Ich hoffe es macht dich nicht traurig oder ist nur negativ für Dich wenn ich einige Gedanken und Fragen zu der geplanten Operation schreibe. Solltest Du darin keinen Hilfe sehen, kannst Du gerne meinen Beitrag einfach ignorieren. Ich möchte es Dir nicht noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist.
Wenn ich es aus den bisherigen Beiträgen richtig entnommen habe, gibt es nur ein Laborergebnis zu diesem Virus und Mycoplasmen. Welche Bakterien wo genau sich befinden hattest Du, falls ich es nicht überlesen habe, nicht geschrieben. Trotzdem ist der Plan in einem völlig entzündeten Zahnfleisch viele Wunden zu erzeugen durch das Ziehen der Zähne. Auch der Kiefer dürfte darunter massiv leiden nach meinen laienhaften Verständnis. Inwiefern ist es sehr wahrscheinlich, dass das Ziehen der Zähne nicht noch mehr Schaden anrichtet sondern wirklich hilft? In einem entzündeten Gewebe Wunden zu erzeugen, ist m.W. gefährlich und die Heilung ist dann fraglich.
Weißt Du etwas, wie viele Katzen, die eine solche Operation hatten, überhaupt gesund wurden und jahrelang gesund blieben?
Diese Operation und die hoffentlich erfolgende Heilung hinterher werde ja eine sehr schlimme Sache für Loli und müssten schon eine sehr gute Aussichten auf Heilung haben, um gerechtfertigt zu sein.
Wenn homöopathische Mittel tatsächlich das Immunsystem stärken können, könnte man das doch zuerst geben und nicht hinterher? Denn durch die Operation werden die Bakterien vermutlich auch nicht alle entfernt werden, weil das Zahnfleisch ja bleiben muss, über den Kieferknochen.
Ich kämpfe selbst immer eher zu lange um Tiere, aber habt Ihr mit Tierärzten besprochen, ob eine palliative Behandlung bis zum Erlösen nicht die bessere Lösung wäre?
Was würde passieren, wenn sie nicht operiert würde?
Du hattest mal geschrieben, dass sie keine Symptome hat und keine Schmerzen. Ich stelle mir eigentlich vor, dass eine Zahnfleischeentzündung durchaus sehr schmerzhaft ist.
Die Operation beziehungsweise die Zeit danach wäre für Loli vermutlich sehr schmerzhaft und schlimm. Wenn die Aussichten auf eine dauerhafte Heilung und viele hoffentlich gesunde Jahre damit verbunden wären, wäre das vielleicht gerechtfertigt, aber ist das denn überhaupt so?