Guten Abend Alle. *Direkt vorab, sorry für den Roman, aber ich hoffe jemand hat eine Idee :D*
Ich wende mich heut an euch mit einem Thema was uns hier zuhause die letzten Tage ganz schön auf Trab hält.
Vorab:
Wir haben seit 2022 Meerschweinchen die in Fließhaltung in einem 7cm2 Zimmer wohnen.
Alles hat mit einem Pärchen (Kastrat Chip und Weibchen Cookie)
angefangen, eine Woche später sind dann 2 weitere Weibchen (Muffi und Peanut) eingezogen, alle ungefähr im gleichen Alter von damals 1 Jahr.
Die Gruppe hat von Anfang an ohne Probleme und Rangkämpfe funktioniert.
Chefin der Gruppe war bis dahin immer Cookie.
Ein weiteres Jahr später sind zwei weitere Weibchen aus dem Tierheim eingezogen die leider beide nach kurzer Zeit an Lungentumoren verstorben sind, daher hier nicht näher erwähnt.
Auch diese Vergesellschaftung verlief problemlos bis auf ein paar Tage jagen im Zimmer.
Nach dem Tod der zwei Tierheim Schweinchen sind im Jahr 2024 noch Poppy (w, bei Einzug vermutlich 10 Wochen) und ein paar Wochen später Pepper (w, ebenfalls bei Einzug 10 Wochen) eingezogen, auch diese Vergesellschaftungen verliefen Problemlos.
Dann ist 2025 Mori, weiteres Weibchen aus dem Tierheim eingezogen. Genaues Alter bei Ihr ist unbekannt, wir schätzen sie aber ungefähr genau so alt wie Poppy und Pepper (also jetzt 1,5 Jahre) da sie noch ein ganzes stück gewachsen ist.
Dies war die erste Vergesellschaftung die nicht ganz reibungslos verlief, es gab viel jagen zwischen Muffi und Mori und sogar eine blutige Lippe, die Streitigkeiten hielten geschätzt so 2 oder 3 Monate an bis sich die Lage komplett beruhigte.
Im Dezember 2025 ist uns dann aufgefallen das sich Peanut anfängt komisch zu verhalten.
Erst dachten wir das sind normale Rangordnung Streitereien weil sich diese hauptsächlich zwischen Peanut und Cookie zugetragen haben, es fing jedoch an dass Peanut dann plötzlich sehr aufmüpfig gegenüber den anderen Schweinen wurde (auch denen die sie schon von Anfang an kannte) und auch ständig andere Schweine von den schlafplätzen vertrieb, mit den Zähnen knisterte und drohte.
Zudem kam noch dazu, dass sich ihre Zitzen verkrusteten - weswegen wir dann den TA aufsuchten.
Da wir bereits gelesen hatten, dass dies auf Eierstockzysten hindeuten könnte haben wir den TA darauf angesprochen.
Diese konnte jedoch keine Zysten ertasten und hat diese daher ausgeschlossen. Wir wurden nach hause geschickt. Geändert hat sich nichts. Anfang diesen Jahres ist dann leider unser Kastrat Chip unerwartet nach einer Blasenstein OP verstorben was uns unmittelbar vor die Frage stellte ob wir nun einen neuen Kastraten in die gruppe integrieren müssen.
Da wir keine fundieren Antworten auf die Notwendigkeit eines Kastraten fanden, haben wir uns zunächst dafür entschieden die Gruppe ohne einen Kastraten weiter zu führen, was auch soweit ganz gut funktionierte.
Da uns der Käfig sehr ruhig vorkam, haben wir und dann 4 Wochen später doch dazu entschieden einen Kastraten aus einer Notstelle zu adoptieren und hier fängt das Drama an.
Wir wissen nicht woran es genau gescheitert ist, leider endete die Vergesellschaftung nach 4 Tagen mit vielen blutigen Wunden auf allen Seiten. Danach waren mein Partner und ich erstmals so schockiert das wir überhaupt keine erneute Vergesellschaftung wollten, jedoch wurde unsere Gruppe jetzt (4 Monate nach Chips Tod) ziemlich unruhig und fing an sich zu streiten. Daher haben wir letzte Woche Sonntag (29.03) ein neues Paar in unsere Gruppe integriert ( Brownie w, 1,5j. und Chilli Kastrat auch 1,5), mit Brownie waren die Fronten ziemlich schnell geklärt da diese sich einfach unterordnete, Chilli geriet sehr schnell mit Peanut aneinander was in einer 2maligen knäulbildung endete welche sich aber immer von selbst wieder auflöste. Gestern gab es dann eine Situation zwischen Peanut und Chilli bei der Chilli eine schlimme Bisswunde an der Schnauze abbekommen hat, diese musste zwar nicht genäht werden, bekommt jedoch jetzt 2 mal/Tag Antibiose und Metacam. Chilli verhält sich so wie man es unserer Meinung nach für einen Kastraten erwartet, er brommselt, popcornt, sprintet und kommt mit den anderen 7 Weibchen bestens zurecht.
Peanut kapselt sich sehr von der Gruppe ab und ist gegenüber allen sehr biestig und teilweise unvorhersehbar (zwickt von hinten in Popo's, jagt weg, klappert mit den Zähnen).
Die Begegnungen zwischen Peanut und Chilli werden insgesamt besser jedoch weiterhin sehr angespannt und eher mit aggressiven unterton.
Wir fragen uns, ist unsere Vergesellschaftung gescheitert oder könnten vielleicht doch Eierstockzysten bei Peanut der "Kern" des Problems sein weswegen es weiter krieselt und müssen wir die Vergesellschaftung einfach verschieben. ?
Denn wir tun uns etwas schwer, wenn nur 1 Schwein von 6 (alten) ein Problem mit den neuen hat, die zwei neuen wieder abzugeben.
Viele Grüße und schöne Ostertage. ![]()
Cristina. ![]()