Vielen lieben Dank für die Erläuterungen. Das ist ziemlich spannend.
Ich freue mich, dass die Behandlung von Malu anschlägt.
Vielen lieben Dank für die Erläuterungen. Das ist ziemlich spannend.
Ich freue mich, dass die Behandlung von Malu anschlägt.
Warten wir erstmal IrishGirls Auflösung ab, ob ich überhaupt mit irgendwas richtig liege.
Bei Herz und Lunge bin ich mir ziemlich sicher. Der Rest ist nur getippt anhand von Abweichungen/Auffälligkeiten beim Seitenvergleich bzw. der symmetrischen Abbildung der Knochen.
Ich probiere es mal. Eins vorweg: Es sind reine Spekulationen, denn ich habe keine Ahnung. 🙈
Herz ziemlich vergrößert, dadurch Lunge gestaut. Nieren unauffällig, die sehe ich nämlich nicht. Leber gut abgrenzbar, normal groß bis leicht vergrößert. Beckenknochen und Hüfte ohne Befund. Kleine Verdichtung im rechten Unterbauch (weißer Punkt). Keine Ahnung was das ist, kleiner Stein, Fremdkörper? Kann es anatomisch nicht zuordnen.
Der Kopf ist total schwierig. Von den Ohren her ist eine minimale Seitendifferenz zu erahnen. Beginnende Otitis links? Oder doch normal? Linker Wangenknochen sieht irgendwie auffällig aus. Vielleicht eine Entzündung? Abszess? Links bei den Backenzähnen sieht es auch irgendwie auffällig aus.
Ich gebe rodicare immun und Globuli
Was für Globuli gibst du da? Und wie verabreichst du die?
Oder würdet ihr sofort zum Tierarzt gehen?
Die kalte Jahreszeit ist herangekommen und gerade in Kaltstall- oder Außenhaltung hört man evtl. gelegentlich ein Niesen hier und da.
Wie behandelt ihr das? Was gebt ihr unterstützend?
Ein Tierarztbesuch ist unabdingbar, wenn die Nase feucht oder dreckig aussieht und/oder das Gewicht der Meeris abnimmt oder im schlimmsten Fall Atemgeräusche oder veränderte Atmung auftritt.
Ich würde viele Kräuter wie Thymian oder Oregano geben, getrockneten Spitzwegerisch, wenn auf der Wiese keiner mehr zu finden ist und Ringelblumen. Vielleicht wäre die Gabe von RodicarePulmo sinnvoll. Hat da jemand Erfahrungen?
Ich empfinde das Herz im Vergleich zu anderen Röntgenaufnahmen nicht vergrößert oder die Lunge eingeengt. Außerdem ist das bei einem seitlichen Bild eher schwer zu beurteilen. Da wäre eine 2. Ebene sinnvoll. Haben sie dir das Bild erklärt? Wo man was sehen kann? Die Qualität des Bildes ist natürlich hier im Forum schlecht und man sieht vielleicht einiges nicht was der Arzt sehen konnte. Mir fällt auf jeden Fall die prominente Kugel unter der Wirbelsäule auf. Soll das die Niere sein? Die ist mir auf keinem Bild so aufgefallen wie bei deinem.
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr Frieda gut behandeln könnt und ihr noch viel Zeit mit uhr genießen könnt! 🍀
Warum Kastration auch in Bockgruppen?
Auch in reinen Bockgruppen kann die Kastration sinnvoll sein:
Falls Weibchen in der Nähe sind: Der Geruch und die Präsenz von Weibchen können das Verhalten von Böcken (z. B. Kämpfe) beeinflussen. Kastrierte Böcke reagieren oft weniger stark auf solche Reize.
Für die Zukunft: Sollten Böcke später doch in gemischte Gruppen integriert werden, ist eine bereits erfolgte Kastration hilfreich, um Fortpflanzung zu vermeiden.
Fazit:
Die Kastration dient in erster Linie der Fortpflanzungsverhinderung. Der Einfluss der Hormone auf das Verhalten von Meerschweinchen ist begrenzt, weshalb die Kastration nicht immer Verhaltensprobleme löst. Sie wird jedoch in bestimmten Fällen (z. B. bei gemischter Haltung oder in der Nähe von Weibchen) präventiv empfohlen. Die Entscheidung sollte individuell getroffen werden, abhängig von der Gruppensituation und den Haltungszielen.
Ich hab bei ChatGPT mal eine Frage bezüglich der Kastration gestellt und war sehr erstaunt was als Antwort heraus kam.
Vielleicht können wir darüber mal noch diskutieren bzw Erfahrungen austauschen.
Richtig, eine Kastration hat bei Meerschweinchenböcken keinen oder nur einen minimalen Einfluss auf das Aggressionsverhalten. Das Dominanz- und Territorialverhalten, das oft als Aggression wahrgenommen wird, hängt bei Meerschweinchen nicht direkt von den Geschlechtshormonen ab. Hier ein paar Details:
Warum eine Kastration Aggression nicht beeinflusst:
1. Dominanzverhalten bleibt bestehen:
Das soziale Verhalten von Meerschweinchen, wie Rangordnungskämpfe oder Dominanzverhalten, ist größtenteils instinktiv und unabhängig von der Fortpflanzungsfähigkeit.
2. Hormone spielen nur eine geringe Rolle:
Anders als bei manchen anderen Tierarten (z. B. Katzen) wird das Verhalten bei Meerschweinchen nicht stark durch Testosteron gesteuert. Selbst nach einer Kastration bleibt das natürliche Bedürfnis nach einer Rangordnung bestehen.
3. Aggressionsursachen sind oft andere:
Zu wenig Platz.
Keine klaren Rückzugsmöglichkeiten.
Konkurrenz um Futter oder Verstecke.
Wann eine Kastration sinnvoll sein kann:
Wenn der Bock mit Weibchen zusammenleben soll (um Nachwuchs zu vermeiden).
Bei medizinischen Problemen, z. B. Hodenerkrankungen.
Sehr selten kann es in Einzelfällen helfen, wenn ein Bock übermäßig stressanfällig ist, wobei dies nicht garantiert ist.
Fazit:
Wenn dein Ziel ist, Aggressionen oder Rangordnungskonflikte zu mindern, wird eine Kastration höchstwahrscheinlich keinen Unterschied machen. Stattdessen solltest du auf eine artgerechte Haltung achten: genügend Platz, mehrere Futterstellen und Versteckmöglichkeiten sowie eine sorgfältige Beobachtung ihres Verhaltens.
Ja, auch bei einer Frühkastration hat die Kastration bei Meerschweinchenböcken primär den Vorteil, dass sie sich nicht fortpflanzen können. Das Verhalten – insbesondere Rangordnungs- oder Dominanzverhalten – bleibt unabhängig vom Alter der Kastration bestehen. Hier sind die Details:
Vorteile einer Frühkastration:
1. Verhinderung der Fortpflanzung:
Der wichtigste und einzige garantierte Effekt ist, dass der Bock keine Weibchen mehr decken kann, was bei gemischten Gruppen natürlich essenziell ist.
2. Erleichterung bei der Vergesellschaftung mit Weibchen:
Frühkastrierte Böcke können problemlos in gemischten Gruppen gehalten werden, ohne Nachwuchs zu erzeugen.
3. Keine Hormonveränderungen durch Reifung:
Bei einer Kastration vor der Geschlechtsreife (ca. 8 Wochen) kann es in seltenen Fällen sein, dass ein weniger stark ausgeprägtes dominantes Verhalten beobachtet wird. Allerdings ist dies individuell und nicht garantiert.
Nachteile oder Einschränkungen einer Frühkastration:
1. Keine Verhaltensänderung in Bezug auf Aggression oder Rangordnung:
Frühkastration hat kaum Einfluss auf dominantes Verhalten, da dieses durch instinktive soziale Dynamiken bestimmt wird, nicht nur durch Geschlechtshormone.
2. Operationsrisiken:
Jede Operation birgt ein gewisses Risiko, besonders bei sehr jungen oder leichten Meerschweinchen (<250–300 g). Ein erfahrener Tierarzt ist hier entscheidend.
3. Kein Vorteil für reine Böckchengruppen:
In reinen Böckchengruppen bringt eine Kastration keinen nennenswerten Nutzen, da diese Konflikte in der Rangordnung nicht verhindert. Stattdessen sind ausreichend Platz und Ressourcen entscheidend.
Fazit:
Eine Frühkastration ist nur sinnvoll, wenn der Bock später mit Weibchen zusammenleben soll oder wenn du gezielt eine gemischte Gruppe planst. Für reine Böckchengruppen hat sie keinen Verhaltensvorteil und dient einzig der Verhinderung der Fortpflanzung.
Danke Silke. Ich nehme es nicht als Vorwurf auf. Du hast völlig Recht, es gibt traurige und sehr schlimme Szenen. Aber vor der Realität sollte man nicht die Augen verschließen. Es gehört leider in unserer Zeit immer noch dazu. Und auch über diese Missstände sollte man informiert sein. Der Regisseur und der Sprecher haben keine Stellung dazu bezogen, sondern lediglich dokumentiert. Wir kennen deren Meinung nicht. Zumindest ist mir nichts anderes aufgefallen. Wenn Tierfreunde wie wir den Film gedreht hätten, gäbe es spätestens bei den Indios kein Filmmaterial. Wir wären wahrscheinlich mit 100en von Meerschweinchen wieder nach Hause.
Man lernt ja nie aus und ich bin immer auf der Suche nach interessanten Beiträgen über Meerschweinchen. Letztens habe ich bei YouTube einen Film gesehen den ich sehr interessant fande. Hier der Link dazu:
https://youtu.be/-4MadH1AUlI?si=_Ut3Jz9JQ09N5ZFp
Vielleicht hat ja noch der ein oder andere einen Geheimtipp über eine schöne Meerschweinchen-Doku? Dann bitte gerne hier teilen. 😊
In welchem Alter wurde das Baby den dann kastriert? Oder hat er unkastriert in einer Bockgruppe gelebt, bzw. lebt noch?
Bei mir lebte er bis er 5 Monate alt war unkastriert. Er zog dann zu einer Familie in ein riesiges Außengehege (alles mardersicher und neu gebaut) mit noch einem Bock. Ob sie ihn mittlerweile kastriert haben weiß ich leider nicht. Der letzte Stand war, dass sich die Böcke super verstehen und gut eingelebt haben.
Ich teile mal meine Überlegungen mit euch. Ich bin eher gegen die Frühkastration. Es ist mein Bauchgefühl und die Einstellung jede unnötige Behandlung zu vermeiden. Ich sehe es als Eingriff in die gesunde Entwicklung und denke dass es negative gesundheitliche Auswirkungen geben kann und dass jede Narkose ein Risiko birgt. Nichts wäre schlimmer als wenn so ein kleines Würmchen durch die Frühkastration stirbt. Die Vorwürfe wären groß.
Zum anderen hatte ich vor längerem ein Gespräch, dass die Frühkastration im Zusammenhang mit dem höheren Risiko einer Arthroseerkrankung steht. Leider konnte ich bisher noch keine fundierten Artikel oder Studien dazu finden und kann es leider daher nicht belegen.
Natürlich bringt die Frühkastration Vorteile wie z.B. dass das Junge nicht so früh von seiner Mutter getrennt werden muss und es in seiner sozialen Entwicklung dadurch gefestigter und positiv beeinflusst wird. Aber wenn ein Babyböckchen mit 3,5-4 Wochen die Chance hat in einer kleinen harmonischen und funktionierenden Bockgruppe aufzuwachsen würde ich das der Frühkastration vorziehen. Natürlich ist das nicht überall gegeben, aber wenn, würde ich mich gegen die Frühkastration entscheiden.
Es muss jeder für sich selbst das Risiko abwägen und auch Bedenken dass ein zu spätes Kastrieren (hohes Alter) ebenso ein hohes Risiko birgt. Das sollte man dann doch lieber in den jüngeren "gesunden" Jahren durchführen lassen.
Ich selbst hatte ein Babyböckchen aus dem Überraschungswurf unserer Nanni. Ich musste ihn mit 3,5 Wochen mit einem Gewicht von 250g von Nanni und seinen 2 Schwestern trennen. Er zog dann zu Manni und Berti. Die beiden Großen verfolgten den Kleinen am ersten Tag auf Schritt und Tritt. Das war etwas aufregend für ihn, aber am 2. Tag war alles schon wieder ruhig. Er hat das sehr gut weggesteckt und ich habe keine negative Beeinflussung vermerken können. Er hat sich genauso prächtig wie seine Schwestern entwickelt und war sogar deutlich harmonischer und gelassener als die "Weiber ".
Ich hatte im Februar diesen Jahres meine Rosi wegen einer Lungenentzündung verloren. 😢 Sie hatte an einem Wochenende gelegentlich mal genießt, aber ansonsten war alles unauffällig. Normales Verhalten, normales Fressen, keinen Nasenausfluss. Ich beschloss also weiter zu beobachten. Am Montag dann bekam sie plötzlich Flankenatmung und fraß nur wenig. Ich bin mit ihr sofort zum Tierarzt. Sie bekam eine Spritze, ich weiß leider nicht mehr was es war. Ich bekam Baytril 2,5 % zur oralen Gabe mit und habe zusätzlich noch Rodicare Pulmo gekauft. Sie hat noch einen Tag gekämpft, leider verstarb sie Dienstagnacht. 😭
Ich kann also leider nicht viel zur Wirkung der Medikamente sagen, bei uns haben sie keine Heilung gebracht. Aber eine Lungenentzündung ist sehr ernst zu nehmen und ich hätte meiner Rosi lieber den Kampf erspart, wenn ich den Ausgang erahnt hätte.
Seitdem bekommen meine Schweinchen beim kleinsten Niesen frischen Thymian, Oregano und Kiefernzweige, wobei letzteres gar nicht gemocht wird.
Jeder der bei uns in der Familie erkältet ist, muss sich gründlich die Hände waschen bevor er den Stall betritt und darf nur draußen niesen oder husten. Erkältungen sind auf die Schweinchen übertragbar. Ich habe seitdem Verlust große Angst, dass sie sich anstecken könnten und es noch jemanden so ergeht wie Rosi. (Ruhe in Frieden mein kleiner Schatz ❤️)
Ich finde, es kommt immer auf den Ton an. Leider kann man das bei Textnachrichten nicht immer richtig einordnen und etwas falsch aufnehmen obwohl es gar nicht so gemeint war. Vielleicht sollte man deswegen alles etwas sensibler schreiben. Im Umkehrschluss aber genauso nicht jedes Wort sensibel auf die Goldwaage legen.
Hier im Forum wollen wir alle dasselbe:
das Beste für unsere Tiere!
Und deshalb sollte sich keiner angegriffen fühlen. Jeder der Kritik äußert möchte dem Gegenüber nichts Böses, sondern einfach nur Verbesserungen für die Tiere bewirken.
Wie geht es Malulu jetzt? Ich hoffe sehr, dass die Medikamente anschlagen.
Ich konnte sowas bei Manni und Berti in dem Alter nicht beobachten. Die waren da noch ganz friedlich.