Wie lange ohne Frischfutter und Wasser ?

  • Meine Schweinchen nutzen weder Trinkflasche , noch Wassernapf. Kennen Sie einfach nicht.

    Weil ich den ganzen Tag über zu Hause bin und sie mit Frischfutter versorge.

    Nun soll ich für eine Nacht im Krankenhaus bleiben, wäre also ca. 36 Stunden außer Haus.

    Kann, soll und darf ich das riskieren oder soll ich sie besser für diese eine Nacht unterbringen.

    Nicht das sie mir verdursten, Heu hätten sie ja.

    <3 Zwerg 07/23 <3 Milka 06/24 <3 Fritzi 06/24

    im Himmel <3 Dexter seit 2023 & Rudy seit 2024 <3

  • Die Trinkflasche oder der Napf stehen aber immer bereit, oder? Dann brauchst du keine Bedenken haben, dass sie verdursten und kannst sie beruhigt allein zu Hause lassen.

    Allerdings würde ich schon mal mit jemandem verabreden, dass die Schweinchen versorgt werden, falls es Komplikationen gibt und du doch etwas länger im Krankenhaus bleiben musst. Das passiert schnell. Also jemandem den Schlüssel geben und erklären, was sie fressen etc.

    <3Karla *2019 <3 Ludwig *18.1.2022 <3 Minna *ca. 20.8.2022 <3 Selma * 2.2.2024 <3 Ottilie * 9.11.2025 <3

    Für immer im Herzen: Berta, Pieps, Charly, Greta, Emma, Sophie, Chocolate, Amalie, Lola

  • Unsere Schweinchen kennen ihren Wassernapf auch nur zur Dekoration. Ich hab noch keines je daraus trinken gesehen. Ich lasse die Schweinchen manchmal übers Wochenende allein und versorge sie ausreichend mit Frischfutter und Co. Ich füttere sie vor Abfahrt großzügig und räume danach noch einmal alles auf, bevor ich ihnen ein 3 Tages-Buffet hinstelle. Das klappt gut. 36 Stunden finde ich diesbezüglich nicht problematisch.

    Den Tipp, jemandem sicherheitshalber den Schlüssel zu geben, finde ich auch super wichtig. So mache ich es auch, habe es bisher noch nie in Anspruch nehmen müssen, doch ich kann dann beruhigter wegfahren.

    Für immer im Herzen:

    Elsbeth Mariechen Oskar Rosi Gerlinde Heidi Irmgard Britney Antje Elfi Dauphin Lilly Helmut Bärbel Silvia Uschi Wilma Erwin Filomela Sören Karlotta ❤️🌈🐾

  • Von Samstagfrüh bis Sonntagnachmittag waren meine auch schon allein. Wassernapf steht eh immer drin (trinken tut selten einer, höchstens mal im Hochsommer, sonst immer eher ein Anzeichen für Krankheit). Wichtig ist genug Frischfutter für die Zeit. Da nehme ich gerne Kohl, der gammelt nicht so schnell wie Salate. Also eine Eintagesportion Salate und Co, dann viel Kohl und Heu dazu.

    Wichtig ist natürlich, dass alle gesund sind und keine täglichen Medikamente benötigen.

    Für mein Gewissen hab ich zudem eine Kamera, über die ich dann zwischendurch reinschauen kann ob wer auffällig ist.

    Liebe Grüße von den 5 Quietschnasen:

    <3 Domino, Lumi, Nessaja, Toka und Karla <3

  • Unsere Schweinchen kennen ihren Wassernapf auch nur zur Dekoration. Ich hab noch keines je daraus trinken gesehen. Ich lasse die Schweinchen manchmal übers Wochenende allein und versorge sie ausreichend mit Frischfutter und Co. Ich füttere sie vor Abfahrt großzügig und räume danach noch einmal alles auf, bevor ich ihnen ein 3 Tages-Buffet hinstelle. Das klappt gut. 36 Stunden finde ich diesbezüglich nicht problematisch.

    Den Tipp, jemandem sicherheitshalber den Schlüssel zu geben, finde ich auch super wichtig. So mache ich es auch, habe es bisher noch nie in Anspruch nehmen müssen, doch ich kann dann beruhigter wegfahren.

    Interessant, da hätte ich Angst, dass das hingestellte Frischfutter anfängt zu gammeln und sie dann das gammelige Zeug fressen. Was gibst du ihnen? Bleibt das echt lang genug frisch?

  • SophieMitLumi Danke für die Nachfrage. In meinen Augen kommt es dabei auf verschiedene Dinge an. Meine Schweinchen bekommen wirklich reichlich Frischfutter und ich glaube, deshalb würden sie nichts fressen, das nicht mehr tadellos ist, sonders das einfach liegenlassen, weil sie keine Sorge haben, dass nicht bald etwas Frisches nachgelegt wird. Außerdem wohnen die Schweinchen bei uns im Wohnzimmer, bei dem wir das Glück haben, dass die Temperatur selbst bei hohen Außentemperaturen immer sehr angenehm bleibt, d.h. das Gemüse & Co. hält sich solange frisch genug. Klar, die Salatblätter sind irgendwann recht welk, aber genießbar. Ich achte dann darauf, das Gemüse in relativ großen Stücken anzubieten, weil je weniger Schnittflächen, desto geringere Angriffsfläche für Gammelbakterien. Und wichtig: Ich habe mich langsam herangetastet und es mit kürzeren Abwesenheitszeiten sehr langsam ausprobiert und Erfahrungen gesammelt bezüglich Futtermenge, welches Gemüse eignet sich, welches weniger (z.B. biete ich dabei nur eine sehr kleine Menge Paprika an, weil Paprika besonders schnell fault, sobald es angeschnitten oder angebissen wurde und verdirbt dann auch anderes, das damit in Berührung kommt). Ich serviere meistens große Gurkenstücke, jede Menge Cocktailtomaten und Römersalat hin ergänzt durch Bittersalate und bergeweise Wiese und das auf jeden Fall deutlich mehr, als sie erwartungsgemäß fressen werden. :)

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  • Piggies & Hippies ich hole das thema nochmal hoch 😀 ich hab noch eine frage, wie gibst du ihnen das futter? Also salat, kohl etc einfach ins gehege oder "bodennah" auf einen teller oder so? Oder eher in eine art raufe? Ich hab meinen den großteil bisher auf einem teller gegeben, da habe ich schon das gefühl, dass relativ schnell auch mal was unlecker wird, weil sie drüberstapfen. Jetzt denke ich über eine art raufe für das frischfutter nach, aber bin unsicher, was sich da eignet...

  • SophieMitLumi Geht es dir dabei nur um die Ausnahmesituation, dass du ihnen Das Futter für eine längere Abwesenheitszeit bereitstellen möchtest oder meinst du die Frage generell für jeden Tag?

    Für eine längere Abwesenheit möchte ich erreichen, dass das Futter möglichst lange frisch bleibt. Dafür nutze ich u.a. eine große ovale Auflaufform. Die Form ist so, dass die Schweinchen vom Rand aus alles gut erreichen und der Rand ist so hoch, dass meine Schweinchen nicht hineinsteigen. Wiese lege ich als mehrere große Haufen an verschiedene Stellen an der Seite des Geheges. Dabei muss ich in Kauf nehmen, dass sie teilweise da durchstapfen. Über Raufen habe ich auch mal nachgedacht. Ich stellte mir sowas vor, wo ganze Gurken nach und nach runterrutschen. Ich glaube jedoch, dass das nicht funktionieren würde, sondern sich die Gurken verkanten würden und dann nichts mehr nachrutscht. Das wäre zu riskant. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, wie sich eine Raufe zuverlässig herstellen ließe, ob für Gurken oder anderes Gemüse. Ich lege statt dessen ganze Gurken in überreichlicher Menge entlang des Gehegerandes. Das funktioniert gut. Ich lege ihnen immer absichtlich deutlich mehr hin, als sie wahrscheinlich essen werden. Das nehme ich in Kauf. Ich hatte auch schonmal eine Variante, bei der ich Gemüse in größtmöglichen Stücken auf lange Grillspieße gestecktt hatte. Die Spieße befestigte ich waagerecht im Gehege. Da muss man sich etwas ausdenken, wie sich das im jeweiligen Gehege stabil anbringen ließe. Das mit den Spießen funktionierte bei uns gut. Sie knabberten es von den Spießen ab und es wurde kein Futter verschmutzt.

    Salat verteile ich teilweise einfach so im Gehege und lege zusätzlich etwas in eine weitere, kleinere Auflaufform. Auflaufformen haben m.E. den Vorteil, dass der Rand steil ist und eine Höhe hat, die die Schweinchen normalerweise nicht unbedingt dazu animiert, hineinzusteigen, anders als z.B. bei einem Teller.

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  • Piggies & Hippies hmm so wohl als auch. also ich mach mir aktuell gedanken wie ich das mache, die schweinchen mal guten gewissens von zB samstagmittag bis sonntagmittag alleine zu lassen, ich will aber auch meine tägliche "futterdarreichung" irgendwie verbessern. das mit der auflaufform ist ne gute idee, da bin ich gar nicht drauf gekommen! da schau ich mal. danke dir!

  • Wichtig finde ich dabei vor allem, dass man seine Schweinchen gut kennt und ihr Fressverhalten einschätzen kann. Ich würde grundsätzlich empfehlen, sich langsam heranzutasten.

    Für die tägliche Fütterung würde ich generell dafür plädieren, die Fütterung in mehrere kleine Rationen über den Tag aufzuteilen und nicht etwa morgens stets einfach eine Riesenportion für den Tag hinzustellen. Das sollte eine Ausnahme bleiben.

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  • In einem anderen Thread schreibst du gerade, dass dein Schweinchen nach wie vor Probleme mit der Verdauung zeigt. Meerschweinchen sind Beutetiere, die in Gruppen leben. Für Beutetiere ist es lebensnotwendig, Krankheiten so gut es geht, zu verbergen, weil sie sonst Gefahr laufen, von der Gruppe ausgeschlossen zu werden. Das bedeutet für uns, dass wir 3x so gut hinschauen müssen, wie es unseren Schweinchen geht und wenn sie Symptome zeigen, dürfen wir in den allermeisten Fällen davon ausgehen, dass es ihnen vorher schon schlecht ging, wir dieses bloß noch nicht bemerkt haben. Deshalb halte ich es aktuell nicht für den passenden Zeitpunkt, darüber nachzudenken, deine Schweinchen längere Zeit allein zu lassen, sondern erstmal gründlich abzuklären, was das Problem wirklich ist. Ich kann dir aus eigener leidlicher Erfahrung sagen, dass ich mir früher viele erfolglose Tierarztbesuche hätte sparen können, wenn ich damals schon lieber direkt zu einer Fachtierärztin für Heimtiere und Kleinsäuger gegangen wäre, also einer Tierärztin, die sich wirklich mit Meerschweinchen auskennt.

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  • Also entschuldige mal, aber natürlich lasse ich meine Schweinchen nicht einfach alleine wenn es ihnen nicht gut geht! Ich plane aktuell wie gesagt keine konkrete Abwesenheit. In Zukunft kann ich es aber nicht ausschließen, dass ich mal für eine Nacht weg bin und wollte dafür Tips haben, aber natürlich lasse ich Schweinchen mit Krankheitssymptomen nicht einfach so auf sich selbst gestellt. Und Lumi hat eine längere Krankheitsgeschichte und ist aktuell bereits bei der zweiten Fachtierärztin für Heimtiere mit speziellen Fokus auf Meerschweinchen in Behandlung. Es ist auch nicht nötig, dass du mir jetzt in jedem Thread schreibst, ich solle das doch mal abklären lassen. Ich mache seit Monaten nichts anderes.

  • Piggies & Hippies Ich hab mich im Ton vergriffen, entschuldige. Da sind mit mir die Emotionen durchgegangen. Ich krieche mit Lumi mittlerweile auf dem Zahnfleisch, habe schon so viel Zeit und Geld bei Tierärzten gelassen und auch heute wieder den gesamten Tag mit Argusaugen neben dem Gehege gesessen und ihren jeden Schritt beobachtet. Da haben mich deine sicher gut gemeinten Hinweise leider auf dem falschen Fuß erwischt.

  • Alles gut. Ich kenne es selbst nur allzu gut, wie sehr die Sorge um ein Schweinchen an den Nerven zehren kann. M ir tut es leid, wenn meine Worte dir noch zusätzlich zugesetzt haben. Weißt du, ich schaue ja von außen drauf und mir fiel auf, dass du in 3 Threads parallel geschrieben hast und ich hab versucht, mir das zu plausibilisieren und da klingelte bei mir ein Alarm. Ich mag mich ja beliebig irren und bitte nimm all meine Vermutungen oder Tipps stets nur als Möglichkeiten und sei immer frei in dem, was du daraus mitnimmst. <3

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