Wundbehandlung

  • Seit Dienstag wird Quint jetzt gegen Pilz behandelt. Ich habe mich dafür entschieden, das Itrafungol zu geben, aufgrund der Schwere des Befalls. Das Imaverol nutze ich allerdings nicht zusätzlich, sondern verwende stattdessen verdünnten Lebermoosextrakt. Auch werde ich schauen, dass ich nach Möglichkeit das Itrafungol keine drei Mal geben werde, natürlich abhängig vom Verlauf.

    Zur Unterstützung der Leber biete ich Mariendiestelsamen an, bis jetzt nimmt er die aber nicht. Für seine Haut bekommt er Sonnenblumenkerne, die er bis jetzt aber auch nicht frisst, und manchmal ein Stückchen Leinkuchen. Da knabbert er immerhin ab und zu mal dran.

    Der Juckreiz wurde langsam besser. Heute an Tag 5 würde ich sagen, merkt man einen deutlichen Unterschied. Er kratzt sich zwar noch, aber weit weniger intensiv. Vorher hat er sich immer wieder so doll gekratzt, dass er vor Schmerzen gequikt hat, das macht er jetzt zum Glück nicht mehr. Das hat mir immer sehr leid getan. Seine Medis nimmt er ganz brav, selbst das Colosan und das Itrafungol. Bei Letzterem habe ich teilweise gelesen, dass die Tiere das eklig finden, er nimmt es genauso gut, wie alles andere.

    Jetzt habe ich das Gefühl, dass die Wunden langsam heilen können. Hier sind Fotos, die den Stand von Dienstag, vor Behandlungsbeginn zeigen. Es sind leider nicht immer die besten Fotos, ich habe nur meine Handykamera, die nicht so gut ist, und mit einer Hand zu fotografieren und gleichzeitig ihn festzuhalten, sodass man die Wunde gut sieht, ist nicht immer so einfach. Ich werde dann Fotos vom weiteren Verlauf machen. Eine er Wunden hat er sich Mittwoch leider nochmal ordentlich aufgekratzt.

    Wenn ich mir die ersten Fotos ansehe, finde ich sein Fell insgesamt vor Behandlungsbeginn schon besser als am Anfang. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er vei der Vorbesitzerin mit Salbe eingecremt wurde und sein Fell dadurch sehr strähnig war. Außerdem wurde er beim ersten Tierarzt zur besseren Wundpflege rasiert, wenn das Fell nachwächst, sieht es vielleicht auch dichter aus. Er hat trotzdem noch einige lichte, teilweise auch schuppige Stellen. Die Stelle an der Nase und die leicht krustige Stelle mittig hinter den Ohren waren aber schon besser geworden, evtl. durch die Manukasalbe, die ich dort aufgetragen hatte. Die Wunden wurden aber leider eher schlimmer, da er sie sich immer wieder aufgekratzt hat.

    Ich bin auf jeden Fall froh, dass es jetzt besser wird. Ansonsten wurde Quint auf mehr und abwechslungsreicheres Frischfutter umgestellt und bekommt jetzt auch die erste Wiese seines Lebens (natürlich vorsichtig angefüttert). Darüber ist er sehr begeistert und wenn die Wiese zur Neige geht, kann er sehr laut quiken. ^^ In der Wiesenmischung sind auch Pflanzen, die gut für Leber und/oder Niere sein sollen. Ob das einen Unterschied macht, weiß ich natürlich nicht, aber es kann zur Unterstützung ja nicht schaden.

    ♡ Daisy (ca. 01/22), Kiwi (ca. 08/24) und Quint (12/25) ♡

    Einmal editiert, zuletzt von Alisha ()

  • Es freut mich, dass eine Besserung zu sehen ist!

    Ich würde Mariendistelsamen und Sonnenblumenkerne und gerne auch Leinsamen zusammen fein mahlen und danach etwas Gerstengraspulver zugeben. Das kannst Du dann 1-2x täglich keine kleine Menge entnehmen und es mit Wasser zu einem dünnflüssigen Brei verrühren. Das dürfte er aus der Spritze hoffentlich gerne nehmen.

    Du könntest für den Darm vor dem Mixen auch noch vermahlenen Fenchel, Anis, Kreuzkümmel und Schwarzkümmel beifügen. Die Gewürze würde ich zunächst getrennt mixen, um zu sehen, ob er den Brei auch damit nimmt. Wenn das klar ist, kannst Du natürlich auch alle trockenen Zutaten zusammen aufbewahren.

    Die Gewürze und Ölsaaten könnten dann m.E. auch das Colosan ersetzen.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Josia (08/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24) - weitere Infos

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