• Vielleicht erinnert sich noch einer an dieses Thema?

    Flips

    Nun haben wir, vermutlich, endlich eine Diagnose. Nachdem mehrere Kotuntersuchungen, Futteranpassungen und diverse Tierarztbesuche keinen Erfolg brachten, waren wir letztens nochmal bei unserer Tierärztin für einen neuen Versuch.

    Dort stellte sie fest, dass seine Lymphknoten an Umfang gewonnen haben. Der am Hals extrem!

    Sie hat eine Gewebeprobe ins Labor geschickt und das Ergebniss lautet eindeutig Leukose.

    Da sich im (oder am?) Darm wohl viele Lymphknoten befinden scheinen sich die schwankenden Verdauungsprobleme wohl dadurch zu erklären.

    Leider wirkt mir Flips zunehmend abgeschlagener. Er läuft munter, legt sich aber stets sofort hin, wenn er sein Ziel erreicht hat. Laut meiner Tierärztin klingeln die Arlarmglocken, wenn er anfängt schlechter zu fressen. Und bis dahin beobachten wir ob er ausfgegaßt ist oder Schmerzen zeigt und behandeln ihn entsprechend.

    Wobei ich mich schon frage, ob er nicht bereits Schmerzen hat? Irgendwas scheint ihm Unwohlsein zu bereiten, sonst würde er nicht so viel liegen. Oder? Er bekommt immer mal wieder Schmerzmittel wenn er mir einen komischen Eindruck macht, aber eine dauerhaften Gabe haben wir noch nicht eingeleitet.

    Inzwischen sieht man den Lympknoten am Hals auch deutlich.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Mich macht es sehr traurig zu sehen wie er zunehmend schlapper wird.

  • Ich hatte bereits zwei Schweinchen mit Leukose.

    Meine Minou musste ich 2019 erlösen, ihre Lymphknoten wuchsen innerhalb von wenigen Monaten zu einer Größe, dass sie kaum mehr laufen konnte. Sie lag da auch immer viel. Das war letzten Endes auch der Grund sie gehen zu lassen. Sie hat bis zum letzten Atemzug gefressen und wirkte voll da, aber nicht mehr richtig laufen zu können aufgrund der Masse der Lymphknoten (hatte über 200g zugenommen, während sie aber gleichzeitig knochiger wurde) war einfach der Punkt, wo wir den Schlussstrich gezogen haben.

    Letztes Jahr hatte dann meine Ida die Diagnose, bei ihr wuchsen die Lymphknoten binnen 4 Wochen so sehr heran. Sie zeigte irgendwann eine derart erschwerte Atmung (und beginnende Einschränkung in der Bewegung), dass wir sie gehen lassen mussten.

    Es ist eine Krankheit, für die es keine Heilung gibt. Daher würde ich lieber einen Tag zu früh als einen Tag zu spät einschläfern lassen, nämlich dann, wenn das Tier deutlich Unwohlsein zeigt, das sich nicht anders begründen lässt. Also besonders schlechtere Atmung, Einstellung von Fressen oder massive Einschränkung in der Bewegung.

    Viel Kraft für euren weiteren Weg :(

    Liebe Grüße von den 5 Quietschnasen:

    <3 Domino, Lumi, Nessaja, Toka und Karla <3

  • Lillygypsy Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich denke es ist immer sinnvoll sich neben der Perspektive der Tierärztin auch die von Haltern anzuhören, um sein Tier einzuschätzen.

    Das mit der Gewichtszunahme ist so eine Sache. Ich war immer optimistisch, da er ja zunahm. Für mich ein Zeichen dass noch alles okay ist. Irgendwann wurde ich skeptisch, es schien mir nicht mehr normal zu sein.

    Ich vermute auch dass es wohl besser wäre ihm jetzt Schmerzmittel zu geben. Lieber zu früh als zu spät. Auch wenn er keine typischen Schmerzzeichen zeigt, außer das viele liegen.

    Bei Ida und Minou schien es scheinbar sehr schnell zu gehen, wie bei Flips nun :(. Atemnot scheint er aber keine zu haben. Atmung und Ultraschall waren auch unauffällig.

  • Es tut mir sehr leid für Flips! Ich erinnere mich noch gut an die Fotos und Berichte als er extrem wendig und schlank zu Dir kam und jetzt so eine unerfreuliche Aussicht ...

    Hast Du nicht noch ein anderes Tier, das Leukose haben soll, aber anscheinend keine Probleme bisher. Oder verwechsele ich da etwas?

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Josia (08/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24) - weitere Infos

  • Silke ja genau. Meine Tierärztin hat nachgeschaut, bereits bei der ersten Untersuchung hat sie auffällige Lymphknoten notiert. Aber das haben wir auf den schlechten Allgemeinzustand geschoben. Er war so klein wie ein Baby. Hat sich so toll gemacht.

    Richtig, Chili. Aber ihm geht es bis heute gut. Zumindest was das betrifft.

  • Soweit ich es gelesen hatte, kann Leukose viele verschiedenen Organe schädigen. Je nachdem, was sie bewirkt, kann es sicherlich zu Schmerzen, Atemnot u.a. führen.

    Leukose soll m.W. vermutlich durch Viren hervorgerufen werden. Vielleicht hat Flips sich angesteckt? Oder hattest Du etwas anderes über die Entstehung von Leukose gelesen?

    Aber letztlich hilft das auch nicht weiter, wenn man ihm nicht helfen kann im Sinne von Heilung oder zumindest starker Verbesserung. Es ist so unfair!

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Josia (08/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24) - weitere Infos

  • Abgeblich soll Leukose nicht von Tier zu Tier ansteckend sein, sondern wird im Mutterleib übertragen.

    Zumindest soll so der Stand der Dinge sein. Nachdem Chili die Verdachtsdiagnose erhalten hat wollte ich da sicher gehen und hatte mich erkundigt.

    Ursprünglich kommt Flips von einer Bauernhof-Vermehrung. Wer weiß.

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