUM?si=JYf5I8ObUfARnHPF

    (Er war etwas empört, dass ich ihm erst den Bambus und nicht direkt das Gras serviert habe. Wurde direkt etwas gemeckert🤭)


    Jetzt noch zu Bobs Blutergebnis:

    Vermutung ging bei ihm ja Richtung Schilddrüse sowie Niere. Die positive Nachricht, diese Werte sind beide in Ordnung.

    Allerdings zeigen sich Auffälligkeiten im Blutbild, die auf ein Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) hindeuten können. Was auch zu den (bisher leicht) vergrößerten Lymphknoten passen würde.

    Die Tierärztin meinte man könnte jetzt noch eine Biopsie machen und diese Probe einschicken sowie eine weitere Kontrolluntersuchung des Blutes machen.

    Ich bin an dieser Stelle ehrlich: Ich muss es für mich nicht noch weiter ausdiagnostizieren. Ob er jetzt sicher ein Lymphom hat oder nur der Verdacht besteht, das Ergebnis ist ähnlich: Wachsen die Lymphknoten weiter, bekäme er Kortison und Palliativbehandlung. Heilbar ist es eh nicht.

    Er ist ja bereits stolze 6 Jahre und 4 Monate alt und hat bereits mehrere Baustellen mit teils ungünstiger Prognose bescheinigt bekommen. Er ist also mehrfach vorbelastet. Aber das ist ein Problem der Zukunft, aktuell geht es ihm offensichtlich gut und ich hoffe, das kann trotz allem noch lange so bleiben ❤️

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    <3 Lavendel, Bob, Velvet, Schnuppe, Domino, Johnny, Lumi, Ida, Fienchen und Nessaja <3

  • Ich freu mich mit dir, dass es Mo wieder besser geht. Ein schönes Video. 😀

    Aber die Verdachts-Diagnose von Bob ist ja schon etwas traurig. Ich verstehe vollkommen, dass du keine Biopsie machen lässt. Gerade weil das Ergebnis keine Folgen hat. Das hätte ich genau so entschieden. Ich hoffe, dass er noch ganz lange so stabil bleibt, wie es im Moment ist.

    <3Karla *2019 <3 Ludwig *18.1.2022 <3 Minna *ca. 20.8.2022 <3 Selma * 2.2.2024 <3 Amalie *ca. 25.4.2024

    Für immer im Herzen: Berta, Pieps, Charly, Greta, Emma, Sophie, Chocolate

  • Ich bin echt froh, dass Mo so fit ist und rumspringt und alles. Wundkontrolle am Freitag war auch super.

    Fressen ist noch was schwierig, er will, schafft das Abbeißen aber noch nicht so gut und müht sich immer sehr ab, auch wenn ich in Streifen serviere. Päppelbrei ist er sehr gierig nach, aber er soll ja auch wieder normal fressen... Leider hat er durch den Versuch von 770g auf 730g abgenommen. Braucht den Brei wohl doch noch weiterhin zur Unterstützung, damit er nicht zu viel Gewicht verliert.

    Leider wächst draußen nicht genug Gras, das geht nämlich weiterhin super zu fressen.


    Und bzgl. Bob, danke für den Zuspruch, Schweinemagd.

    Vom Tierarzt scheint er aber nicht genug zu haben, schaut mal wie er eben zum Grasfüttern ankam:


    Heute Morgen ist mir nichts aufgefallen, lange kann er das also noch nicht haben. Auf dem Foto links der Teil ist blutunterlaufen, rechts ist es weiß im Auge (vermutlich Eiter?)

    Er hat jetzt Schmerzmittel bekommen und ich habe für morgen einen Termin bei unserer Ärztin gebucht. App sei Dank.


    Irgendwie will da gerade bei den Jungs echt keine Ruhe einkehren ?(

    Liebe Grüße von den 10 Quietschnasen:

    <3 Lavendel, Bob, Velvet, Schnuppe, Domino, Johnny, Lumi, Ida, Fienchen und Nessaja <3

  • Ach Bob...nicht dein Ernst. Erst die doofe Verdachtsdiagnose und jetzt das Auge kaputt :(

    Bei Mo hingegen freut mich, dass er sich nicht unterkriegen lässt und es so tapfer weiterhin versucht. Ich hoffe es wird bald besser. Dass es im Sommer war war echt das einzig Positive an Özis Zahngeschichte. Wenn du beiden eh krank sind, vielleicht kannst du dann immer ein Schälchen Brei oder Cavia Complete ins Gehege stellen? Ich füttere die Vorerkrankten hier auch etwas zu (allerdings außerhalb vom Gehege), da sie einfach mehr Energie benötigen.

    Haremsgruppe und gemischte Gruppe <3

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  • Ja, das mit dem Cavia Complete im Napf hatte ich bisher nicht gemacht, da Mo am Kinn noch die Naht ein Stück offen hat und ich nicht wollte, dass da dann aufgeweichte Stücke reinkommen🙈

    Da gebe ich ihm lieber noch kontrolliert Brei mit der Spritze, bis das zu ist 😅



    Bei Bob gibt es leider keine guten Nachrichten, das Auge ist schlimmer betroffen als erst gedacht... Wir waren beim Tierarzt und die Prognose ist eher solala bis nicht so gut🙁

    Augeninnendruck ist auf beiden Augen super.

    Auf dem rechten Auge hat er eine massive Hornhausverletzung, die fast die gesamte Oberfläche betrifft. Sie hat es mir eingefärbt gezeigt. Das Auge gefällt ihr auch überhaupt nicht.

    Auf dem linken, eigentlich unauffälligen Auge hat er zwei Minikratzer.

    Wir sollen jetzt engmaschig tropfen und er bekommt Schmerzmittel und AB.


    Wird es nicht besser oder schlimmer oder geht der Augapfel gar auf ("platzt"), gäbe es nur die Option das Auge heraus zu operieren oder ihn direkt einzuschläfern.

    Prognose durch seine Vorgeschichte bei einer OP eher nicht so gut, er hat ja auch den Herz- und Lungenbefund. Es würde also wohl auf Letztes hinauslaufen... ;(

    Mittwoch soll er nochmal hin, wenn es bis dahin nicht schlechter wird.


    Das Auge wirkt heute etwas mehr herausstehend als gestern noch, die Einblutung hat sich ansonsten nicht groß verändert.

    Heute Morgen



    Eben (das Grün ist noch vom Einfärben)

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  • Das ist ja schrecklich der arme Bob!

    Vielleicht kann DieWildenKerle Dir noch etwas empfehlen. Dort sah das Auge ja ähnlich schlimm aus beziehungsweise nachher, als der Eiter herauslief, sogar noch schlimmer. Ich hoffe sie liest diese Nachricht und kann sich dazu melden.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Josia (08/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24) - weitere Infos

  • Oh nein, so eine schlechte Prognose. Ich hoffe, dass Bob das überlebt.

    Falls er es schafft - ob mit OP oder ohne - möchte ich dir nocb sagen, dass es nicht so schlimm ist, wenn ein Meerschweinchen erblindet. Gar kein Vergleich zu uns Menschen. Meerschweinchen nutzen ihre Sinnesorgane ganz anders als wir. Bei uns spielen die Augen eine viel größere Rolle.

    Ich hatte ein Meerschweinchen, das aufgrund von Diabetes auf beiden Augen komplett erblindet war. Man hat diesem Meerschweinchen absolut nichts angemerkt. Es hat sich ganz normal verhalten. Es ist sogar auf die Hochebenen hochgesprungen und auch wieder hinunter.

    <3Karla *2019 <3 Ludwig *18.1.2022 <3 Minna *ca. 20.8.2022 <3 Selma * 2.2.2024 <3 Amalie *ca. 25.4.2024

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  • Danke euch!

    An den Thread, Silke, habe ich mich auch direkt erinnert und noch einmal durchgelesen. Wenn ich nichts übersehen habe, war dort aber keine derartige Einblutung vorhanden(?) wie bei Bob hier.


    Bisher gibt es leider keine positive Veränderung, ich habe teilweise sogar den Eindruck, das Auge steht noch mehr hervor ;(



    Mein Siggi bekam damals ein Auge herausoperiert samt Tumor, der von innen dagegen drückte. Er überstand die OP und lebte danach super. Er war aber ansonsten trotz seiner 4 Jahre topfit und hatte keine Vorbefunde.
    Martha lebte ja die meiste Zeit ihres Lebens halbseitig blind und zum Ende hin vermutlich komplett.
    Ich denke also blind ist nicht das Problem, das bekommen die Kleinen gut hin.

    Ich sehe es bei Bob eher in seinen Baustellen (Herz vergrößert, Lunge nicht mehr vollständig belüftet aufgrund vermutlich tumoröser Veränderungen, massive Einlagerungen in der Niere, starke Arthrose, starker Verdacht auf Lymphdrüsenkrebs aufgrund Blutwerte und Knoten, "schon" 6,5 Jahre alt). Besonders die Herz- und Lungenproblematik sehe ich bei der Narkose und Schwere der Operation kritisch.
    Bob ist nicht wie Mo, der außer dem Grund der OP gesund war.
    Die Ärztin meinte auch, dass seine Chancen einer erfolgreichen OP unter all den Aspekten eher schlecht stehen dürften.
    Und so eine OP ist ja leider inzwischen auch nicht gerade günstig (was im Grunde immer hintenan steht, aber bei der Aussicht?)

    Sollte sich morgen keine Besserung beim Tierarztbesuch zeigen und die Ärztin außer der OP keine Möglichkeit mehr sehen... Es tut mir echt weh allein daran zu denken, denn ich befürchte, dass ich hier keine von beiden Entscheidungen guten Gewissens treffen kann;(

    Liebe Grüße von den 10 Quietschnasen:

    <3 Lavendel, Bob, Velvet, Schnuppe, Domino, Johnny, Lumi, Ida, Fienchen und Nessaja <3

  • Wir hatten hier ein Herzschweinchen (Jackie), die eine Operation mit ordentlich pumpen aber soweit gut überstanden hat. Sie hatte die Tage danach aber sichtbar eine schlechtere Atmung.

    Tilda hatte die OP soweit gut überstanden, aber danach hat ihr Herz nicht mehr mitgemacht. Sie hatte aber auch eine unfassbar schwere OP. Ich bin dennoch irgendwie froh es versucht zu haben, da eben auch die Entscheidung war, einschläfern oder probieren. Ich würde mich wohl wieder so entscheiden. Mit dem Wissen, wie es in ihrem konkreten Fall ausgeht, hätte ich ihr die Atemnot aber gerne erspart ?(

    Ich denke in seinem Fall ist alles legitim und es gibt ohne Wissen über den Ausgang kein richtig oder falsch. Von dem was du schreibst, ist die Tendenz objektiv betrachtet natürlich klar... ;( Ich hoffe du kannst eine für Bob gute Entscheidung treffen, mit der du im Rahmen der Möglichkeiten fein bist. Und natürlich wünsche ich Bob jeden guten Moment, den er noch einsammeln kann <3

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