Hunde und Meerschweinchen , zusammen

  • Nachdem ich im Hundeforum schon meine Erfahrung geschildert habe,

    wollte ich mich gern auch mal hier umhören.

    Ich habe ein offenes Innengehege mit Umrandung auf Kallaxregalen 98cm hoch.

    Mein erster Hund ist im November verstorben & hatte nie Probleme oder gar Aggressionen gegenüber den Meeries gezeigt.

    Im Gegenteil, er hat freundlich mit dem Schwanz gewedelt und vorsichtig an Ihnen geschnuppert.

    Das hab ich natürlich nur 2-3mal gemacht, weil die Schweinchen natürlich Angst vor ihm haben.

    Nun hab ich mir vor 2 Wochen einen neuen Hund aus dem Ausland geholt, der inzwischen auch wieder gehen musste. ;(

    Denn er stellte eine potenzielle Gefahr für die Meeries dar und schaffte es nach 3 Tagen ins Gehege reinzuspringen.

    Ich wollte jetzt von Euch einfach auch mal wissen, ob ihr das genauso seht wie im Hundeforum das jeder Hund eine Gefahr

    für die Meeries darstellt.

    Denn meine Erfahrung mit erstem Hund, und Sitterhunden + der Aussage einer Bekannten ihr Hund interessiere sich so gar nicht für ihre Schweinchen ist einfach eine Andere.

    Mir ist die Entscheidung mega schwer gefallen mich zwischen beiden Tierarten entscheiden zu müssen & ich vermisse es sehr einen Hund zu haben.

    Könnt ihr meinen inneren Konflikt nachvollziehen?

  • Phu, das is ein wirklich heikles Thema.

    Natürlich kennt jeder Besitzer seinen Hund am besten, und wahrscheinlich würde in 9 von 10 Fällen auch tatsächlich nichts passieren - aber ich persönlich würde es einfach nicht riskieren wollen. Ich glaube ich könnte es mir nie verzeihen, wenn dann doch mal was passiert.

    Ich habe bei diesem Thema keine eigenen Erfahrungswerte, aber man hört ja immer wieder davon, dass Zwischenfälle mit Hunden im Haushalt passieren, wo die Besitzer dann regelrecht geschockt sind, weil sie sich niemals gedacht hätten dass ihr lieber, braver Hund, der sonst immer so vorsichtig mit allen umgeht, dann plötzlich doch zubeißt.

    Prinzipiell sind unsere domestizierten Haustiere, seien es jetzt Hunde oder Katzen, eben trotz allem immer noch Raubtiere, und daher sollte man sie meiner Meinung nach niemals unbeaufsichtigt bei Meerschweinchen oder anderen potentiellen "Beutetieren" lassen - genausowenig wie bei Babies und Kleinkindern.

    Deinen Konflikt kann ich sehr gut nachvollziehen ?(
    Du könntest aber zB darüber nachdenken, das Gehege anders zu gestalten um es "einbruchsicher" zu machen, oder es in einen Raum stellen der für Bello tabu ist, falls du dafür genug Platz hast.

  • Herzlich Willkommen in unserem Forum!

    Es ist sehr traurig, dass Du den Hund wieder abgeben musstest. Ich kann Deinen inneren Konflikt auch gut nachvollziehen.

    Wir hatten früher auch einen Hund, der einem Meerschweinchen oder anderen Tier nie etwas getan hätte bzw. hat - und das obwohl es eine Jagdhundrasse war. Aber letztlich weiß man das erst sicher, wenn die Tiere einige Zeit miteinander umgehen. Und auf dem Weg dorthin kann es leider auch anders kommen bzw. ausgehen.

    Persönlich würde ich mich für einen Hund oder für Meerschweinchen entscheiden, wenn ich nicht einen neuen Hund finden würde, der nachweislich bereits vertraut mit ähnlichen Tiere und extrem friedlich gegen sie ist. Das kann theoretisch dann trotzdem noch schiefgehen, aber ein Restrisiko bleibt bei der Tierhaltung immer.

    Die Meerschweinchen in einem Raum zu halten, in den der Hund nicht darf, wäre für mich selbst auf keinen Fall eine Lösung und ist vermutlich auch gefährlicher als sie aneinander zu gewöhnen. Den wer kann garantieren, dass er über viele Jahre nicht einmal vergisst, die Tür zu schließen oder dass der Hund nicht lernt sie zu öffnen?

    Und selbst wenn es in dieser Hinsicht immer gutgehen sollte, wären die Meerschweinchen weggesperrt - vermutlich nicht nur von dem Hund, sondern auch weitgehend von Dir. Ich finde es für Meerschweinchen sehr wichtig, dass sie in einem vielgenutzten Raum leben. Wir Menschen bieten diesen neugierigen und sehr sozialen Tiere Abwechslung und Anregungen. Und ein enges, entspanntes Verhältnis zwischen Mensch und Meerschweinchen erfordert m.E. auch, dass man sehr viel Zeit mit ihnen bzw. bei ihnen verbringt.

    Dann bliebe theoretisch noch ein Gehege mit einer ausreichend stabilen Abdeckung. Das wäre aber genauso wenig meine Welt. Ich möchte ungehindert und ohne Aufwand die Tiere füttern, bei Bedarf herausnehmen und das Gehege saubermachen können.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Josia (08/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24) - weitere Infos

  • ja Silke so geht es mir auch.

    Mit Abdeckung würde es nicht nur bescheiden aussehen, sie hätten dann auch weniger Frischluft

    und Du siehst ja auf dem Foto wie sie an der Kante stehen, wenn ich nur den Kühlschrank öffne.

    Das wäre dann auch kaum noch möglich :( und Reinigung + Fütterung total umständlich.

  • Persönlich würde ich mich für einen Hund oder für Meerschweinchen entscheiden

    Ich mich auch. Und dies schweren Herzens, denn ich hätte sehr gerne wieder einen Hund. Unser Bodengehege steht im Wohnzimmer, ist offen, Auslauf findet in einem ganzen Zimmer statt, die Meerschweinchen stehen auch in übertragenem Sinne im Zentrum des Geschehens. Wegschliessen, Gehege abdecken etc kommt nicht in Frage.

    Ein Hund könnte hier Stress für alle Beteiligten bedeuten, für den Hund selber, für uns besorgte Menschen und zuallererst natürlich für die wenig stressresistenten Meerschweinchen. Selbst wenn es der harmloseste aller Hunde wäre, könnten die kleinen Tierchen sich fürchten. Das Opfer im Falle des Falles ist nunmal klar definiert.

    Die Hundelosigkeit bedeutet tatsächlich ein Opfer für mich, aber ich habe mich schon -zig Male für die Meerschweinchen entschieden.

  • Das wäre ein Traum ein ganzes Zimmer voller Schweini`s ,

    vielleicht nachdem geplanten Umzug.

    Agouti wie reinigst Du ein ganzes Zimmer? Hast Du einen besonders guten Staubsauger

    oder die Schweinchen darauf trainiert das sie nur in bestimmte Ecken pieseln. Auch mit Fleecehaltung so wie ich?

  • Agouti wie reinigst Du ein ganzes Zimmer? Hast Du einen besonders guten Staubsauger

    Das Gehege ist eingestreut. Im Auslauf liegt Teppich und unter sämtlichen Hüttchen und Unterständen liegen zusätzlich Fleece und/oder Frottéetücher, dort wird gepieselt, auf den Teppichboden machen sie nie hin. Heu wird halt überall verteilt, da tut der Kärcher Staubsauger für den Innenbereich täglich seine Dienste hart am Limit 8)

  • Ich hatte als Kind und Jugendliche einen Hund und Meerschweinchen gleichzeitig. Man muss dazu aber sagen, dass die Meerschweinchen damals in einem Gitterkäfig lebten. Das würde ich nie wieder machen !!! Aber sie waren darin sicher vor dem Hund.

    Unsere Hündin Rica war ein kompletter Mischling aus ungefähr 100 Rassen mit einem erkennbaren Anteil an Rauhhaardackel und Terrier, langbeinig und etwas weniger als kniehoch. Sie fand die Meerschweinchen komplett uninteressant. Wenn alle zusamnen auf dem Sofa waren (oh nein ... damals .... 🙈) sprang sie immer sofort herunter und ging weg. Wir haben sie aber niemals gemeinsam in einem Raum auf dem Boden laufen gelassen. Das wäre mir viel zu gefährlich gewesen, denn Rica jagte sogar Ratten wenn man nicht aufpasste.

    Deine Gehege ist 98 cm hoch. Wäre eine sehr kleine Hunderasse für dich eine Möglichkeit? So klein, dass der Hund nicht reinspringen kann? Also für mich nicht, aber ich frag einfach mal. Oder ein Hundesenior, der zu alt zum Hochspringen ist? Oder ein kranker Hund?

    <3Karla *2019 <3 Ludwig *18.1.2022 <3 Minna *ca. 20.8.2022 <3 Selma * 2.2.2024 <3 Amalie *ca. 25.4.2024

    Für immer im Herzen: Berta, Pieps, Charly, Greta, Emma, Sophie, Chocolate

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  • Meine Großeltern haben einen deutschen Schäferhund, welcher auf ihrem Hof aufgewachsen ist und somit Kaninchen, Enten, Hühner und Katzen von klein auf kannte. Sie ist sehr lieb und will sich mit den Tieren immer anfreunden bzw auf sie aufpassen. Auch wenn sie nie aggressiv wird oder ähnliches, meine Schweine darf sie nur aus der Ferne betrachten. Sie ist einfach viel zu groß für diese winzigen Tierchen und könnte ihnen aus Versehen weh tun. Auch mein erster Hund hatte kein Problem mit meinen ersten Meerschweinchen. Er hat sich nicht wirklich für sie interessiert und saß immer neben an wenn ich sauber gemacht habe. Er war aber auch ein Chihuahua.

    Was ich damit sagen möchte... Ich habe auch andere Erfahrungen mit Hunden und Kleintieren gemacht. Je nach dem wie der Hund sozialisiert wurde und aufgewachsen ist. Aber auch wenn "alles gut" ist würde ich sie nicht direkt miteinander interagieren lassen. So wie du es geschrieben hast, klang es aber sowieso so als würdest du das nicht tun.


    Außerdem hab ich die Erfahrung gemacht, dass andere Foren nicht so nett und herzlich sind wie dieses hier. Hab Mal in einem Katzenforum eine Fundkatze gemeldet und ich wurde beschimpft, ob ich denn dumm sei und noch nie was von Freigängern gehört habe, obwohl wir die Katze in der Ubahn Unterführung an der Hauptstraße gefunden haben. Also halte ich mich grundsätzlich von solchen Plätzen fern.

  • Ich hatte als Kind und Jugendliche einen Hund und Meerschweinchen gleichzeitig. Man muss dazu aber sagen, dass die Meerschweinchen damals in einem Gitterkäfig lebten. Das würde ich nie wieder machen !!! Aber sie waren darin sicher vor dem Hund.

    Unsere Hündin Rica war ein kompletter Mischling aus ungefähr 100 Rassen mit einem erkennbaren Anteil an Rauhhaardackel und Terrier, langbeinig und etwas weniger als kniehoch. Sie fand die Meerschweinchen komplett uninteressant. Wenn alle zusamnen auf dem Sofa waren (oh nein ... damals .... 🙈) sprang sie immer sofort herunter und ging weg. Wir haben sie aber niemals gemeinsam in einem Raum auf dem Boden laufen gelassen. Das wäre mir viel zu gefährlich gewesen, denn Rica jagte sogar Ratten wenn man nicht aufpasste.

    Deine Gehege ist 98 cm hoch. Wäre eine sehr kleine Hunderasse für dich eine Möglichkeit? So klein, dass der Hund nicht reinspringen kann? Also für mich nicht, aber ich frag einfach mal. Oder ein Hundesenior, der zu alt zum Hochspringen ist? Oder ein kranker Hund?


    Ja diese Gitterkäfige kenne ich auch noch aus meiner Kindheit.

    Der Hund war ein Mini, ein Havaneser und kam dennoch rein.

    Ein Senior wäre eventuell eine Möglichkeit.

  • Ich wollte jetzt von Euch einfach auch mal wissen, ob ihr das genauso seht wie im Hundeforum das jeder Hund eine Gefahr

    für die Meeries darstellt.

    Dem würde ich so zustimmen. Hunde sind Raubtiere und stellen mMn immer eine potentielle Gefahr dar. Es gibt definitiv auch Hunde die Kleintiere als Familienmitglieder akzeptieren und ihnen nichts tun würden. Das Problem ist nur, woher soll man das zu 100% wissen? Ausprobieren würde bedeuten man geht das Risiko ein dass die Meerschweinchen zu Schaden kommen.

    Ein Hund kann immer freundlich sein und aus welchen Gründen auch immer (Pubertät, Langeweile, Stress, Schmerzen, Demenz, Veränderungen, Randale bei den Meerschweinchen ...) plötzlich auf die Idee kommen die Schweinchen zu jagen oder deren Gehege umzugraben.

    Von daher denke ich man sollte Raub- und Beutetiere nur zusammen halten wenn die Raubtiere kein Problem mit Kleintieren haben. Und auch dann sollte man sie bei Abwesenheit räumlich trennen, bei großen/ intelligenten Tieren die Tür verriegeln.

    Wenn man einen sehr kleinen Hund hat reicht wohl auch ein hohes Gehege in welches er nicht rein kommt. Aber sobald der Hund dauerhaft heiß auf die Meerschweinchen ist, ob er nun dran kommt oder nicht, wäre mir das ehrlich gesagt zu riskant.


    MeerschweinchenWG Hunde und Schweinchen schließen sich nicht aus. Vielleicht kannst du gezielt nach einem Hund suchen, welcher kein Jagdverhalten zeigt. Am besten wäre es wenn du den Hund in Ruhe kennen lernen und auch mal mit nach Hause nehmen könntest. Ein seriöser Tierschutzverein ist daran interessiert seine Tiere gut unterzubringen und wird deine Gewissenhaftigkeit positiv bewerten.

    Zusätzlich solltest du eine Möglichkeit finden die beiden Tierarten räumlich zu trennen wenn du nicht zu Hause bist. Wenn du dir dann noch einen eher kleinen Hund holst, der keine Türen öffnen kann und auch nichts ins Gehege springt, bist du eigentlich auf der sicheren Seite :).

  • Ein Hund kann immer freundlich sein und aus welchen Gründen auch immer (Pubertät, Langeweile, Stress, Schmerzen, Demenz, Veränderungen, Randale bei den Meerschweinchen ...) plötzlich auf die Idee kommen die Schweinchen zu jagen oder deren Gehege umzugraben.

    Ein Hund kann auch mal einfach nur lieb spielen wollen mit den Meerschweinchen und sie dabei lebensgefährlich verletzen. Ein Pfotenhieb genügt.

    Auf die Aussagen von Vermittlungs-Orgas etc würde ich mich ehrlich gesagt nicht mehr verlassen. Wenn ich da an unseren verstorbenen Hund denke, der entsprach in etwa 100% nicht der Beschreibung der Tierschutz-Orga :rolleyes: War aber trotzdem ein super Hund und ich vermisse ihn sehr.

    Der neuangeschaffte Hund einer Kollegin stand den ganzen Tag vor dem Meerschweinchengehege (die Meerschweinchen waren darin vor Angriffen sicher) und hat gebellt und gejault. Ich möchte mir nicht vorstellen, was das für ein Stress für alle Beteiligten war.

    Obschon ich so gerne wieder einen Hund hätte, Risikobereitschaft fehlt mir diesbezüglich einfach vollständig :/

  • Der erste Hund war schon da, als die Meerschweinchen einzogen, bei den anderen zwei waren sie schon da. Mein letzten Hund kam aus Rumänien, er saß hier in Berlin schon in der Pflegestelle, erster Kontakt war dann dort vor Ort. Hier haben drei Fälle gezeigt, dass sich die gemeinsame Haltung von Hund/Meerschweinchen nicht ausschließt. Mit Kasimirs Aufnahme haben wir uns damals bewusst für einen älteren Hund entschieden, beim Tierarzt war ich dann, um die Analdrüse und den Impfausweis kontrollieren zu lassen. Beim Abhören sagte der Tierarzt mir dann, er hat ein Herzfehler, 2 Jahre später musste ich ihn gehen lassen. Ich hab wirklich lange dann gebraucht um damit klar zu kommen.

  • Auf die Aussagen von Vermittlungs-Orgas etc würde ich mich ehrlich gesagt nicht mehr verlassen. Wenn ich da an unseren verstorbenen Hund denke, der entsprach in etwa 100% nicht der Beschreibung der Tierschutz-Orga :rolleyes:

    Das liegt unter Umständen auch daran, dass sich das Verhalten von Hunden je nach Unstand ändern kann. Die Hunde kommen halb verhungert von der Straße, lebten in Zwingern oder zusammengefercht mit anderen Hunden. Und dann plötzlich bei einer fremden Person in der Wohnung. Jagdtrieb kann sich z.B. auch nach 2-3 Jahren plötzlich entwickeln.

    Ich stimme dir absolut zu, man sollte sich nie auf solche Aussagen von fremden Leuten über fremde Hunde verlassen. Es sei den man hat die Möglichkeit mit sämtlichen Problemen irgendwie klar zu kommen.


    Ganz ehrlich, solche selbsternannten Tierschützer sind der Grund wieso so viele Tierschutzvereine einen schlechten Ruf haben! Das macht mich wirklich wütend. Die Situation wie bei MeerschweinchenWG hätte niemals passieren dürfen. Alleine die Tatsache dass Meerschweinchen vorhanden sind welche NICHT räumlich getrennt werden können, jeder Tierschützer mit Verstand hätte dem nicht zugestimmt. Viel zu viel Risiko. Schade, dass es so kommen musste.

    MeerschweinchenWG ich würde dir wirklich ans Herz legen unter den aktuellen Umständen keinen Hund aufzunehmen. Bei jedem Hund besteht die Gefahr dass es plötzlich knallt. Egal wie alt oder welche Rasse.

  • Ich habe immer einen Hund UND Meerschweinchen. Es gab noch nie Probleme. Als Jugendliche auch noch Katze, Kaninchen dazu.

    Die letzten drei Hunde waren bzw. sind auch aus dem Tierschutz.

    Wichtig ist mir immer, dass die Schweinchen in einem abschließbaren Raum sind. Der Raum ist am Anfang auch absolut tabu, das wird konsequent durchgesetzt, denn es ist wichtig, dass der Hund auch nicht rein rennt, wenn ich vergesse die Tür zu schließen. Später wenn ein gewisser Gehorsam da ist und der Hund dann die Schweinchen auch in gewisser Weise kennt darf der Hund auf Aufforderung mit rein in den Raum, wird dann aber auch wieder raus geschickt. Alle Hunde haben das immer gut akzeptiert und keiner hat die Schweinchen je als Beute gesehen.

    Dazu sei gesagt, dass ich auch keine Hunde mit Jagdhundrassen drin und Jagdtrieb adoptieren würde, meist gehen sie eher Richtung Hütehund-Mix. Ich kann mir vorstellen, dass es bei Hütemixen auch etwas ihrer Natur entspricht, mit anderen Lebewesen zusammen zu sein.

    Den Schweinen sind Hunde übrigens vollkommen egal, die erschrecken sich da auch nicht.

    Mittlerweile passe ich nicht mehr so auf wie zu Beginn, wenn wir nicht zu Hause sind ist der Raum abgeschlossen aber sonst kann Dobby jederzeit rein (was sie nicht mal in Anspruch nimmt, meist sind wir zusammen dort). Sie guckt die Schweine NIE an (sehe ich auf Kamera), sondern geht nur zu ihrem "Wachposten".

    Die Schweinchen wohnen im Dach und dort sind bodentiefe Fenster von denen aus sie gerne die Straße beobachtet tagsüber.

    Auch draußen hat sie gelernt, kleine Tiere nur zu beobachten. Sie setzt sich draußen hin wenn sie einen Igel sieht und freut sich ihn zu beobachten, das Schwänzchen wedelt aber sie weiß, dass sie nicht hin darf und hat da eine gute Selbstbeherrschung.

    Davor die Hunde waren schon älter bei der Adoption, da ging das Interesse komplett gegen 0 und die Hunde hatten auch gar keinen Spieltrieb. Dobby war erst 2 beim Einzug und übermütig - aber sie hat es auch schnell gelernt.

    Ich habe ehrlich gesagt den Tierschutzverein nie gefragt ob die Schweinchen ein Problem sind für den Hund - davon muss man am Anfang einfach ausgehen, dass man das trainieren muss und der Hund erst lernen muss, dass es Familienmitglieder sind. Und ein hundesicheres Gehege oder abschließbarer Raum ist da erst mal ein Muss.

    Anders sieht es bei Katzen aus, meine Katze hat die Schweinchen immer etwas wie Beute angestarrt, war sich aber letztlich doch unschlüssig wie mit diesen zu groß geratenen Hamstern umzugehen ist und hat sie in Ruhe gelassen. Eine Katze würde ich mir nicht mehr holen mit Schweinchen - da hätte ich eher Sorge.

  • Ich danke Euch allen !

    Die Schweinis machen mir viel Freude und doch fehlt ein Hund.

    Ich hab eh das Ziel um zu ziehen dann richte ich ein eigenes Schweinchenzimmer ein,

    in das Hund nicht rein darf.

    Denke das ist das Beste !

  • Offen gesagt, halte ich ein Leben im Wohnzimmer oder wenn man von zu Hause arbeitet im Arbeitszimmer für das Beste für Meerschweinchen. Sie profitieren in vielen Hinsicht von viel gemeinsamer Zeit mit uns. Die m.E. falsche Behauptung Meerschweinchen seien reine Beobachtungstiere suggeriert da etwas Falsches.

    Viel Platz ist wichtig für Meerschweinchen, aber die Nähe zu Menschen ist auch wichtig.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Josia (08/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24) - weitere Infos

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