Ich drücke euch weiterhin die Daumen. Vielen Dank für die Bilder uns den ausführlichen Bericht. Ich habe alles mit Interesse gelesen und angeschaut, weil unsere Nanni ja in wenigen Wochen eine ähnliche OP vor sich hat.
Diabetes ( hormonellbedingt plus anschließende Kastration)
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Das die Medizin lecker schmeckt, konnte ich auch bei Nanni beobachten. Hanni hatte am Wochenende eine Blasenentzündung und brauchte übers Wochenende verschiedene Medikamente (zum Glück geht es ihr schon viel besser). Die gebrauchten Spritzen hatte ich kurz auf dem Häuschendach abgelegt, während ich Hanni noch zugepäppelt habe (war zum Glück nur wenige Male nötig). Und gleich kam Nanni, machte Männchen und fischte sich die gebrauchte Metacam-Spritze (kannte sie von der Behandlung nach ihrer Augenverletzung) und begann, die Reste abzulecken. Das habe ich dann natürlich sofort unterbunden.
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Ich danke euch für eure Antworten.
AngelaW da ist Nanni aber frech gewesen 😅 aber wenn es doch schmeckt, dachte sie sich, da probiert sie mal😉 Sie sind schon raffiniert, diese kleinen Wesen.
Silke ich hatte den Urintest wie immer gemacht. Sie in eine desinfizierte Schale gesetzt und gewartet, bis sie Wasser lässt. Dann gleich raus holen und Teststreifen reinhalten. Und da war Nitrit nie auffällig.
Aber Fox hatte die Tage weichere Köttel gehabt und evtl. kann sie davon etwas Fuß o.ä. gehabt haben und eine Verunreinigung mit Kot kann zum Anzeigen von Nitrit führen. Ich habe die TÄ kontaktiert und bekam dies als Antwort. Bei einem weiteren Test habe ich ihr den Hintern und die Füße vorab mit warmen Wasser und einem weichen Lappen nochmal abgewischt und da war alles wieder normal. Bis auf Erythrozyten, die waren eine Spur zu sehen. Das hatten wir schon mal, wurde bei einmaligem Auftreten mit Abgehen von Blasengries und einer Reizung dadurch erklärt. Solange es nicht gleich nochmal auftritt. Aber das beobachten wir nun erstmal wieder.
Ich wollte noch berichten, dass es nun länger dauert, bis Ella pieselt beim Testen. Sonst lief sie alle paar Minuten fast förmlich aus. Auch das hat sich durch die Kastra positiv verändert. Dass der ständige Harndrang nachgelassen hat.
Ella ist nun wirklich entspannter. Steht nicht mehr unter Strom, hetzt nicht mehr von A nach B und pickt Fox nicht mehr auf Verfolgungsjagden in den Hintern. Sie zicken sich schon mal noch an. Aber es ist alles nicht mehr mit Tiefe, sondern eher kurzzeitig und schnell vergessen. Durch Ansprechen in solchen Situationen reagieren sie auch offener. Sind aufnahmefähiger. Besonders Ella. Und es ist schnell aufgelöst.
Sie frisst auch nicht mehr, als würde gleich die Welt untergehen. Auch da ist sie entspannter geworden und hält auch ihre 900g gut. Eher Richtung 930g jetzt.
Was mir aufgefallen ist, dass sie ca. die letzten beiden Wochen viel Fell lässt. Sie bekommt keine kahlen Stellen. Es gleicht eher einem Hund, der Fellwechsel hat. Aber es könnte sein, dass das die letzten zwei drei Tage etwas weniger geworden ist.
Und am allerwichtigsten ….. einen guten Monat nach der OP…. Darf ich vorstellen …. Tadaaaaa 🙏🏼
Ich bin so froh, dass es nun endlich verheilt ist. Sie hat es dann einfach in Ruhe gelassen und es verheilte dann fast im Nu.
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Danke für Deinen Bericht! Es freut mich, dass Ellas Wunde ganz verheilt ist, Zuckerproblem weg ist und die Kastration sich so positiv auf ihr Verhalten ausgewirkt hat!
Man muss sich versuchen vorzustellen, wie es einem selbst geht, wenn man in einer Situation hecktisch, fahrig und gereizt ist. Und das war ja bei ihr - und bei Weibchen mit einer ähnlichen Problematik nicht nur ein paar Stunden, sondern es ging über Wochen und Monate. Und wie es Fox dabei gegangen sein mag, können wir auch ahnen, wenn wir mal eng mit einem aufgebrachten und aggressiven Menschen zusammen gelebt haben.
Ich schreibe diese Überlegung nicht als Vorwurf an Dich, sondern um anderen Haltern in ähnlichen Situationen das als Aspekt zum Abwägen der Vor- und Nachteile einer Operation mitzugeben. Es ist schrecklich, wenn ein Weibchen durch eine Kastration stirbt. Aber muss ja nicht passieren. Wenn das Leben ohne Kastration für das Weibchen und seine Gefährten aber ohne Aussicht auf Heilung zur Qual oder zumindest sehr belastet wird, dann ist das m.E. ein sehr gewichtiger Aspekt.
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