Palliativmedizin für die letzten Tag

  • Das klingt nach einer guten Entscheidung. Du weißt dann auch für dich, das du alle Möglichkeiten gezogen hast. Und sollte das Bild zuversichtlich stimmen, ist eine BackenzahnOp nit Abszess zwar schwer, aber durchaus packbar, wenn das Schweinchen starken Lebenswillen zeigt. Ich hoffe ihr bekommt schnell einen Termin <3

  • Für mich sieht sein Kauen erstaunlich kraftvoll aus. Er wirkt nicht so, als würde er nicht vorsichtig sein müssen wegen Schmerzen.

    Solange Du noch auf die Untersuchung und ggf. Operation hoffst, würde ich versuchen, ihm zusätzlich kalorienreiches Futter zu geben. Um eine Chance zu haben, selbst wenn er nach einer Operation abnehmen würde, wäre es m.E. wichtig, dass er davor eher wieder zunimmt.

    Seine Verdauung ist in Ordnung?

    Wenn ja, würde ich ihm täglich ein paar Sonnenblumenkerne und Wurzelgemüse dünne Streifen geschnitten und etwas rote Paprika geben. Zusätzlich würde ich ihm bei Bedarf 2x4 mal täglich selbstgemachten Päppelbrei (u.a. mit aromatischen Saaten, Leinsamen, Gerstengraspulver, möglichst Haferkleie u.a.) geben. Wenn das 5-10 ml jeweils wären, sollte es deswegen nicht aufhören, Grünfutter zu fressen. Ggf. müsstest Du es einfach mal probieren.

    Natürlich sollte die Umstellung nicht zu schnell und heftig sein, aber gerade die aromatischen Saaten und der Leinsamen würden seine Verdauung auch unterstützen dabei.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24), Josia (08/20-08/26) - weitere Infos

  • Danke Dir Silke für deine Einschätzung (soweit möglich bei der schlechten Videoqualität):) ich will Bopper ja wie bereits geschrieben auch nicht um jeden Preis am Leben halten. Aber er frisst ja und dabei selektiert er nicht, z.B. nur die weichen Gräser, sondern er nimmt auch wirklich problemlos strukturreiches Futter. Er stürzt sich auf alles, knabbert an der Rinde von Zweigen, Heu 1. sowie 2. Schnitt problemlos. Ich finde, dabei sind die Kieferbewegungen auf beiden Seiten gleich stark, nicht dass er eine Seite wegen Schmerz schont.

    Ich habe bisher nichts energiereiches gegeben, weil durch Gräser ja bekanntlicher Weise der beste Zahnabrieb erfolgt. Deswegen kriegt er gerade auch viel Schilfgras und Bambus. Aber ja, danke dir für deine Meinung. Ich sollte wieder zufüttern, Knollengemüse, Haferflocken, Paprika etc.. So hat er, wenn eine Chance auf Heilung durch chirurgischen Eingriff hat, ein bisschen was auf den Rippen. Ich hatte ihn so ja auch schon wieder über 1 KG vor der zweiten Zahnkorrektur. Ich fange heute Abend dann aufjedenfall wieder mit energiereichem Futter an und Päppelbrei kann ich auch versuchen.

    Die Verdauung ist absolut in Ordnung, keine Matechköttel oder so. Ich finde nur, seitdem er so an Gewicht verlor, hat er kleinere, dünnere Köttel und diese wirken auch sehr trocken ( er nimmt aber ausreichend Flüssigkeit auf). Eine Sammelkotprobe von der Gruppe habe ich erst im Mai nach Exomed geschickt (ohne Befund).

  • Hallo WiesenKönigin,

    ich hab gerade alle Beiträge hier durchgelesen, weil ich gerade wegen meinem Meerschweinchen recherchiere, der auch eine Zahnproblematik stehe, die kontinuierlich schlechter wird und ich noch keine Diagnose habe.
    So eine CT-Untersuchung steht uns auch noch bevor.

    Darf ich fragen, wie es mit Bobby weiterging? Habt ihr ihm noch helfen können?
    Ich hab mich jetzt extra hier registriert um nachzufragen und hoffe sehr, dass alles gut ausgegangen ist.

    Liebe Grüße

  • Option 2: Wechsel in eine Tierklinik, mit ca. 2 Stunden Fahrtzeit. Diese verfügt über eine eigene DVT-Feindiagnostik (digitale Volumentomographie / CBCT) für präzise Schichtaufnahmen des Kiefers – welche sogar am wachen Tier möglich ist. Das Narkoserisiko entfällt also. Ziel wäre es, die betroffene Zahnwurzel ausfindig zu machen und ggf. operativ entfernen zu lassen.

    Bopper lebt, es geht ihm aktuell sehr gut und er hat keinerlei Einschränkungen mit der Nahrungsaufnahme. Er nimmt stets langsam wieder zu und ist bereits wieder über 1 KG.

    Aber die Sache ist tatsächlich komplizierter, wie es leider so oft bei Meerschweinchen mit Zahnerkrankungen ist. Einschläfern ist nach wie vor jedoch keine Option. Er hat inzwischen eine deutliche bessere Prognose.

    Ich habe mich für Option 2 entschieden und die bildgebende Diagnostik hat gezeigt, dass er lediglich einen hinteren, unteren Backenzahn hat, der die wiederkehrende Abzesse verursacht hat. Die bisherige Brückenbildung soll die Folge der Unfähigkeit zur Nahrungsaufnahme gewesen sein, da wohl sehr schmerzhaft.

    Das Röntgenbild / DVT (Digitales Volumentomogramm) hat gezeigt, dass die Pulpa am betroffen Zahn noch lebt und die Zahnwurzel noch intakt ist. Das erschwert leider das Ziehen - denn ein Zahn, dessen Wurzel nicht abgestorben ist, sitzt extrem fest im Kieferknochen. Ihn zu ziehen ist technisch deutlich anspruchsvoller als bei einem bereits gelockerten, abgestorbenen Zahn. Es besteht ein höheres Risiko, dass der Zahn beim Versuch ihn zu ziehen abbricht oder Fragmente im Kiefer verbleiben, wo Entzündungen entstehen.

    Da die Pulpa noch intakt ist, kommt der Abszess somit nicht aus dem Inneren des Zahns, sondern durch eine tiefe Zahnfleischtasche. Speisereste zwischen den Zähnen können so nach unten zur Wurzel wandern und führen dort im Gewebe periodisch zu eitrigen Entzündungen.

    Da die Pulpa vital ist, versuchen wir den Zahn zu erhalten

    D.h.:

    • Abszess spülen und ausheilen lassen
    • den Zahn so kurz einschleifen, dass völlig der Druck genommen wird (damit das Zahnfleisch zur Ruhe kommen kann)
    • die Zahnfleischtasche bei jeder Korrektur reinigen.

    Stand heute ist, kein Abzess mehr, dieser ist vollständig ausgeheilt. Heute ist es sechs Wochen seit der letzten Zahnkorrektur her, bei der letzten war kaum Brückenbildung. Die Fehlabnutzungen zeigten sich nur auf der Abzessseite.

    Nächste Woche Mittwoch ist die nächste Zahnkorrektur angesetzt (Geplanter Intervall: alle sieben Wochen)

    Da wird sich zeigen, ob das Gewebe um den lebenden Zahn bereits keimfrei ist und wie weit er eingekürzt werden muss bzw. ob es erneut zur Brückenbildung kam.

    Die Entscheidung zwischen „weiterkämpfen“ und „gehen lassen“ zu tragen, war für mich wirklich psychisch und seelisch schwer. So manch einen Tag habe ich wirklich Rotz und Wasser geheult. Jedoch gibt es bei Meerschweinchen sehr klare medizinische und verhaltensbedingte Signale, die einem in so einen Fall zeigen, wo die Grenze verläuft.

    Ein weiterer Kampf und lebenslange Zahnkorrekturen sind meiner Meinung nach dann vertretbar, wenn Bopper trotz der Erkrankung noch freudig am Leben teilnimmt, aktiv ist und selbstständig frisst sowie durch medizinische Behandlung / Medikation die Aussicht auf schmerzfreie Phasen besteht.

    Bei dir steht ja eine Diagnose aktuell noch aus, aber vielleicht magst du ja mal was erzählen und berichten, wie es deinem Meerschweinchen aktuell geht?

    Bopper hat mir deutlich gezeigt, dass er leben wollte – und ich weiss zu 100 Prozent: er wird mir auch zeigen, wenn seine Kraft zu Ende geht. Wir haben eine sehr innige "Beziehung" durch seine Krankheit.

    Das Weiterkämpfen ging nur indem ich mir jeden einzelnen Tag diese Fragen gestellt habe:

    1. Frisst er noch mit Freude (oder versucht es zumindest motiviert / interessiert)?
    2. Nimmt er aktiv am Leben seiner Gruppe teil und zeigt bocktypische Verhaltensweisen (brommseln, aufreiten, schlichten)?
    3. Hat er mehr gute als schlechte Tage in der Woche?
    4. Kannt ich seine Schmerzen mit Medikamenten vollständig abdecken?
    5. Kann ich sein Gewicht mit einer artgerechten Ernährung dauerhaft stabilisieren?

    Hätte ich nur eine Frage mit Nein beantwortet, wäre die Entscheidung fürs Gehenlassen gefallen. Vielleicht kannst du jetzt bereits vor einer Diagnose und weiteren medizinischen Schritten schon mal die Fragen auf dein Meerschweinchen beziehen und für dich ehrlich beantworten?

  • Wahnsinn, wie gut es dem süßen Kerlchen wieder geht - nach diesem niederschmetternden Startbeitrag! Wie schön, dass sich deine Mühe gelohnt hat <3

    Genau das Gleiche habe ich auch gerade gedacht, als ich den allerersten Beitrag und die Threadüberschrift noch mal gelesen habe. Wie schön, dass jetzt alles so gut aussieht. 🥰

    <3Karla *2019 <3 Ludwig *18.1.2022 <3 Minna *ca. 20.8.2022 <3 Selma * 2.2.2024 <3 Ottilie * 9.11.2025 <3

    Für immer im Herzen: Berta, Pieps, Charly, Greta, Emma, Sophie, Chocolate, Amalie, Lola

  • Den ganztägigen Freilauf, den ich Bopper als ehemaliges Käfigschweinchen für seine letzten Tage schenken wollte, hat er übrigens immer noch (auch wenn er nunmehr nicht mehr palleativ betreut wird).

    Es gehört zu unserem morgendlichen Ritual, das wenn ich mein Kaffee trinke, dass er meinen Füssen nicht mehr weicht:

    Oder abends nach getaner Arbeit, wenn ich mich setze, schwups sofort ist er auch da:

    Hinterlassenschaften von ihm finde ich übrigens null, manchmal liegt er auch auf der mittleren Ebene des Couchtisches über längere Zeit und da liegt nicht ein Böhnchen oder Urin:

    Das Gehege ist die ganze Zeit offen und von seinen drei Mädels traut sich nur die Coco mit raus aber meistens bleibt es bei einer kurzen Erkundungstour oder einem Sprint über den Teppich, dann geht sie wieder rein:


    Ach Bopper, tut mir leid, dass ich dir morgen für die Zahnkorrektur einen Lebenstag stehlen muss!

    Dass ein Meerschweinchen für einen Routineeingriff wie eine Zahnkorrektur oft den ganzen Tag (meist morgens gebracht, nachmittags/abends abgeholt) in der Tierarztpraxis bleiben muss, hat wichtige medizinische Gründe: die Narkose und danach die kritische Aufwachphase (Monotoring).

    Ich hoffe, bevor Bopper in Narkose gelegt wird morgen, macht die Tierärztin noch eine Endoskopische Maulhöhlenuntersuchung. Für mich sieht sein Fressverhalten aktuell gar nicht nach Brückenbildung aus:

    • Ständige Nahrungsaufnahme: er frisst rund um die Uhr viele kleine Portiönchen.
    • Typisches Abbeißen: er greift Halme und Blätter mit den Meißel-Schneidezähnen und schneidet sie mit einer schnellen Auf-und-Ab-Bewegung ab.
    • Vor-und-Zurück-Mahlen: er malmt das Futter mit den Backenzähnen durch rhythmisches Schieben des Unterkiefers nach vorne und hinten (keine Kreis- oder Seitwärtsbewegungen).
    • Zügiges Kauen: Nimmt Nahrung ohne Zögern, Schiefhalten des Kopfes oder Pausen auf und schluckt ohne Unterbrechung.
    • Keine Futterverluste: Es fällt beim Kauen kein Futter wieder aus dem Maul heraus / kein Speicheln.
    • Gleichmäßige Futterwahl: Frisst sowohl weiches Frischfutter als auch hartes, faserreiches Heu problemlos und mit Appetit.

    Mein starker, tapferer Bopper – dein unbeugsamer Mut und Lebenswille, und deine Bärenkräfte erfüllen mein Herz jeden Tag aufs Neue mit unendlicher Liebe und Stolz <3 <3 <3

  • Das tut gut zu lesen von seinem Verhalten im Freilauf!

    Miro, der einzige bei uns der viele Behandlungen mit Abschleifen unter Narkose brauchte, habe ich immer hingebracht und normal mit ihm gewartet bis er kurz danach an der Reihe war. Bei der Voruntersuchung war ich dabei. Beim Abschleifen habe ich Sedierung und Gasnarkose verlangt. Wenige Minuten nach der Behandlung bekam ich ihn zurück. Meistens war er sofort wieder weitgehend normal wach. Die Sedierung wirkt teils einfach länger als die Narkose. Nach der Besprechung habe ich ihn wieder mitgenommen. Das war dann rund 1 Stunde in der Praxis, wovon er nur unter der Narkose von mir getrennt war.

    Wenn ein Meerschweinchen ausnahmsweise nicht sofort fit war nach einer Narkose, habe ich etwas im Wartezimmer mit ihm gewartet.

    Ich finde das für mit uns Haltern eng vertraute Tiere für viel weniger stressig.

    Ich hatte schon einmal erlebt, dass eine Spitze und dadurch verursachte Wunde in der Schleimhaut bei betrachten mit den Otoskop übersehen und erst in Narkose entdeckt worden war. Trotzdem untersuchen die Tierärzte das Tier natürlich immer vorher.

    Eine unnötige Narkose und den Tag in der Praxis würde ich ihm ersparen wollen, wenn er so gut frisst und bei der Voruntersuchung auch nichts gefunden wird.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24), Josia (08/20-08/26) - weitere Infos

  • Danke Silke, dass du von deinen Erfahrungen berichtest. Meine Tierärztin macht es mit einer Kombination aus Injektions- und Gasnarkose. Das ist ihr übliches Verfahren, was sie bei all den Kastrationen von meinen Schweinchen auch machte. Es gab bisher keine Komplikationen. Der Vorteil ist ihrer Meinung nach, wenn sie vorher eine Narkosespritze gibt, dass das Schweinchen danach durch das Aufsetzen der Narkosemaske völlig entspannt ist und nicht durch den Geruch des Narkosegases in Panik gerät. Ich spreche aber morgen aufjedenfall an, ob ich Bobby nicht nach dem Eingriff wieder mitnehmen kann, wenn stabilisiert und ich ihn genauso betreuen kann. In der Praxis liegt er nach der OP bis zum Abholen abends noch unter einer Wärmelampe. Ausserdem wollen sie ihn erst entlassen, wenn er wieder selbstständig Nahrung aufnimmt. Das war leider die letzten beiden Male nicht der Fall, deswegen wurde er vor der Entlassung gepäppelt.

    Aber ja, du hast Recht, das könnte ich auch alles zu Hause selbst in seinem gewohnten Umfeld tun.

  • Das Gehege ist die ganze Zeit offen und von seinen drei Mädels traut sich nur die Coco mit raus...

    Ich nehme es zurück, mit ein wenig Wiese rausgelockt, trauen sich auch die beiden anderen maximal unmittelbar vors Gehege - aber an Freilauf haben sie kein Interesse. Nach vorsichtigem Fressen, sofort wieder reingegangen. Ist interessant, wie Meerschweinchen sich doch unterschiedlich entscheiden, obwohl die "Türen" offen stehen.

  • Das beobachte ich bei meinen auch. Das Gehege steht fast permanent offen und theoretisch könnten sie durch die ganze Wohnung flitzen - manchmal haben sie Erkundungsmut, aber sie sind auch sehr gerne einfach "zuhause" ^^

  • Meine Karla wird übermorgen kastriert, weil sie mindestens einen Gebärmuttertumor hat. Sie hat um 10.15 Uhr ihren OP-Termin und genau zu dieser Zeit bringe ich sie hin. Sie bekommt dann ihre Narkosespritze und ich bin dabei bis sie eingeschlafen ist. Dann warte ich in der Praxis oder kaufe kurz etwas ein. Direkt nach der Operation bekommt sie ihre Spritze mit dem Gegenmittel, wird halbwegs wach bis wir alles besprochen haben und ich dann nehme sie sofort wieder mit. Wir sind 10 min später zu Hause wo sie in gewohnter Umgebung komplett aufwachen kann und auch das erste Mal fressen wird. Päppeln könnte ich bei Bedarf zu Hause.

    So haben wir es bisher nach jeder OP gemacht und ich denke es ist für die Tiere am angenehmsten.

    <3Karla *2019 <3 Ludwig *18.1.2022 <3 Minna *ca. 20.8.2022 <3 Selma * 2.2.2024 <3 Ottilie * 9.11.2025 <3

    Für immer im Herzen: Berta, Pieps, Charly, Greta, Emma, Sophie, Chocolate, Amalie, Lola

  • Super süß deine 4! Immer wieder faszinierend wie unterschiedlich die Kleinen doch vom Charakter her sein können und was sie so gerne machen.

    Alles Gute für eure OP, das er sich schnell wieder erholt!

  • Dann nehme ich eure Beispiele mal zum Anlass, morgen zu erreichen, Bobby direkt nach dem Eingriff mitzunehmen.

    Wo ich mit ihm weiter gefahren bin im Juni zu der Zahn und- Ohrspezalistin, habe ich während der Zeit im Wartezimmer mitbekommen, wie sie dort mehrere Kleintiere wie Meerschweinchen und Kaninchen sogar am Nachmittag vor Routineeingriffen wie Zahnkorrekturen stationär aufgenommen haben. Das muss ja erst recht nicht sein, dass die Tiere unnötig lang von ihrem gewohnten Umfeld rausgenommen werden. Da hatte ich schon im Wartezimmer die Sorge, sie würde meinen Bobby über Nacht behalten wollen. Aber es kam ja schlimmer, sie wollte ihn direkt einschläfern ;(

    Alles Gute für Karlas Kastration übermorgen :thumbup:

  • Ich verstehe, was die Tierärztin meint. Daher geben unsere Tierärzte vor dem Gas die schon erwähnte Sedierungsspritze. In letzter Zeit lasse ich diese immer geben, während ich das Tier noch auf dem Arm habe.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24), Josia (08/20-08/26) - weitere Infos

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