Beiträge von Frieda

    Mach Dir keinen Kopf wegen Medikamenten / Blasenstein. Ich denke, die wahrscheinlichste Ursache ist ein Zusammenspiel von zu wenig Bewegung als Haupursache (wegen der Schmerzen) und im Verhältnis dazu zu viel Calcium: Kräuter und Fenchelgrün fressen sich halt leichter als Salat. Aber da sie ja auch Wiese mit viel Gras bekommt wird das nachrangig sein.

    Ich hab auch mal gelesen, dass ein britischer Tierarzt die Meinung vertritt Hauptursache von Blasenproblemen sei Stress. Naja, den hat sie zweifellos. Ist aber nicht vermeidbar.

    Ist halt wie bei Menschen auch, wenn ein Teil nicht funktioniert, so werden andere auch in Mitleidenschaft gezogen.

    Habt Ihr eigentlich überlegt, den Blasenstein zu versuchen auszuschwemmen?

    Als wir unseren Marius mit Nolly und Ophelia vergesellschaftet haben, der damals zwei war und definitiv gut sozialisiert, wurde es erst ruhiger als er auf jedem Weibchen einmal aufgeritten ist. Das scheint irgendwie notwendig zu sein um die Mädels als „seine“ zu markieren. Das hat aber auch ein paar Tage gedauert bei Nolly.

    Es war nicht ganz so krass wie bei Euch, aber durchaus merkbar.

    Zu den meisten Sachen kann ich leider nichts sagen. Klingt… sehr aufwändig und nervenaufreibend. Das tut mir leid.

    Nur eine Sache: Kein Kamillentee fürs Auge bei Mensch und Tier. Da sind irgendwelche Schwebstoffe drin, die es schlimmer machen. IrishGirl hatte ja schon eine Alternative gepostet. Die Apotheke hat sicherlich noch mehr. Im Zweifel das Euphrasiazeugs.

    Dann ist vielleicht wirklich das Beste ihr eine Art Decke, Pippipad, Ruhekissen mit bekanntem Geruch (BH oder Gehege 8) ) mitzugeben. Auf dem kann sie dann drauf liegen und es riecht ein bisschen nach zu Hause (Gibt ja auch viele Menschen, die ihr eigenes Kopfkissen mit in den Urlaub nehmen).

    Ophelia, die sehr viel beim Tierarzt war, ist auch immer alleine gereist. Marius und Nolly hingegen kann ich nicht trennen, weil Marius alleine panisch wird. Ist also sehr schweineabhängig.

    Ich kann mir vorstellen, dass digitales Röntgen dem CT überlegen ist, wenn man weiß was man sucht und es auch hinbekommt die Aufnahme im richtigen Winkel anzufertigen.

    Die Problematik bei den Meerschweinchen ist ja, dass man je nach Winkel (Seitenüberlagerungen) recht wenig sieht, man viele Winkel braucht und auch nicht alles aufnehmen kann. Bestimmte Strukturen (Kiefergelenk!) kann ich sogar gar nicht ordentlich röntgen.

    Aber wenn ich suche, was los ist, bin ich mit dem CT m.M.n. Immer besser dran. Es ist bloß eine Abwägung nach Kosten und Verfügbarkeit.

    Heute war der Termin in der Spezialzahnarztpraxis. Ich bin nun neben Fan vom CT jetzt auch Fan vom Videoendoskop und möchte hiermit auflösen:

    Eine Zahnspitze - Ursache unbekannt- an einem der Backenzähne rechts. Mit dem Videoendoskop sichtbar, aber nicht mit dem Otoskop der Ärztin vorletzte Woche (oder sie hat schlecht geguckt). Das CT vollkommen in Ordnung: Zähne, Kiefer, Kiefergelenk, Ohren alles fein. Nolly wurde direkt unter Gasnarkose abgeschliffen und hat am Rückweg im Auto bereits gefuttert.

    Ich hoffe, dass es das jetzt gewesen ist.

    Ich hätte auch gesagt, tierärztliche Hochschule Hannover. Ruf dort morgen früh an, nicht von der Bandansage abschrecken lassen, die klingt so nach AB, aber da geht jemand dran und die sind sehr nett. Ich hab das mal angerufen wegen einer telefonischen Beratung. Das hat super geklappt.

    Ich drücke die Daumen!


    Ich hab Novalgin fürs Schwein schon mit der Ansage alle 4-6 Stunden bekommen, allerdings ging es da um eine Woche bis zur OP.

    Grade nochmal die Dosierung nachgelesen, wir waren bei 0,12ml für ein 1kg Schweinchen alle 4-6 Stunden. Das war wohl die Höchstdosis sagte die Ärztin, Standarddosis wären deutlich weniger. Novalgin sollte man ja eh nicht einfach so geben, aber das ist ja mit dem Tierarzt abgestimmt und Schmerzen hat sie ja auch noch. Ich würde es also so lassen.

    Ich hab mal wo gelesen, dass es sinnvoll ist, auf das zu schauen, was sie nicht mehr kann und sich eine Grenze zu setzen, ab wann man definitiv einschläfert. Um eben etwas Sicherheit zu bekommen in dieser Grauzone. Bezogen auf Öz könnte das z.B. heißen einschläfern, wenn sie nicht mehr selbstständig frisst - man also dauerhaft päppeln müsste oder wenn mehr als die Hälfte aller Tage über zwei Wochen hinweg schlecht sind oder wenn die Schmerzen hat, die man innerhalb von einer Woche nicht in den Griff bekommt. Oder so halt, was für Dich passt.

    Und generell: Meerschweinchen wissen nichts vom Tod oder von es wird bald besser oder so. Ihre Lebensqualität hängt vom HEUTE ab und wenn das HEUTE nicht mehr gut ist und das nicht nur für eine kurze Zeit, ist es auch in Ordnung sie gehen zu lassen. Auch wenn sie dadurch vielleicht ein paar noch gute Tage verpassen.

    Ein CT kann nur bei der Diagnosestellung der Zahnprobleme helfen. Ich hab es nicht ganz mitgeschnitten, gibt es da noch Fragezeichen?

    Und wenn ja, könnte man das was da raus kommt überhaupt noch behandeln, wegen der Narkose - Nierenproblematik?


    Ansonsten noch mal ein Denkanstoß: Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, möglicherweise hat Öz aber eigentlich kein isoliertes Nierenproblem, das man wie auch immer behandeln könnte, sondern es ist der erste Teil des Sterbeprozesses. Ein Organ versagt und die nächsten ziehen dann nach.


    Ach, Mensch, ist das alles schwer. In jedem Fall, Du machst nichts falsch, wenn Du sie heute einschläfern lässt und auch nichts, wenn Du es vorerst erstmal mit ihr probierst. Es ist eine Grauzone, in der beides ok ist.

    Ich schick ein paar Umarmungen vorbei für Dich, wenn Du magst.