Beiträge von Silke

    Ich würde da zumindet mit ihr inhalieren und mit Rodicare Pulmo o.a. unterstützen.

    Meerschweinchen werde in der Regel nur 3-4 Wochen gestillt. Das ist so lange her, dass ich als Laie da eher keinen Zusammenhange vermuten würde.

    Sollte es irgendwie schechter werden würde ich aber sofort zumTierarzt gehen.

    Unser Miro hatte 2 Phasen mit Rachenentzündung und entsprechend jeweils rund ein halbes Jahr massive Zahnprobleme. Er hatte dabei jeweils eine Phase, in der er stark gespeichelt hat. Da ging es ihm extrem schlecht. Zudem kann auch noch die Haut wund werden durch den ständigen Speichelfluss.

    So würde ich es daher nicht lassen, wenn es mein Tier wäre. Ich habe einige Fragen:

    Wie ist der Gewichtsverlauf über die letzten Wochen?

    Wieviele Röntgenbilder vom Kopf hast Du und wann wurden sie gemacht?

    Hast Du schon eine Zweitmeinung eingeholt?

    Man kann per Mail mit der Situationsbeschreibung und guten aktuellen Aufnahmen die Einschätzung eines spezialisierten Arzte einholen. Mit einem hatte ich dann auch noch telefoniert - natürlich alles gegen Bezahlung.

    Eine zuverlässige und veertretbare Untersuchung der Backenzähne ist immer nur mit Narkose möglich. Ich habe es selbst schon erlebt, dass eine Spitze, die schon in der Wange steckte mit dem Otoskop übersehen wurde. Wie wurde bei Euch wiederholt untersucht?

    Mariendistelsamen sind m. W. völlig ungefährlich. Daher würde ich sie geben, auch wenn man sicher weiß, ob sie nötig sind.

    Auf jedenfall würde ich sie mahlen. 2-3 Messerspitzen pro Tage wären nach meiner persönlichen Schätzung sinnvoll. Solltst Du etwas anderes lesen, schreibe oder verlinke es gerne.

    Zusätzlich bzw. damit gemischt könntest Du Löwenzahnsaft geben. Der wird meines Wissens tendenziell gerne genommen.

    Löwenzahnwurzeln haben u.a. bei Miro gegen Matschkot geholfen. Hier werden die Wurzeln gerne gefuttert. Ansonsten könntest Du sie gemahlen geben. Ich hatte ca. 1 Messersizte am Tag gegeben und mich dann vorgetastet.

    Unter den Päppelbrei hatte ich teilweise auch 1-3 Bittertropfen getan - je nach Menge. Aber Miro hatte zuletzt auch gar nichts Frisches und damit auch nichts Bitteres dabei gefressen.

    All das wird ihre grundlegenden Probleme nicht heilen, kann aber unterstützend wirken.

    Ich bin am Samstag entlassen worden. Bisher macht die Wunde und Hand, Gott sei Dank, gute Fortschritte.

    Vielleicht finde ich eine geeignete Diktier-Software. Bis ich wieder mit 10 Fingern schreiben kann, dürfte es mindestens noch 2 Wochen dauern.

    Wenn sie mit den Atemwegen Probleme durch Bakterien habe sollte, könnte Azithromycin (Zitromax!) evtl. besser helfen, als das Standardmittel Enrofloxacin (Baytril, Orniflox u.a.). Siehe auch Antibiotika.

    Wurde der Körper aus 2 Richtungen geröngt in den letzten Wochen? Das wäre wichtig, um den Zustand der Lunge und des Herzens zu beurteilen. Sie könnte sonst z. B. auch durch ein Herzproblem Wasser in der Lunge haben.

    Sollte ein Abstrich sinnvoll möglich sein, wäre das auch nützlich.

    Mit was und wie inhaliert Ihr?

    Vielleict würde es, falls die beiden nie direktes Sonnenlicht , helfen für die Zahnsubstanz, wenn Du 2-3 Wochen Vitamin D3 geben würdest. Ich habe das vor einigen Wochen vorallem wegen Simba angefangen und vermute, dass es ihm hilft. Details gerne per PN, weil ich noch nicht viel Erfahrng damit habe.

    Danke! Ihr seid lieb!

    Ich bin in Krankenhaus. Ich hatte die Entzündung nach einer kleinen Bissverletzung falsch eingeschätzt.

    Unsere Tiere werden weiter versorgt.

    Wenn ich wieder besser schreiben kann, werde ich mehr berichten.

    Da ich bis mindestens Anfang nächster Woche meine rechte Hand nicht zum Schreiben nutzen kann, wird es leider sehr ruhig von meiner Seite aus sein. Aber Jasmin als Moderator und andere erfahrene Forenmitglieder sind ja da. :)

    Herzlich willkommen, Bob, und willkommen im alten Zuhause, Mo! Die beiden haben sehr schöne Zeichnung.

    Ich habe gestern an Euch gedacht und freue mich, dass der erste Tag so positiv verlief! Weiter so und hoffentlich könnt Ihr Euer schönes Leben noch lange unbelastet genießen! <3

    @ZweiMeeris Ich will Dich nicht mit allen Mitteln überzeugen. Was ich schreibe richtet sich eher an andere, auch spätere Leser dieses Themas:

    Keine vernünftiger Mensch sagt: Für meine Gesundheit brauche ich ab und an Pizza oder Tütensuppe oder Pralinen. Wir essen solche Sachen, obwohl wir wissen, dass sie nicht so gesund sind, weil sie uns schmecken und weil wir bekannten den Genuss suchen.

    Meerschweinchen essen mit Leidenschaft frisches Grünzeug. Trockenfutter essen sie, wenn es angeboten wird auch, aber genauso wie wir Menschen unser stark verarbeitetes Essen nicht zu uns nehmen, will wir es brauchen, sondern weil wir Lust darauf haben. Die Pellets, die besonders beliebt sind, sind m.E. mit den unnatürlichen Zusatzstoffen wie Trester, Rübenschnitze Erbsenflocken o.ä. versehen, damit sie diese Lust wecken und befriedigen.

    Meerschweinchen, die kein Trockenfutter kennen oder davon entwöhnt worden sind, vermissen es m.E. sicher nicht. Wir Menschen vermissen das geliebte ungesunde Essen, weil wir ein langes Erinnerungsvermögen und immer wieder daran erinnert werden, wenn wir es im Geschäft, in der Werbung, bei anderen Leuten oder gar bei uns im Schrank sehen. Wer ist bei solchen Gelegenheiten nicht schon von seinen guten Vorsätzen abgerückt?

    Dieses Problem haben Meerschweinchen zum Glück nicht. Warum sollten wir sie damit belasten?

    Es kann sich ja jeder Halter für sich fragen: Warum gebe ich Trockenfutter? Wenn dann z.B. eine Notstation die vielen Tiere nicht mit Frischfutter und Heu alleine versorgen kann, ist das ja ein guter Grund. Das ist dann ein Kompromiss.

    Wenn ich Päppelbrei geben muss, hat der mit Pellets nicht viel oder gar nichts - je nach Sorte - zu tun.

    Weil er so anders ist, habe ich das ja in den Artikeln beschrieben: Meerschweinchen päppeln - Grundlegendes und vor allem in den beiden am Ende verlinkten Folgeartikeln.

    Pellets sollen natürliche Nahrung ersetzen und sind im Idealfalle nicht zu kalorienreich, damit die Tiere davon nicht unnötig dick werden. Bei Päppelbrei versucht man mit notgedrungen kleinen Mengen das Gewicht zu halten oder wieder aufzubauen. Sie müssen also möglichst gesunde Dickmacher sein. Außerdem enthalten gute Päppelbreis viel zur Unterstützung der Verdauung, was Tiere, die normal fressen können, in dem Ausmaß nicht brauchen. Das sind nur 2 Unterschiede, die mir spontan einfallen.

    Außerdem würde ich Tieren nicht jahrelang Brei geben, damit sie ihn im Krankheitsfall gewohnt sind. Und ein paar Pellets mit viel Frischfutter und Heu in gesunden Tagen würde trotzdem eine plötzliche Umstellung auf Päppelbrei zu einer Herausforderung für den Darm machen. Das ist dann leider unvermeidlich. U.a. deshalb unterstützt man dann ja die Verdauung gezielt.

    Welche Pellets hattest du denn genutzt - also was wären für dich „gute“ Zutaten?

    Nachdem ich die Beiträge zum Trockenfutter jetzt in das allgemeine Thema verschoben habe, will ich auch noch auf diese offene Frage antworten:

    Ich hatte JR Farm Grainless Complete gekauft. Das geschah aus reiner Verzweiflung weil unser Miro nicht mehr genug Brei gefressen hat. Geholfen hat es leider gar nicht. Er hat sie - außer vielleicht beim ersten Mal - als Brei keineswegs besser gefressen als mein Brei. Zudem sind sie so hart, dass man sie wirklich lange einweichen und prüfen muss, ob sie auch innen weich sind. Dann ist es aber ein feiner weicher Brei.

    Mit anderen Worten: Die Zutaten hören sich sehr gut an. Aber sie bieten dann für kranke Tiere auch nicht genug Energiedichte.

    Ich vermute(!), dass die Pellets gerne gefressen werden, die eben keine so gesunden Zutaten haben, sondern Zuckerrübenschnitze, Johannisbrot u.a., was gut schmeckt, aber nicht gesund ist. Die meisten von uns Menschen essen ja auch lieber Pralinen oder Pizza als eine Karotte oder einen Salatteller.

    Es gibt auch noch die Möglichkeit, falls die Schmerzen sehr stark werden, z.B. ein Opioid wie Tramadol zu geben. Aber das würde ich mir überlegen, ob es dann sinnvoll ist palliativ weiter zu behandeln.

    Ich habe bisher - im Rückblick betrachtet - immer zu lange gewarten mit dem Erlösenlassen, weil ich noch auf Besserung hoffte. Die Chance scheint es hier nicht mehr zu geben. Daher würde ich noch sorgfältiger abwägen, was bzw. wie lange es für das Tier ein schönes Leben ist.

    Evtl. würde ich aber in Eurem Fall noch eine Zweitmeinung bei einem mit Meerschweinchen erfahrenen Tierarzt zeitnah einholen. Ich finde die Untersuchungsergebnisse, insbesondere den Ultraschall zu wage und zu entscheiden, dass man dem Tier nicht mehr helfen kann.

    Ich wünsche Euch das Kraft und die richtigen Entscheidungen!

    Ich würde auf jeden Fall beim Tierarzt am Montag nachfragen, welches Mittel in welcher Dosierung sie Euch mitgegeben haben.

    Bei der Dosierung vermute ich, dass es Novalgin ist oder ein anderes Mittel mit dem Wirkstoff Metamizol. Das wirkt aber bei Meerschweinchen maximal 8 Stunden. In kritischen Fällen sollten wir es sogar deutlich öfter geben. Es wäre daher ein ständiges Auf- und Ab der Schmerzen, falls sie über Schmerzen haben sollte.

    Das andere typische Schmerzmittel für Meerschweinchen ist Metacam oder etwas anderes mit dem Wirkstoff Meloxicam. Diese Mittel sollte zweimal täglich gegeben werden. Aber bei der Euch genannten Dosierung kann es kein Metacam für Katzen oder für Hunde sein. Und selbst das für Pferde wäre in der Dosierung fragwürdig.

    Bei Wirsing ist bei uns das Problem, dass sie nur die äußeren, dunklen Blätter mögen. Vielleicht war das auch bei Euch der Fall?

    Schwarzkohl ist auch hier extrem beliebt. Grünkohl mögen sie auch gerne. Weiß- und Rotkohl wird verweigert. Spitzkohl ist dagegen entweder beliebt oder zumindest in Ordnung.

    Wenn ich richtig interpretiere, hast Du bisher keine der 3 geplanten Tierarten. Richtig?

    Wenn ja, würde ich mir überlegen, ob Du neben den Schildkröten entweder nur Kaninchen oder nur Meerschweinchen hälst. Alternativ würde ich Meerschweinchen und Kaninchen aufnehmen, die schon Erfahrung mit der anderen Tierart haben und sich dabei friedlich gezeigt haben. Eine geeignete gute Notstation oder Gnadenhof für Nager o.ä. könnte Dir da vermutlich die passenden Tiere vermitteln.

    Und Tiere aus dem Tierschutz statt von Züchtern oder Zoogeschäften o.ä. zu holen, macht ja immer Sinn.

    Es heißt zwar immer, dass Meerschweinchen und Kaninchen einander nicht den Artgenossen ersetzen können, aber wenn es mehrere von jeder Art gibt, sie ein passend eingerichtetes Gehege haben und nachweislich friedlich miteinander umgehen, dann wäre das ein großer Platzgewinn für beide Seiten.

    Zur Frage wegen des Geheges: 15% mehr Fläche finde ich schon einen deutlichen Unterschied. Wenn Du eine Wohnung mit 40 oder mit 46 qm hättest, würde es den Platz mehr als den Platz eines Doppelbettes ausmachen.

    Die typischen Meerschweinchen- oder Kaninchenställe sind übrigens für beide Tierarten zumindest für den Winter nicht geeignet. Da muss man schon gut informiert suchen, um etwas geeignetes zu finden.

    Erst einmal: Herzlich willkommen in unserem Forum!

    Deine Überlegungen kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn ich unseren Garten anschaue, denke ich auch des öfteren, wie schön es wäre, wenn die Schweinchen darin in der warmen Jahreszeit frei laufen könnten. Bei uns wäre das gar nicht möglich, weil der Garten zu allen Seiten offen ist - und es schon allein wegen der Igel bleiben soll. Wir haben überall Lücken im Zaun und eine Seite ist ohne Zaun zum Nachbarn hin.

    Aber in Deinem Falle würde das von der Umzäunung her anscheinend gehen. Trotzdem würde ich es zumindest von den Beutegreifern, die zu Dir kommen oder kommen könnten abhängig machen. Da ich ganzjährig Wildvögel füttere, schlagen bei uns immer wieder Greifvögel kleine Singvögel aber auch ausgewachsene Tauben. Ob sie an Meerschweinchen gehen würden, weiß ich nicht, fände ich aber hier zu riskant. Viel schlimmer sind aber die Katzen von diversen Nachbarn. Denen sind schon viel Vögel zum Opfer gefallen und sogar ein paar Ratten. Da wäre ein Meerschweinchen zumindest vor Quälen oder vielleicht auch Töten nicht sicher .

    Wenn ich die Skzizze richtig verstehe, beträgt die Gesamtfläche des Gartens 108qm. Hast Du Dich mal ungeschaut, was es an geeigneten dauerhaft aufgespannten Lösungen mit Schutznetz gibt?

    Was ich auf jeden Fall einplanen würde, wäre ein größeres Gehege für die Meerschweinchen. Du hast anscheinend grob gerechnet 5,5qm geplant. Wenn sie z.B. 8qm hätten und einen mobilen, oben geschlossenen Freilauf von 4-5qm hätten sie m.E. mindestens soviel davon wie von einem großen und selten nutzbaren 30qm Freilauf zusammen mit einm kleiner Gehege. Denn wenn Du immer dabei sein willst, werden sie den Freilauf vermutlich nur ab und an einige Stunden in der warmen Jahreszeit nutzen können.

    Ich baue neben unserem festen großen Gehege jedes Jahr einen tragbaren Auslauf, der nach oben geschlossen ist. Dazu nutze ich Songmics-Gitterelement, die zusätzlich mit Kabelbinder gesichert sind. Oben ist eine große Öffnung, die ich mit eine dünnen Filmplatte abdecke, die an Ösen eingehängt wird. Dadurch traue ich mich auch, sie dorthin zusetzen, wenn ich nicht im Garten, sondern im Haus bin. Dadurch, dass es versetzbar ist, können sie immer wieder auf frisches Gras gehen. Wobei da bei 30qm und Kaninchen zusätzlich die Fläche ohnehin an ihre Grenzen kommen dürfte bei Dir.

    Es ist schon mal gut, dass der Tierarzt die Untersuchung in Narkose machen will und dass er auch den Rachen anschauen will.

    Wir waren mit Miro bei insgesamt 4 verschiedenen Tierärzten. 3 haben von sich aus Gasnarkose genutzt, eine musste ich dazu überreden. Für mich wäre Gasnarkose bei allem, was keine sehr schweren und langen Operationen sind, eine Bedingung. Ansonsten würde ich zu einem anderen Arzt gehen, außer natürlich bei einem Notfall, wo man dann letztlich nicht wählen könnte.

    Ich bin da so entschlossen, weil wir mit Gasnarkosen bisher sehr gute Erfahrung gemacht haben und sie mir schon von anderen erfahrenen Haltern empfohlen worden war. Unser armer Miro hatte innerhalb von 20 Monaten insgesamt 20 Gasnarkosen und hat sie immer gut verkraftet. Gesund war das sicherlich nicht, aber das ist keine Narkose. Selbst die Tierärztin, die sie selbst nicht gerne nutzt, weil sie Angst um sich hat beim Abschleifen, sagte, dass es die geringste Belastung für das Tier sei.

    Wichtig ist aber das der Tierarzt sich mit Gasnarkose auskennt. Es wird immer erst eine Sedierung gemacht und bei schmerzhaften Behandlungen ein Schmerzmittel gespritzt. Wenn das Gas abgestellt wurde, bekommt das Tier noch Sauerstoff. Danach waren unsere Schweinchen meistens sofort oder zumindest nach weniger als einer Stunde wieder ganz fit. Wach waren sie immer gleich.

    Manche andere Halter haben auch mit anderen Narkosen gute Erfahrungen gemacht. Ich berichte nur meine Sicht und Erfahrung.

    CBD Öl hat mir in eigener Sache übrigens bei Schmerzen schon sehr geholfen.

    Das interessiert mich sehr. Hat es auf die Haut aufgetragen innerhalb von wenigen Minuten als allgemeines Schmerzmittel gewirkt, so wie die Notstationbetreiberin es anwendet?

    Du solltest natürlich nichts Persönliches hier berichten müssen, aber es würde für die Anwendung bei Meerscheinchen m.E. nützlich sein können, wenn Du schreiben würdest, wie lange es bis zur Wirkung gedauert hat und welche Dosierung Du eingenommen hast. Ich vermute ja, dass es sich um Einnahme handelt.

    Es wäre gut für Meerschweinchen, wenn man mit CBD-Öl ein harmloses Mittel gegen Schmerzen hätte.