Meine Wuselbande
-
-
Glückwunsch zum fertigen Bachelor!
Quints "umgekehrten Blesse" auf der Schnauze finde ich sehr niedlich
Die ersten Bilder mit den Wunden sahen schlimm aus, aber jetzt sieht er nach einem richtig tollen Schweinemann aus. Auf den Bildern wirkt er auch sehr zutraulich. Berichte gerne, wie die Zusammenführung in ein paar Wochen läuft 
-
Seit ca. einer Woche sind Quint, Daisy und Kiwi jetzt zusammen. Daher möchte ich ein bisschen von der Vergesellschaftung berichten.
Am ersten Tag gab es zwischen Quint und Daisy auf jeden Fall einige Diskussionen um die Rangordnung. Kiwi hat sich da komplett rausgehalten und währenddessen entspannt im Stroh gelegen oder hat Salat gefuttert.
Es gab Momente, in denen Quint und Daisy gegeneinander gegangen sind, meist war es dann aber so, dass Daisy Quint gejagt hat und er weggelaufen ist. Einmal konnte ich beobachten, dass Daisy Quint etwas Fell rausgerupft hat, mehr ist zum Glück nicht passiert.
An Tag zwei war die Situation dann plötzlich anders. Daisy hat Quint gar mehr gejagt, stattdessen ist nun Daisy vor Quint weggelaufen, wenn dieser sie besteigen wollte. Ab da war es dann ziemlich friedlich.
Schon am ersten Tag war es so, dass sie zusammen fressen und auch recht nah beieinander liegen konnten. Mittlerweile liegen sie oft beieinander, in verschiedenen Konstellationen. Quint war sehr aufgeregt über die beiden Weibchen. Tatsächlich ist es auch jetzt noch so, dass er noch viel brommselt und die beiden immer mal wieder versucht zu besteigen. Ich habe eher das Gefühl, dass das sexuell motiviert ist, weil er sie auch oft intensiv hintenrum beschnüffelt, bevor er versucht aufzureiten. Dabei macht er übrigens keinerlei Unterschied zwischen der kastrierten Daisy und der unkastrierten Kiwi, er findet beide gleich spannend.
Die beiden Weibchen bleiben meist ruhig sitzen, wenn er sie beschnüffelt oder anbrommselt, gehen dann aber, wenn er sie besteigen will. Dabei spritzen sie auch mal mit Urin, falls er zu aufdringlich ist.
Tatsächlich kenne ich so ein Verhalten nicht von Kastraten, auch nicht von Vergesellschaftungen. Bruno war zwar ein Frühkastrat, meine vorherigen Kastraten waren aber Spätkastraten und es gab eigentlich keinen Unterschied zu Bruno. Wenn ein Weibchen brünstig war, wurde gebrommselt und versucht das Weibchen zu besteigen, sonst fand das eher selten statt. Klar kommt es bei Vergesellschaftungen vor, dass die Männchen brommseln und besteigen, aber so in der Form kenne ich das nicht. Allerding waren meine Kastraten auch immer mindestens ein Jahr alt und schon länger kastriert. Quint ist jetzt 7 Monate alt und seit 7 Wochen kastriert.
Ich habe aber auch nicht das Gefühl, dass die Weibchen übermäßig gestresst sind und davon abgesehen ist es wie gesagt sehr friedlich und harmonisch.
Ich bin sehr froh, dass Quint nun endlich nicht mehr allein ist. Seit er Gesellschaft und mehr Platz hat, ist er nochmal deutlich aktiver und es ist so schön, wenn er durchs Gehege popcornt.

hier noch ein paar Fotos der letzten Woche:
Quint und Daisy am ersten Tag der Vergesellschaftung:
Kiwi und Quint:
Alle drei zusammen:
Ansonsten sitzt Quint sehr gerne mitten in der Futterschüssel und neuerdings hat er die Hängematte für sich entdeckt:
Daisy:
Kiwi:
Quint:
-
Das klingt doch ganz gut. Ich freu mich, dass die drei sich scheinbar gut verstehen. Ich wünsche ihnen, und natürlich auch dir, dass es positiv weitergeht und auch so bleibt 💚🍀
-
Unser Frühkastrat Ludwig, inzwischen 4,5 Jahre alt, versucht gerade nach Vergesellschaftungen die neuen Weibchen auch außerhalb der Brust zu besteigen. Diese wehren sich mit einer Urindusche. Ich sehe das als normal an. Vielleicht will der Bock damit auch sagen, dass das Weibchen nun zu ihm gehört.
Das dauert bei uns nie länger als 2-3 Wochen. Dann sind die Verhältnisse geklärt und die Weibchen werden nur noch während der Brust bestiegen (außer bei Karla, einem kastrierten Weibchen) . Daher kannst du einfach abwarten.
Jedenfalls sehe ich das durchaus positiv, denn so nimmt das Böckchen seine Rolle ein. Manche Halter haben Probleme, weil sich der Kastrat sehr passiv verhält und ein Weibchen dann seine Rolle übernimmt. Das wird bei euch wahrscheinlich nie passieren.
-
Danke für deine Erfahrung. Ich finde es immer wieder spannend, wue unterschiedlich die Tiere sein können. Ich bin gespannt, wie es sich bei Quint entwickeln wird und wie es bei zukünftigen Vergesellschaftungen ablaufen wird.
-
Quint hat sich gut eingelebt, das Besteigen hat tatsächlich aufgehört, das Brommseln wurde etwas weniger, aber er macht es immernoch oft. Was ja aber nicht schlimm ist. Er ist ein ganz neugieriger, zutraulicher kleiner Schatz.
Leider musste Daisy am 10.09.26 eingeschläfert werden, nachdem sie in den letzten Monaten Probleme mit ihrer Blase und ihrem Herzen hatte. Hier habe ich etwas mehr dazu geschrieben: Daisy. Die kleine Maus fehlt und ich wünschte, sie hätte älter werden dürfen.
Quint und Kiwi geht es soweit gut, mit zwei Schweinchen erscheint mit das Gehege nur immer so leer.
Dieses Jahr war nicht ganz ohne, was Tierarztkosten angeht. Erst Bruno, der dann leider auch eingeschläfert werden musste, dann Quint, bei dem einige Kosten ja absehbar waren. Ein großer Teil wurde dann allerdings durch den Besuch beim Notdienst verursacht, der natürlich nicht geplant war. Und jetzt Daisy, die einige Termine wegen ihrer Probleme hatte und mit der ich am Ende auch beim Notdienst gelandet bin.
Von der Dreiergruppe, die ich bis letztes Jahr im August hatte (Frieda, Bruno und Daisy) ist jetzt niemand mehr übrig.
Ich hoffe, dass es in nächster Zeit vielleicht mal etwas ruhiger wird. -
-
Es ist traurig und seelisch und finanziell anstrengend, wenn so viele Probleme und der Tod von mehreren Meerschweinchen in kurzer Zeit zusammenkommen. Das kann ich gut nachvollziehen. Aber auf der anderen Seite: Wenn man sieht, wie schön Quint jetzt aussieht und wie wohl er sich anscheinend fühlt, dann ist das noch mehr wert! Du hast ihm viel mehr geschenkt, als er je zuvor kannte oder erahnen konnte.
Vielleicht kommt ja auch demnächst noch ein zweites Weibchen wieder dazu.

-
Danke Silke, das hast du sehr schön und treffend geschrieben.

-
Ich möchte euch jemanden vorstellen. Kiwi und Quint sollten auf Dauer nicht zu zweit bleiben. Nicht weit von mir sollte ein Meerschweinchenweibchen abgegeben werden, das als letztes seiner Gruppe übrig blieb. Die Haltung sollte beendet werden, aber das Schweinchen natürlich nicht allein bleiben. Also ist Yuki hier eingezogen.

Sie ist am 06.03.2025 geboren und ein ganz zartes Mäuschen mit gerade mal 800g. Seit Sonntag ist sie bei den anderen beiden und die Vergesellschaftung läuft wirklich gut bisher. Es wurde viel gequikt, vor allem Quint hat (natürlich) viel gebrommselt und sowohl Quint als auch Kiwi versuchen manchmal noch Yuki zu besteigen, woraufhin sie wegrennt. Abgesehen davon war es aber von Anfang an friedlich, es wird problemlos gemeinsam gefressen und gejagt wird wirklich nur, wenn sie versuchen, Yuki zu besteigen. Aber auch das wird weniger.
Yuki ist ein bezauberndes kleines Schweinchen und sehr neugierig. Sie hat mir direkt aus der Hand gefressen und beim Saubermachen wuselt sie um mich herum und inspiziert alles. Sie ist sehr munter im Gehege unterwegs, das deutlich größer ist als ihr altes. Ich glaube, sie genießt es, mehr Platz zu haben. Sie ist ein Glatthaarschweinchen, wobei ihr Fell teilweise etwas länger ist als üblich. Um den Po herum habe ich es daher etwas gekürzt.
Ansonsten gibt es natürlich auch ein paar Bilder von der süßen Yuki:
Da war sie ganz frisch im Gehege und ich wollte vorsichtig versuchen, ein Foto zu machen und sie kam direkt zu meiner Hand gelaufen:
Diese beiden Fotos finde ich einfach nur so süß:
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!