Wann wieder Fressen nach Zahnabschliff?

  • Guten Morgen!

    Johnny frisst immer wieder von selbst etwas Petersilie oder Dill, manchmal kleine Stücke Salat oder Gemüse und manchmal knabbert er Heu. Den Brei mische ich mal aus von JR Farm dieses Pulver ohne Getreide, einem Löffel Cretical Care und geriebenem Apfel oder Pastinaken/ Karotte aus dem Glas. Manchmal aufgelöste Heucobs von Versele-Laga Complete und pürieren selbst verschiedenes Grünzeug (Kräuter, Fenchel, Gurke) usw. Es muss halt durch die Spritze ohne abgeschnittenem Ende gehen. Er nimmt von dieser gar nichts und von einer "normalen" manchmal auch nichts und manchmal widerwillig. Mein Mann hat heute um 2 Uhr morgens und 5 Uhr übernommen. Ein bisschen was von allem geht wohl immer rein aber eben nicht viel. Vom Löffel nimmt er leider nichts bzw kann er irgendwie nicht. Ich schau mal wegen den anderen Zutaten, ob wir da was mahlen können.

  • Guten Morgen,

    die Hauptsache ist, dass er überhaupt noch frisst. Und dabei hilft sicherlich auch, wenn Du den Brei wie beschrieben veränderst.

    Du meinst, er nimmt den Brei nicht, wenn die Spitze der Spritze abgeschnitten ist?

    Das habe ich noch nie erlebt. Ohne etwas abzuschneiden, muss der Brei ja extrem fein sein.

    Du benutzt die normalen 1ml-Spritzen, richtig?

    Alle anderen sind grundsätzlich viel zu dick für Meerschweinchen.

    Ich schneide manchmal den zulaufenden Teil der Spitze komplett ab, so dass die überall den gleichen Durchmesser hat. Dann muss man um das Ende des Kolben einen Gummi wickeln, damit der Kolben nicht zu weit durchruscht vorne.

    Manchmal habe ich auch einen Rest der Verengung vorne stehen lassen. Dann muss der Brei aber feiner sein.

    Hast Du mal versucht, ihm den Brei von der anderen Seite in das Mäulchen zu schieben? Vielleicht tut auf der bisherige Seite etwas mehr weh. Darauf hatte mich auch mal ein Tierarzt aufmerksam gemacht.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Josia (08/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24) - weitere Infos

  • Hab Vormittag nochmal gemixt was das Zeug hält und aus Leinsamen, Sonnenblumenkerne, eingeweichten Haferflocken mit Anis-Fenchel-Kümmeltee, Gurke, Fenchel, ein Stückchen Apfel und Petersilie einen Brei gemacht, wovon hat er 12ml genommen 😊 Im Moment gibt's wieder was. Aber wieder einmal erst nachdem Novalgin wirkt. Bin der Meinung, damit hat er deutlich weniger Schmerzen als mit Meloxidyl, obwohl ich die Dosis erhöht habe. Ich muss mir da morgen aber wirklich wieder eins mitgeben lassen, denn es ist nur ein kleines Fläschchen und schon fast leer.

    Genau, wir haben auch den kompletten vorderen Teil einer 1ml Spritze abgeschnitten und zugefeilt, so dass der Durchmesser gleich ist. Er hasst diese Spritze! Eine ganz normale 1ml ohne Abschnitt, geht. Vermutlich weil sie dünner ist und wir sie ihm auch nicht so weit ins Mäulchen schieben. Es ist scheinbar tatsächlich so, dass er rechts mehr Schmerzen hat als links.

    Wenn er morgen eine Narkose bekommt und das wird ja so sein, darf ich dann da hoffentlich bei der Untersuchung dabei sein? Ich nehme dann auch gleich ein Wärmekissen mit oder wie würdet ihr transportieren? Nach dem Zähne schleifen am Montag hatten wir lediglich 5 Minuten Fahrtzeit, morgen sind es 30 Minuten.

  • Meloxicam (Meloxidyl) soll ja mindestens 12 Stunden wirken, Metazmizol (Novalgin) dagegen nur rund 6 Stunden. Damit müsste er also mit Meloxicam immer eingedeckt sein. Weil die Wirkung von Metamizol schneller nachlässt, merkst Du vermutlich damit die Schwankungen bei der Wirkung mehr. Du gibt Metamizol alle 6 Stunden?

    Auch wenn es sich hier vielleicht nicht so anhört: Ich versuche Schmerzmittel möglichst zu vermeiden, aber unnötig leiden oder schlechter fressen u.ä. sollte das Tier deswegen nicht. Und man muss auch bedenken, dass Meloxicam nicht nur schmerzlindernd sondern auch entzündungshemmend ist. Sollte er eine Wunde im Mäulchen haben, könnte das zusätzlich in dieser Hinsicht helfen. Wenn es eine Entzündung an der Zahn-"wurzel" sein sollte, würde das alleine aber voraussichtlich nicht reichen.

    Bei der Zahn-Untersuchung unter Narkose durfte ich nie dabei sein. Das wird bei unseren Tierärzten in dem OP-Bereich gemacht, zu dem die Halter normalerweise keinen Zugang haben. Allerdings lasse ich möglichst die Narkosespritze oder Sedierung auf meinem Arm geben und geben das Tier dann dem Tierarzt mit, wenn es schon beduselt wirkt. Zum Verständnis: Bei Gasnarkose sollte vor dem Gas eine leichte Sedierung gegeben werden, damit das Tier sich nicht gegen das anscheinchend heftig riechende Gas wehrt und damit unnötig aufregt oder falsch atmet. Ein Schmerzmittel muss bei jedem schmerzenden Eingriff natürlich auch gespritzt werden, weil Isofluran kaum die Schmerzwahrnehmung reduziert.

    Ich warte während der Untersuchungen oder Behandlungen, bei denen ich leider nicht dabei sein darf, auf das Tier und erhalte es danach gleich danach zurück. Unsere Meerschweinchen haben ein enges Verhältnis zu mir, so dass sie in meiner Nähe bzw. auf meinem Arm sicherlich weniger Stress haben, als alleine mit fremden Menschen. Entsprechend geben ich meine Tiere auch nie vorher ab. Das wollen vor OPs zwar manche oder viele Tierärzte. Aber das Argument, dass das Tier dann weniger aufgeregt wäre, wenn es einige Stunden in einem Behälter in völlig fremder Umgebung sitzt, erscheint mir komplett unsinnig. Ich gehe davon aus, dass diese frühe Abgabe der Tiere am OP-Tag einfach die Zeiteinteilung und Arbeiten für den Tierarzt vereinfacht. Das wäre zwar ein nachvollziebarer Wunsch, aber das Wohl meines Tieres geht mir vor.

    Ein Wärmekissen mitzunehmen wäre sicherlich gut. Johnny sollte aber wählen können, ob er darauf sitzen will oder nicht. Frischfutter würde ich auch mitnehmen und ein Handtuch oder einen Kuschsack o.ä., so dass er sich verstecken kann. Ich verwende für den Transport immer einen Katzenkorb. Die bekommt man oft sehr billig und sie sind groß genug, dass ein Meerschweinchen auch mal ein paar Bewegungen machen kann. Unten lege ich ein Handtuch hinein und nehme noch eines zum Wechseln mit. Das erwähnte 2. Handtuch dient auch Schutz, unter den das Tier kriechen kann. Meistens lege ich noch eine leichte Decke über den Korb, außer an der Tür. Das gibt mehr Geborgenheit.

    30 Minuten Fahrtzeit finde ich nicht bedenklich. Während der Fahrt rede ich immer mal mit dem Tier. Wenn ich alleine mit einem Meerschweinchen fahre, schnalle ich den Korb auf dem Beifahrersitz an. Dann kann ich da Tier sehen und wir sind nahe zusammen.

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  • Danke liebe Silke für deine ausführliche Schilderung! So einen Katzenkorb hab ich auch, hatte aber Montag den Kleintiertransportkorb genutzt, worin ich ein warmes Moorkissen gelegt habe, das genau rein passte und ein Handtuch. Für 5 Minuten war das sicherlich ok. Ich muss sagen, dass bisher keines meiner vorherigen Schweinchen derartige OPs oder etwas in der Art hatten 🙏 Johnny kam sehr scheu zu uns und wirklich zutraulich ist er nicht, lässt sich aber gut fangen. Er kam wohl aus einem Kinderzimmer-Käfig und wurde im Tierheim abgegeben, als seine Schwester starb, mit der er lebte. Ich bin sowieso die Böse, bringe ihn immer zum Tierarzt oder gebe Medizin gegen seinen Willen 😑 Mein Mann hat mittlerweile durchs Füttern und Bauch massieren usw ein besseres Verhältnis zu ihm. Er hat sich für morgen frei genommen.

    Johnny hat vorhin fast normale Böhnchen abgesetzt und wir würden Emeprid jetzt erstmal nicht mehr geben?

    Da fällt mir noch ein: unsere Tierärztin meinte letztens, eine Sedierung für Meerschweinchen gäbe es nicht? Unsere super scheue Sissi hatte ich letztens zur Kontrolle bei ihr und hatte danach gefragt, weil sie sich kaum still hält und wirklich sehr Angst vor Menschen hat. Ich weiß nicht, was sie erlebt hat 😕

  • In dem kleinen Transportbehälter kann er der Wärme nicht ausweichen. Wie Du schon schreibst, mag das bei 5 Minuten Fahrtzeit nicht kritisch sein, aber bei 30 Minuten wäre das m.E. unnötig gefährlich. Ich lege ja auch wie erwähnt Frischfutter hin. Das stelle ich mir mit dem wenigen Platz auch schwer möglich vor. Heu tue ich übrigens nicht in den Transportbehälter. Selbst wenn es eine nicht sehr harte Sorte wäre, wäre mir die Verletzungsgefahr für die Augen zu groß.

    Zur Sedierung: Die gibt es für Meerschweinchen. Das habe ich bei unseren Tieren mitbekommen und auch von anderen Quellen gelesen. Ich weiß nicht, was die Tierärztin bei Dir meinte.

    Seit wann genau hat er das Emeprid bekommen?

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  • Guten Morgen!

    Novalgin geben wir alle 6 bis 8 Stunden. Wir tricksen ihn im Moment aus und füllen es beim Füttern zwischendurch mit etwas Brei mit ab, so dass er es nimmt ohne das er gezwungen wird. Sollte ja der Wirkung keinen Abbruch tun oder? So machen wir es inzwischen mit fast allem, denn wenn ich mir den Zettel der letzten Tage ansehe, auf dem notiert ist, wann er was bekommen hat, ist Johnny mittlerweile eine Apotheke 🙈 Ich werde das dem Arzt heute auch zeigen, da die Gabe der Schmerzmittel ja nicht ewig so weiter gehen kann. Emeprid hat er Donnerstag Mittag zum ersten Mal bekommen. Seine Böhnchen sind klein und weicher, aber immerhin kommt etwas! Vorhin hat er versucht, Edivie zu fressen und etwas Heu geht wohl auch immer ein wenig. Wir haben daher heute Nacht tatsächlich mal 6 Stunden Futterpause gemacht. Werde nachher gleich nochmal wiegen.

    Ich hatte unsere Tierärztin gefragt wegen einer Sedierung, damit man unsere Sissi besser untersuchen kann. Wie gesagt, sie ist super ängstlich und hält kaum still. Sie frisst sehr viel (scheinbar Futterneid aufgrund schlechter Erfahrung) und ist dementsprechend dick - muss ich schon fast so sagen. Sie hat richtige "Beulen" links und rechts und wollte sie daher auf Aufgasung oder evtl Zysten oder dergleichen durchchecken lassen. Unsere Tierärztin meinte aber, sie würde nichts fühlen, der Bauch wäre weich und eine Sedierung für Meerschweinchen gäbe es so gesehen nicht. Wenn, dann nur Narkose. 🤔

  • Guten Morgen,

    da hast Du völlig recht: Die Schmerzmittel sollten so nicht auf Dauer gegeben werden. Es muss der Auslöser für die Schmerzen gefunden und möglichst beseitigt werden. Danach sollte er auch wieder ohne Schmerzmittel leben können.

    Ich würde das Emeprid dann möglichst schnell weglassen. Du kannst ja beim Tierarzt fragen, ob Du nach 3,5 Tagen schon die Dosis langsam reduzieren, es seltener geben oder ganz weglassen sollst. Er hat es ja zum Glück noch nicht lange bekommen. Und wenn er jetzt regelmäßiger frisst, ist das auch besser für die Verdauung.

    Wenn Novalgin bei Meerschweinchen nur rund 6 Stunden wirkt, ist es nachvollziehbar, dass er - wie Du geschrieben hast - erst wieder besser frisst, wenn nach einer neue Gabe die Wirkung eingesetzt hat. Das sollte aber nicht so sein, dass er damit mehrmals täglich schmerzhafte Phasen hat. Wenn er dann Hunger hat und das Kauen mehr wehtut, kann das abschreckend sein für ihn. Dadurch könnte sich für ihn das Fressen oder die Spritze mit Schmerzen verbinden. Außerdem sollte er nicht mehrere Stunden am Tag unnötige Schmerzen erdulden müssen.

    Du hast ja jetzt selbst einiges beobachtet bei Johnny, was die Wirkdauer und Dosierung der Schmerzmittel anbelangt. Darauf aufbauend, und mit unseren Erfahrungen im Hinterkopf, kannst Du die Schmerzmittel besser dosieren als ein Tierarzt. Selbst wenn der sehr kompetent sein sollte, sieht und füttert er das Tier nicht täglich. Und der Zustand verändert sich ja immer.

    Ich wünsche Euch und Johnny, dass der Tierarztbesuch sehr gut wird und es ihm bald wieder gut gehen wird.

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  • Das Ziel ist aber, dass beide Schmerzmittel durchgehend wirken. Eines ersetzt nicht das andere. Sie ergänzen sich.

    Ich warte gespannt, was Du vom Tierarzt berichten wirst.

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  • Hallo ich bin Jonny und kann wieder selbst fressen 🙏

    Es war ein langer Nachmittag mit viel Wartezeit aber nach einer erneuten intravinösen Narkose und genauer Untersuchung wurde festgestellt, dass er seine Zunge noch nicht nach vorne brachte und sich beim Fressen immer wieder darauf biss. Daher hat er bereits eine Wunde unterhalb und eine kleine Schleimhaut-Tasche oberhalb. Die Backenzähne mussten nochmals etwas weiter zugeschliffen werden und es wurde ein Röntgenbild mit einem genaueren Röntgengerät für Zähne gemacht. Unten besteht leider kaum mehr ein Kieferknochen und es könnte bald oder auch erst in einigen Jahren Beschwerden machen. Das muss man weiter regelmäßig beobachten. Er hat alles soweit gut überstanden und bei der Heimfahrt bereits Dill geknabbert. Nun sehen wir weiter, was er selbst frisst und werden evtl noch etwas Brei geben. Meloxidyl bleibt erstmal und wir kämpfen weiter gegen die Aufgasung, aber ich bin nun endlich wieder positiv!

  • Ich bin sehr froh, dass es Johnny anscheinend geholfen hat!

    Verstehe ich es richtig, dass nicht seine Zunge das Problem war, sondern er eine Brückenbildung oder Spitzen nach innen hatte und mit den unteren Backenzähnen seine Zunge verletzt hat?

    Ist die Aufgasung noch nicht weg? Wurde erneut der Körper geröngt?

    Wie soll es mit Emeprid weitergehen?

    Wie ist eigentlich aktuell sein Gewicht?

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  • Genau, eine Brückenbildung und dadurch seine Zunge verletzt.

    Den Körper konnten sie leider nicht röntgen, da dort kein Apparat dafür vorhanden ist. Es handelt sich um eine Zahn-Tierarztpraxis. Zum Röntgen des Bauches müsste ich woanders hin... Sie hat ihn aber abgetastet und gemeint, der Bauch wäre schon noch aufgegast und uns kommt er auch so vor. Es dürfte aber besser werden, wenn er jetzt endlich wieder mehr Nahrung aufnimmt! Emeprid soll er weiterhin bekommen, aber statt 3x nur noch 1x oder 2x pro Tag, je nachdem, wie er Kot absetzt.

    Er wog heute 710g. Nimmt also glücklicherweise nicht mehr in so großen Sprüngen ab und ich hoffe nun, dass es natürlich bald aufwärts geht!

  • Dann hat die vorige Tierärztin leider das Abschleifen sehr schlecht gemacht. Dort würde ich künftig höchstens mit sehr einfachen oder extrem eiligen Anliegen hingehen. Denn es war ja nicht nur das mangelhafte Abschleifen, sondern auch noch die Unfähigkeit das nachträglich zu erkennen, die Gabe des Opioids, das ihm vermutlich die Verstopfung eingebracht hat usw.

    Hoffentlich geht es jetzt gut voran für Johnny. Frisst er denn immer noch mehr als vor dem Termin heute?

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  • Guten Morgen Silke,

    Es ist wie du sagst - unsere Tierärztin hat keine gute Arbeit geleistet.

    Ich ärgere mich auch über mich selbst, mich nicht besser informiert oder dann zumindest schneller nach einer derartigen Praxis gesucht zu haben 😑 Johnny hat gestern Abend super gefressen, da wirkte allerdings noch das Schmerzmittel, das er während der Narkose bekommen hat. Heute ist es bisher schlecht. Er frisst selbst leider plötzlich wieder gar nicht mehr und lässt sich auch kaum füttern. Ich muss arbeiten, mein Mann hat heute noch frei und kümmert sich. Wir werden sehen, wie es wird. Die Tierärztin von gestern meinte aber, wir müssen einige Tage sehen, wie es läuft. Wenn es sich vom Fressen her nicht bessert, werden es doch seine Zähne im Unterkiefer sein, die ihm Schmerzen bereiten. Man könne diese evtl. in einer aufwendigen und kostspieligen OP zwar versuchen, zu ziehen, aber sie würde davon abraten, da es für ihn nicht schön wäre und auch das Risiko, dass er nicht mehr aufwacht, einfach zu hoch wäre.

  • Ich lese die ganze Zeit interessiert mit. Ich drücke euch die Daumen, dass es nicht die Zähne im Unterkiefer sind. Da wären ja bei beiden Optionen die Aussichten schlecht. 😥

    Gute Besserung Jonny! 🍀

  • Tut mir leid, wenn ich wieder danach frage: Wieviel und wie oft bekommt er von welchem Schmerzmittel?

    Kann es nicht einfach sein, dass er wieder zu wenig Schmerzmittel bekommt?

    Was gibst Du ihm aktuell für die Verdauung?

    Wie sehen seine Böhnchen aus in Beschaffenheit und Anzahl?

    Mehrere Zähne im Unterkiefer zu ziehen ist m.E. keine Option. Selbst wenn der Kiefer nicht brechen und die Wunden heilen würden, wäre es mangels Fähigkeit normal zu essen untragbar.

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  • Im Blick auf die Schmerzmittel möchte ich meine Sicht noch einmal begründen:

    Er muss wieder regelmäßig und ausreichend selbst fressen. Wenn das nicht gelingt, hat er keine Zukunft. Aber entweder sind die Schmerzen nur akut durch die Aufgasung, die Verletzungen im Mäulchen und vielleicht weiterem Schaden beim 1. Abschleifen. Dann kann er mit einer durchgängigen ausreichenden Schmerzmittelabdeckung in rund einer Woche wieder herunterkommen von den Schmerzmitteln und selbständig leben. Ob dann regelmäßig abgeschliffen werden muss, ist eine andere Frage, die man in einigen Woche klären muss.

    Wenn wirklich die retrograde Verlagerung so schlimm ist, dass er nur dadurch massive Schmerzen hat, muss man m.E. Johnny entweder sofort erlösen lassen oder noch einige Zeit durch hohe Schmerzmittelgaben ein lebenswertes Leben ermöglichen.

    Das er Verletzungen an der Zunge hat besteht m.E. aber Grund zur Hoffnung, dass er die Chance hat wieder gesund zu werden.

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