Anfänger sucht Tipps für die Außenhaltung

  • Hallo, durch eine naive Vorbereitung und einer sehr schlechten "Beratung" beim Zoohändler, hatte ich nun 4 Böckchen. Leider ist eins, trotz ärztlicher Hilfe, sehr plötzlich verstorben..

    Aus einer Notstation haben wir ein neues geholt und ihn, wie die anderen auch, kastrieren lassen. Er lebt jetzt seit 3 Wochen bei uns.

    Die Zusammenführung haben wir separat in einem extra Gehege gemacht. Die ersten Tage gab es immer mal wieder Stress. Die kleine Testosteronschleuder wird jetzt aber langsam ruhiger. Gebromselt wird allerdings immer noch fleißig.

    Er ist ca 9 Monate alt. Die anderen 5 Monate.

    Ich bin leider ein blutiger Anfänger und habe mein Wissen aktuell nur durch intensives belesen und Videos schauen und KI.

    Daher bin ich für Tipps und Ideen immer dankbar.

    Ich habe mich für das Omlet Eglu Go entschieden mit 3m Auslauf.

    Der erste Meter, nach dem Haus, liegt auf Balkonplatten. Im Haus selber und auf dem ersten Meter ist Einstreu und darüber ordentlich Stroh verteilt. Dort verteile ich hauptsächlich das Futter an verschiedenen Stellen. Außer im Haus selbst.

    Nach dem Stroh kommt eine Abgrenzung mit Dachziegeln. Dort habe ich verschiedene Keramiktunneln verteilt. Die letzen 2m sind dann Pinenrinde. Dort stehen 2 Holzhäuser ubereinander. Das obere Haus ist mit 2 Brücken verbunden und wird viel und gerne genutzt. Ansonsten achte ich drauf, dass keine Sackgassen entstehen. Alle Häuser und Tunnel haben mindestens 2 Ein und Ausgänge. Für 4 Tiere mit Tunneln über 10 Versteckmöglichkeiten. Wobei sie mittlerweile ihre festen Plätze haben


    Das Gehege selber steht bombensicher. Die ausfallenden Schürzen gegen Marder und Füchse habe ich noch mit Steinen und Zelthaken befestigt. Ansonsten ist das ganze Gehege komplett überdacht.

    Für die kalte Jahreszeit passe ich es dann nochmal an.

    Ich bin ca bei 3,5qm. Etwas wenig, ich weiß. Mehr geht aber leider nicht. Allerdings nutzen die Tiere das Gehege komplett aus. Sollten sie sich mal kurz jagen, verschwindet das gejagte Tier schnell hinter einem Sichtbrecher. Dadurch kehrt immer wieder schnell Ruhe ein.

    Ansonsten läuft die Gruppe gut. Der Neuling und einer der Brüder streiten noch etwas um dem Rang. Der eine scheut jede Auseinandersetzung und flieht sofort. Der letzte ist eher der Ruhepool der Gruppe und lässt sich nicht so leicht einschüchtern und bleibt sehr ruhig.


    Anbei noch ein paar Bilder der Gruppe und vom Gehege.

    Anbei noch Fotos vom Gehege.

  • Daher bin ich für Tipps und Ideen immer dankbar.

    Ich habe mich für das Omlet Eglu Go entschieden mit 3m Auslauf.

    Hallo Sascha,

    hoffentlich kannst du auch Kritik vertragen.

    Ich verstehe deine Wahl des Geheges überhaupt nicht. Das Haus scheint mir überhaupt nicht isoliert zu sein. Die Wahl des Bodengrundes scheint auch nicht optimal. Hab mal Tante Google gefragt, wieviel dein Gehege gekostet hat. Da hättest du für die Hälfte ein doppelt Besseres selbst gebaut.

    Du hättest so eine tolle Möglichkeit ein vernünftiges begehbares Gehege zu bauen, ein Grundgerüst und ein Dach stehen doch schon. Zieh da Maschendraht rum und du hast ein wunderbares Gehege in das du einen vernünftigen, vollisolierten Stall einbauen kannst.

    Is ja noch nicht zu spät, wenn du willst können wir gemeinsam einen Plan entwerfen.

    Zuerst hatte ich einen Hund, als mir das nicht mehr genügte, hab ich mir einen Riesenschnauzer geholt.

  • Hallo und herzlich Willkommen.

    Eins vorweg, wir alle haben am Anfang Fehler gemacht. Schön, dass du dein Wissen erweitern möchtest und für Tipps offen bist.

    Leider scheint dich nicht nur der Zoohändler schlecht beraten zu haben, sondern auch die Notstation. Eigentlich gibt es keine Notstation die unkastrierte Böckchen abgibt. Die sind vor Abgabe normalerweise alle kastriert. Dann hast du 4 halbstarke Jungs und keiner davon ist erwachsen. Es wäre besser gewesen, wenn dir die Notstation einen erwachsenen Kastrat gegeben hätte. Davon würden die 3 Halbstarken profitieren und vieles noch von ihm lernen. Vorallem wie man sich konfliktfrei verhält. Sozialverhalten lernen Meerschweinchen von den Großen, das ist nicht angeboren.

    Aber nun sind sie da. Jetzt musst du das Beste draus machen. Für den Winter musst du bestimmt noch etwas nachrüsten. Du brauchst isolierte Hütten, damit sie darin Wärme halten können. Wie groß ist das Omlethaus? Der Eingang sieht zu groß aus. Da kommt zuviel Kälte im Winter durch. Hättest du die Möglichkeit die 4 im Winter auch mit reinzunehmen?

    Was mir noch aufgefallen ist: Auf dem einem Foto sieht das Auge von deinem roten Rosettenmeerschwein recht trüb aus. Ist es blind oder spiegelt sich nur was im Auge?

    Ansonsten hast du wirklich sehr hübsche Tiere.

  • Welches Haus meinst du? Davon habe ich 3.

    Das grüne Haupthaus vom Omlet ist doppelwändig isoliert.

    Das Geld ist bereits investiert. Ich zwinge niemanden es zu verstehen. Allerdings verstehe ich sehr wohl, warum ich es genommen habe ;)

    Hätte ich die fachlichen Kenntnisse, hätte ich es selber gebaut. Die Überdachung war schon für mich die reinste Qual. Die kam erst danach.

    Also bleibt es dabei. Zumal es mir gut gefällt. :)

    Die Tiere hatte ich davor in einem Doppelstall gehalten. Für ca 2 Wochen. Laut Zoohändler wäre das gar kein Problem gewesen..

    Auch das es alles Jungs waren, null Problem.


    Erst nach genauerem recherchieren kam ich dazu, wie naiv ich eigentlich war.

    Über den Bodengrund lässt sich auf jeden Fall streiten. Pinenrinde hält sehr lange und lässt sich einfach durch harken. Der Aufwand wäre mir zu groß, die kompletten 4m auszumisten.


    Daher habe ich mich dafür entschieden. Aber da habe ich mittlerweile auch viele andere gute Varianten gefunden.


    Den meisten Unrat habe ich in den Häusern und beim Einstreu wo das Futter steht. Daher stehen die Holzhäuser jeweils auf Schalen mit Einstreu und Stroh.


    Kritik ist nie schön. Hören möchte ich sie trotzdem. :)

    Allerdings möchte ich mich nicht rechtfertigen müssen, für was ich wieviel Geld ausgegeben habe.

  • Das war eine private Notstation. Sie hat nur unkastrierte Tiere.

    Leider wurde ich da sogar 2x falsch beraten. Im Forum bei Facebook hieß es, dass es bei älteren Tieren wahrscheinlich viel schwieriger geworden wäre..

    Die Dame aus der Notstation macht das Beste aus der Situation, da sie alles alleine stemmt.

    Jetzt bin ich schlauer...


    Die Maße vom omlet Haus sind 1m lang und ca 80cm breit.

    Mein Gedanke war, es mit Lamellen ab zu hängen.

    Bei Minusgraden wollte ich mit snuggle aushelfen.

    Oder rein nehmen. Da können wir vorübergehend mit Songmicsplatten was bauen.


    Danke für den Hinweis mit dem Auge. Habe es mir nochmal angeschaut. Kam nur durch die Kamera.

  • Kritik ist nie schön. Hören möchte ich sie trotzdem. :)

    Allerdings möchte ich mich nicht rechtfertigen müssen, für was ich wieviel Geld ausgegeben habe.

    Bei mir mußt du dich für gar nichts rechtfertigen und wenn es dir so gefällt dann laß es so.

    Vielleicht solltest du dir noch mal Gedanken über die Einrichtung machen. Ich kann keine Rennstrecken entdecken. Schweine lieben lange Strecken, wo sie mal richtig Gas geben können und gerade im Winter ist Bewegung wichtig.

    Die Trinkflasche würde ich auch noch mal überdenken, weil sie sehr oft gar nicht genutzt wird und im Winter die Gefahr des Festklebens der Zunge hat.

    Das grüne Haupthaus vom Omlet ist doppelwändig isoliert.

    Na ja, dann ist ja gut. Die obere Hälfte der Tür würde ich im Winter trotzdem noch zu machen, vielleicht einfach ne Decke drauf legen.

    Zuerst hatte ich einen Hund, als mir das nicht mehr genügte, hab ich mir einen Riesenschnauzer geholt.

  • Oder rein nehmen. Da können wir vorübergehend mit Songmicsplatten was bauen.

    Wenn sie einmal drin sind, müssen sie den ganzen Winter drin bleiben. Können dann erst bei dauerhaften mindestens 10° wieder raus.

    Zuerst hatte ich einen Hund, als mir das nicht mehr genügte, hab ich mir einen Riesenschnauzer geholt.

  • Bei mir mußt du dich für gar nichts rechtfertigen und wenn es dir so gefällt dann laß es so.

    Vielleicht solltest du dir noch mal Gedanken über die Einrichtung machen. Ich kann keine Rennstrecken entdecken. Schweine lieben lange Strecken, wo sie mal richtig Gas geben können und gerade im Winter ist Bewegung wichtig.

    Die Trinkflasche würde ich auch noch mal überdenken, weil sie sehr oft gar nicht genutzt wird und im Winter die Gefahr des Festklebens der Zunge hat.

    Na ja, dann ist ja gut. Die obere Hälfte der Tür würde ich im Winter trotzdem noch zu machen, vielleicht einfach ne Decke drauf legen.

    Das mit den Decken ist ein sehr guter Tipp.

    Omlet bietet zwar nochmal ein spezielles Cover dafür an, aber die Decken scheinen mir deutlich effektiver zu sein.

    Wie mache ich denn den Eingang am sinnvollsten kleiner? Mein erster Gedanke war, wie oben im Post erwähnt, Lamellen.

    Ursprünglich war das Gehege mal deutlich offener. Da sind sie eher weniger gerannt sondern eher in kurzen vorsichtigen Schüben von Unterschlupf zu Unterschlupf getippelt oder kurz gerannt. Jetzt nutzen sie es, mit dem leicht verblockten Set Up (gefühlt) besser zum Rennen. Hinter und vor der großen Heuraufe gibt es zwei Pfade wo sie die 3m ausnutzen könnten. Meistens flitzen sie aber nur vom Strohbereich in die Tunnel oder mal zielstrebig in die Holzhäuser.

    Wirklich die freie Fläche zum Rennen nutzen sie nie. Hier baue ich aber gerne um, sofern es Vorschläge gibt.


    Die Trinkflaschen sind noch der Überbleibsel aus dem Stall. Mittlerweile nutzen alle die Wasserschale. Sie hat also eigentlich kein großen nutzen mehr..

  • Wenn sie einmal drin sind, müssen sie den ganzen Winter drin bleiben. Können dann erst bei dauerhaften mindestens 10° wieder raus.

    Oha, gut zu wissen.

    Der Winter bereitet mir aktuell noch die größten Bauchschmerzen da ich damit keine Erfahrung habe.

    Mein Gedanke war, die Häuser der Reihe nach mit Stroh voll zu stopfen und bei hohen Minusgraden alle mit den Snuggle Wärmekissen aus zu statten.

    Da meine bessere Hälfte immer in der Nacht anfängt, könnte sie diese nochmal erwärmen.

  • Sascha

    Hat den Titel des Themas von „Anfänger sucht Tipps für das Außenhaltung“ zu „Anfänger sucht Tipps für die Außenhaltung“ geändert.
  • Der Winter bereitet mir aktuell noch die größten Bauchschmerzen

    Für den Winter ist wichtig:

    Mindestens 4 Tiere, die ein isoliertes Winterhaus durch ihre eigene Körperwärme erwärmen können. Das Haus darf nicht zu groß und nicht zu klein sein. Zu groß können sie nicht erwärmen. Zu klein haben sie zu wenig Bewegung. Von der Grundfläche scheint mir dein omlet gut, könnte etwas zu hoch sein.

    Wenn der Winter richtig hart wird, hast du vielleicht die Möglichkeit deine Überdachung noch mit Planen abzuhängen.

    Bei einer Bockgruppe weiß ich nicht, wie sie sich verhalten werden, ob sie alle zusammenrücken und sich gegenseitig wärmen, wie es in meiner Haremsgruppe ist. Wenn sie´s tun und den ersten Winter gemeinsam überstanden haben, wirst du sehen, das sie sich viel, viel besser verstehen werden. So´n gemeinsamer Winter schweißt zusammen.

    Zuerst hatte ich einen Hund, als mir das nicht mehr genügte, hab ich mir einen Riesenschnauzer geholt.

  • Hallo Sascha und willkommen im Forum! Ich finde es sehr verantwortungsvoll, dass du Dich hier angemeldet hast und Ratschläge zum Optimieren suchst. Dein Omlet-Gehege bietet mit 3,5 m² eine tolle Basis für deine vier Böckchen, aber wie du schon festgestellt hast, ist der Platz dann leider langfristig nicht ausreichend. Man sagt mindestens 1 qm pro Böckchen. Einfach damit sie sich gut aus dem Weg gehen können. In Aussenhaltung sollte es meines Erachtens sogar deutlich mehr sein. Letzten Winter hatten wir hier Minus 15 Grad - meine Böcke haben sich tatsächlich warm gelaufen. Meerschweinchen sind sehr bewegungsfreudig, ich finde man kann ihnen nicht genug Platz geben. Aber ja, leider kann man sich den Platz nicht aus den Fingern schneiden.

    Was mir gut gefällt ist deine Einrichtung, die Tonröhren z.B. bieten Versteck- und Erkundungsmöglichkeiten. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sie bei Hitze von deinen Schweinchen angenommen werden. Die Jahreszeiten mit ihren Wettereinflüssen ist absolut das Herausfordernste in der Meerschweinchenhaltung bei Aussenhaltung und verlangt einem schon einiges ab, damit es den Tieren gut geht. Das muss nicht unbedingt handwerkliches Geschick an erster Stelle sein.

    Da es sich um ein Bodengehege handelt, ist im Winter der direkte Kontakt zum kalten Boden die größte Herausforderung. Auch wenn du viel Einstreu / Stroh rein gibst, nur ein seitlicher Regen / Schneeschauer und der Innenbereich wäre klitschnass und müsste von dir gewechselt werden. Feuchtigkeit ist für Meerschweinchen im Winter gefährlicher als Kälte selbst. Wenn das Fell oder der Einstreu nass werden und kalter Wind dazukommt, verlieren die Tiere extrem schnell Körperwärme und holen sich schwere Atemwegserkrankungen oder Blasenentzündungen. Leider schützt das Omlet-Gehege nicht vor Wind. Bringe an mindestens drei Seiten wetterfeste Planen an, die du bei gutem Wetter wieder entfernen kannst. Gerade im Winter scheint auch an manchen Tagen viiele Stunden die Sonne, was Meerschweinchen lieben. Auf dem Dach hast du ja schonmal eine Plane, was gut ist aber nicht ausreichend gegen Wind von der Seite. Ausserdem musst du die Luftzirkulation beachten, es darf keine Staufeuchtigkeit entstehen.

    Es ist aber aufjedenfall von den Temperaturen/ der Wetterlage her noch Zeit, dass wir sicher zusammen eine Lösung für deine Haltung finden.

    Daher wäre es schön, wenn du ein paar Fragen beantworten könntest.

    Wo schlafen deine Meerschweinchen denn aktuell? Waren sie schon mal alle, ohne das einer verjagt / ausgeschlossen wurde zusammen in dem Häuschen? Ja, iim Vergleich zu einem einfachen Holzhäuschen schützt das System besser vor zugiger Kälte und plötzlichen Temperatureinbrüchen, weil es das Doppelwand-Isoliersystem besitzt. Hat aber sonst keine Isolation, d.h. das Häuschen sollte ausschließlich durch die Körperwärme der Tiere aufgeheizt werden. Bei vier Böckchen entsteht im Innenraum durchaus eine gute Eigenwärme, aber werden sie sich vertragen? Ich denke, deine Hoffnung liegt noch bei der Kastration? Bei starkem, anhaltendem Frost im Minusbereich (unter 0 °C) reicht die Standardisolierung des Kunststoffhauses meines Erachtens nicht aus. Selbst wenn du es dick auspolsterst mit Stroh. Der Eingangsbereich ist leider auch zu groß, so dass Wärme verloren geht. Bei meinen Eingängen mache ich im Winter immer Hanfmatten, in die ich dann Fransen schneide, vor. Es ist dann wie ein Vorhang.

    Ich habe Waldboden bei mir drin, aber im Winter ist dieser wirklich kalt, weswegen ich den Boden zusätzlich an einigen Stellen isoliert habe. Ich habe Styroporplatten genommen und darüber Holzplatten und dann nochmal extrem dick mit Stroh eingestreut. So waren sie tagsüber viel draussen und nur nachts in der Schutzhütte. Bedenke, dass Meerschweinchen nackte Füsse haben und wirklich einen trockenen, nicht zu kalten Bodengrund haben sollten. Steinplatten, die ich als Laufstrecke habe, habe ich auch mit Hanfmatten abgedeckt.

    Das Konstrukt über deinem Omlet-Gehege hast du gar nicht mal so unprofessionell gemacht. Du müsstest jetzt eigentlich nur unten noch Maschendrahtzaun auslegen und ringsum an die Pfosten, welchen tackern... Die hast du ja sogar mit Bodenhülsen stabil gemacht. Dann hättest du fast eine Voliere, begehbar und ein wenig größer... ;) So einfach ist es dann nun doch nicht, weswegen viele sich erstmal mit einem gekauften Gehege auf der sicheren Seite sehen. Das verstehe ich. Die Ställe, die man im Zooladen kaufen kann, sind da noch mal eine Nummer schlechter und keineswegs geeignet (viel zu klein, nicht isoliert). Meine Erfahrung ist, dass es gar nicht so schwer ist, sich ein beghbares Gehege zu bauen. Die Seiten habe ich an vielen Stellen mit Nut- und Federbrettern gegen Zugluft geschützt. Vielleicht reichen bei deiner Höhe bereits schon 4 oder 5 Bretter von aussen als Verschalung gegen Wind? Die bekommt man ab 2 Meter Länge im Baumarkt, mit einer Stärke von 18 cm hat man schon eine solide Isolation.

    Wie sieht es denn an sich mit den Besetzungen der Häuser bei dir aus? Gibt es Streit darum? Das Problem in Böckchen Gruppen ist, wenn es einmal Streit gibt, wird dieser meistens schlimmer.

  • Danke erstmal für die vielen Informationen.

    Ich hoffe ich vergesse nichts und Versuche mal auf alles ein zu gehen.

    Das Omlet Haus hat einen viel zu großen Eingang. Es ist zwar doppelt isoliert aber wird nicht reichen. Auch das Stroh wird nicht reichen. Daher sollen Wärmekissen aushelfen. Die wollte ich einwickeln, damit sich die Tiere daran nicht verletzen. Da wurden mir die snuggle Kissen ans Herz gelegt.

    Zusätzlich lege ich dann noch Decken rüber oder die Isolierungsdecke von Omlet.

    Die große Öffnung von dem Eingang wollte ich abhängen. Mein erst Gedanken waren Lamellen. Wobei mir die oben empfohlen Hanfmatten noch besser gefallen würden. Sie musste ich ja nur Lamellenartig einschneiden.


    Bruno, das hellbraun-weiße Meerschweinchen schlägt ständig Alarm und schreit nach Futter, sobald ich über den Hof gehe. Daher kann ich immer nie genau sagen, ob sie alle zusammen liegen. Es stehen mit dem Schreihals schon immer 1-2 Tiere bereit und schließen sich ihm an..

    Jetzt wurde die Nächte teilweise schon kälter. Heute früh um 5:00 Uhr kamen sie zum Beispiel geschlossen aus dem Haus raus.

    Außer Bruno, der mich wieder lautstark empfangen hat..

    Es war einfach noch nicht kalt genug, sodass sie noch nicht gezwungen waren, sich alle komplett zu wärmen. Gab halt nur kühlere Nächte bisher.


    Prinzipiell wollte ich erstmal alle Häuser bei knackigen Temperaturen mit den Snuggle ausstatten. Falls eben doch eins die Nacht vertrieben wird. Das muss ich aber alles erstmal beobachten.

    Die Häuser waren eigentlich nie wirklich umkämpft. Spätestens mit dem zweiten Holzhaus auf dem anderen Haus hatte ich komplett Ruhe.


    Durch die Kastration wurden die Tiere merklich ruhiger. Daher hoffe ich, dass das im Winter gut funktionieren wird. Auch so wirkt die Gruppe harmonisch. Wenn die rangniedrigeren Tiere vom Futterplatz vertrieben werden, watscheln sie ruhig zum nächsten Platz. Oder versuchen es nochmal. Da dabei nie wirklich Stress entsteht, hoffe ich natürlich, dass es so bleibt und sie sich im Winter alle zusammen finden.

    Es wurde jetzt mehrfach erwähnt, dass sich die Tiere warm laufen. Auch das eventuell die Rennstrecke nicht gut genug ist. Im Strohbereich steht eine Holzüberdachung. Die kleine Stufe an der Seite, nimmt dort ordentlich Platz weg da sie den direkten Weg durch die Überdachung versperrt. Durch die große Heuraufe wird es auch nicht unbedingt besser auch wenn genug Platz ist, dass sie zwischen den beiden durch laufen können.

    Ist es daher ratsam, einfach die Holzbrücke raus zu nehmen und sie einfach gegen eine zu tauschen, die diese Stufe nicht hat?

    Dadurch entsteht wieder mehr Laufweg. Die Stufe nutzen sie ehe nicht. Sie springen jedes Mal direkt darauf. Auch wird der Holztunnel im Rindenbereich nicht genutzt. Sie laufen einfach jedes Mal daran vorbei. Das wirkt zwar wunderbar als Sichtbrecher, nimmt aber auch wieder potentiellen Platz weg.

    Gerne kann ich davon auch nochmal bessere Fotos machen.


    Zum Thema Regen. Die Überdachung kam erst, weil die Planen auf dem Gehege selbst überhaupt nichts gebracht haben. Der Regen lief einfach seitlich rein. Dadurch musste ich mehrfach ausmisten. Zwischenzeitlich habe ich immer noch altes Wellblech drauf gelegt. Das hat gut funktioniert, war aber nervig. Jetzt schiebe ich sie immer vorsichtig ans Gehege, sobald sie stärkeren Regen ansagen. Da ich jeden Tag mit dem Rad unterwegs bin, ist die Wetterapp ehe mein bester Freund. Im Winter wollte ich eigentlich genauso verfahren. Auch wenn sie stärkeren Wind angesagt haben. Das Gehege steht im Hof ziemlich geschützt. Viel Wind kommt da nicht an. Erst wenn es ordentlich stürmt.

    Seitlich zum Gehege habe ich 3 Eingänge. Setze ich da direkt die Plane an, müsste ich die Eingänge dennoch frei lassen. Da würde es also trotzdem durch Pfeifen oder eventuell zu Hitze oder Nässe stau führen. Lege ich die Planen an die Säulen an, komme ich nur noch schlecht ans Gehege. Der Abstand zum Gehege ist nicht all zu groß. Daher wollte ich erstmal bei dem Wellblech bleiben. Das deckt die ganze Höhe und Länge vom Gehege ab. Ist langfristig aber keine Lösung.

    Sollte ich etwas nicht richtig dargestellt gestellt haben, ich was übersehen haben bei den Fragen und Empfehlungen oben, dann bitte gerne nochmal darauf hinweisen.

  • Zu den jetzigen Witterungseinflüssen schlafen auch meine Tiere noch völlig verstreut im Gehege, aber es kommen die Zeiten, da kuscheln sie sich instinktiv aneinander, um von der gegenseitige Körperwärme zu profitieren.

    Dass es aktuell harmonisch und stressfrei bei deinen Böcken untereinander zu geht, ist schon mal förderlich, bleibt spannend, wie es in Zukunft sein wird. Berichte dazu gerne weiter.

    Das größte Problem sehe ich darin, wenn dann im Winter ein schwächerer Bock aus dem warmen Schutzhaus vertrieben wird, das dies schnell lebensgefährlich werden kann.

    Damit sie sich vertragen und keine Tiere ausgegrenzt werden, sollte deine Gehege noch strukturell optimiert werden. Du hast ja schon beobachtet, dass sie z.B. die Holzbrücke nicht annehmen, und kannst diese entfernen und ersetzen. Du könntest eine zweite Ebene, die zusätzlich als Unterstand dient bauen, dazu kann Silke dir sicherlich was sagen. Wichtig ist einfach bei deiner Bock-Dynamik, dass es keine Engstellen gibt.

    Eine lange Rennstrecke fehlt mir aufjedenfall noch. Meerschweinchen brauchen eine durchgehende Gerade, um sich richtig auszulaufen und bei Streitigkeiten problemlos umeinander herumzuflitzen. Darum empfehle ich dir die einseitige Bebauung. Du könntest alle Einrichtungsgegenstände ( Häuser, zweite Ebene, Unterstände) ausschließlich an einer Längsseite des Geheges platzieren. Deine freie Rennmeile wäre dann 3 Meter lang. Wichtig ist, dass diese Längsseite auch komplett frei von Hindernissen ist. Ich habe dafür Steinplatten von 40×40 cm ausgelegt. Im Sommer kühlen sie gut und sind gut sauber zuhalten. Im Winter musst du diese aber aufjedenfall entweder einstreuen oder mit einem Hanfteppich belegen (nennt sich Nagerteppich). Weidenbrücken oder Unterstände, unter denen die Tiere durchlaufen können, auf der Rennstrecke sind übrigens keine Hindernisse, sondern eine Sichtschutz-barriere. Das unterbricht den Blickkontakt bei Streit, blockiert aber nicht den Laufweg.

    Dass du die Snuggle Safe als Wärmequelle im Winter zusätzlich geben willst, finde ich auch gut. Bei Temperaturen im Minusbereich habe ich die auch gegeben. Ausschließlich in der Nacht und im isolierten Schutzhaus. Wichtig ist bei dir, die Gleichverteilung. Vier Böcke = 4 Snuggle Safe jeweils unter einer dicken Strohschicht und frischem Heu. So gibt es für den Dominanten keinen Anlass, den einzigen warmen Spot zu verteidigen.

    Aufjedenfall würde ich auch 1 x die Woche wiegen, so siehst du bei Gewichtsverlust, ob einer vom Futter verjagt wird und zu wenig abbekommt oder eben keinen warmen Schlafplatz hat und an Gewicht verliert weil der Energieverbrauch zu hoch ist.

  • Das ist tatsächlich meine größte Befürchtung. Das einer die Nacht ausgegrenzt wird. Daher lege ich provisorisch die Snuggle rein. Unabhängig davon, ob sie genutzt werden oder nicht.

    Der Tipp, dass jedes theoretisch eins bräuchte, ist gut. Das setze ich auf jeden Fall um.

    Habe es jetzt ein wenig umgestellt. Der mittlere Pfad ist jetzt von der Heuraufe oder vom Haus aus exakt 3m. Der linke Pfad zu meiner Ziegelkonstruktion und der rechte Pfad zum Holzhaus 2,60m.

    Der Tunnel nehme ich schweren Herzens raus.. Davon hatte ich mir echt mehr erhofft. Zumal er echt teuer war 😭😭

    Das mit der zweiten Ebene ist gut. Die Tontunneln + die Holzüberdachung werden aktuell schon viel in Kombination als zweite Ebene genutzt. Hier könnte ich einfach eine zweite Brücke daneben setzen. Also in Längsrichtung. Viel Platz sollte es nicht weg nehmen und schafft neuen Raum. Allerdings keine mehr mit einer Stufe dazwischen.


    Aktuell nehmen sie alle gut zu. Das raus nehmen ist für die Tiere immer mit viel Stress verbunden. Da ist das vertrauen noch nicht groß genug. Meistens Sperre ich sie im Omlethaus ein und nehme sie dann der Reihe nach raus. Da muss ich auf jeden Fall nach bessern.

  • Das was du an Umbaumaßnahmen bisher gemacht hast, hört sich doch schon mal gut an!

    Aktuell nehmen sie alle gut zu. Das raus nehmen ist für die Tiere immer mit viel Stress verbunden. Da ist das vertrauen noch nicht groß genug. Meistens Sperre ich sie im Omlethaus ein und nehme sie dann der Reihe nach raus. Da muss ich auf jeden Fall nach bessern.

    Ja, zur wöchentlichen Kontrolle, Krallenschneiden etc. müssen sie sich eh dran gewöhnen. Meerschweinchen sind Angst-Beisser, wenn du sie alle zusammen im Omlethaus einsperrst, könnten sie sich beissen. Du könntest evtl. etwas besonderes Futter vorher reinlegen, um die Situation zu entschärfen. Ansonsten fütterst du ja nicht im Schutzhaus wie ich verstanden habe. Das ist schon mal gut, das mache ich auch so. Allein schon damit sie auch im Winter raus kommen und die nötige Bewegung haben.

  • Fast alle Meerschweinchen flüchten, wenn man sie hochnehmen will. Sie brauchen, wenn sie neu sind, sicherlich etwas Zeit, um sich einzugewöhnen und ihre Menschen kennenzulernen. Dann kann auch Futter aus der Hand angeboten helfen und möglichst oft bei den Tieren zu sein, mit ihnen zu reden usw. Aber letztlich wird davon ein Meerschweinchen meistens nicht zutraulich. Da hilft nur, sanft und rücksichtvoll aber auch bestimmt, das Tier an das Hochnehmen, Anfassen, Wiegen usw. zu gewöhnen. Und das muss relativ oft geschehen, sonst fängt man immer wieder von vorne an. Das ist dann zunächst stressig, hilft aber dem Tier sehr, wenn es die Angst vor dem Menschen und dem Angefasstwerden verloren hat.

    Ebenen kann man gut mit Brettern von z.B. 100x40cm und jeweils 4 Beinen aus Kantholz mit 20cm Höhe bauen. Zum Reinigen kann man sie bequem hochheben, weil sie kurz genug sind. Normalerweise stehen sie aber nebeneinander und bilden eine schöne große Rennstrecke oder auch einen Rückzugsort. Für beides ist es gut, wenn oben leicht Sachen als Tunnel oder Dach sind, so dass sich die Tiere dort auch sicher fühlen.

    Wenn Deine jungen Meerschweinchen auf Dinge hochspringen, werden sie das in z.B. einem Jahr u.U. nicht mehr tun. Bei uns springt keiner gerne über mehr als 10-15cm Höhe, seit sie erwachsen sind. Früher oder später können daher breit, flache Rampen wichtig sein.

    Bei Interesse schreiben wir gerne noch mehr zu der 2. Ebene.

    Scotty (ca. 08/19), Landolf (ca. 02/20), Simba (06/23), Fuchsi (08/24), Fridolin (08/24) - im Herzen geblieben: Dachsi (04/18-09/24), Wuschel (04/18-11/23), Miro (ca. 02/20-10/24), Josia (08/20-08/26) - weitere Infos

  • Aktuell habe ich 2 Schweinchen, die sehr aktiv die Röhren als zweite Ebene nutzen.

    Allerdings sind sie eben noch sehr jung. Wenn sie sie dann später nicht nutzen, bringt es natürlich ohne Rampe nichts. Die jetzigen Rampen habe ich über jemanden bei Etsy bauen lassen. Sie werden sehr gut genutzt. Den Winkel habe ich sehr flach gehalten.

    Ich habe aktuell Modelle der Firma Rensch gefunden. Sie sind 20cm hoch. Allerdings ist selber bauen natürlich günstiger. Da wäre ich gerne für Vorschläge und Fotos offen.


    Vor der wöchentlichen Kontrolle mache ich jedes Mal einen großen Bogen..

    Aber da müssen sie (und ich) durch.

  • Dass du die Snuggle Safe als Wärmequelle im Winter zusätzlich geben willst, finde ich auch gut. Bei Temperaturen im Minusbereich habe ich die auch gegeben. Ausschließlich in der Nacht und im isolierten Schutzhaus. Wichtig ist bei dir, die Gleichverteilung. Vier Böcke = 4 Snuggle Safe jeweils unter einer dicken Strohschicht und frischem Heu.

    WiesenKönigin  Sascha

    Hallo Wiesenkönigin :) Ich finde alles an dem, was du hier geschrieben hast, super. Mit einer Einschränkung: Die Nutzung von Snugglesafes stelle ich mir hier, ehrlich gesagt, schwierig vor: Sie sind anfangs knallheiß und verlieren dann nach und nach ihre Wärme. Wenn 4 Snugglesafes auf dem Boden dieses Hauses mit doch vergleichsweise kleiner Grundfläche liegen, ist quasi der ganze Boden superwarm. Ja, natürlich isoliert, damit sich niemand verbrennt, doch insgesamt wird eine riesige Wärme abgegeben und gegen Ende der Nacht ist davon wieviel übrig?

    Ich sehe es kritisch, dass die Schweinchen in Außenhaltung dadurch wahrscheinlich mit krassen Temperaturschwankungen zurechtkommen sollten. Wenn ich es mir richtig vorstelle, wird im Haus der gesamte Boden sehr warm sein und die Schweinchen können der Wärme nur ausweichen, indem sie das Haus verlassen und das sollte nicht das Ziel sein.

    Ich verwende auch sehr gern Snugglesafes, allerdings nicht, um als Heizung im Gehege zu dienen, sondern um eine Stelle anzubieten für Schweinchen, die z.B. wegen Krankheit temporär mehr Wärme brauchen. Zur Nutzung als Heizung im Winter bei Außenhaltung halte ich sie leider für zu riskant, weil ungleichmäßig und schlecht kalkulierbar.

    Für immer im Herzen:

    Elsbeth Mariechen Oskar Rosi Gerlinde Heidi Irmgard Britney Antje Elfi Dauphin Lilly Helmut Bärbel Silvia Uschi Wilma Erwin Filomela Sören Karlotta ❤️🌈🐾

  • Das ist natürlich ein wichtiger Aspekt, gut und sehr wichtig dass du das nochmal erwähnt hast <3

    Denn wenn die Schutzhütte so klein ist, dass der gesamte Innenbereich durch den Snuggle Safe erwärmt wird, ist das für Meerschweinchen gefährlich.

    Also meine Schutzhütte ist so groß, dass diese nur punktuell verteilt liegen. Selbst bei einer Schutzhütte, die mit Snuggle Safe nur eine Hälfte oder eine Ecke des Bodens bedenkt, sehe ich es bei Böckchen kritisch. Wichtig ist aufjedenfall dass so viel Platz ist, dass man nur eine Wärmezone in der Schutzhütte anbietet, damit die Meerschweinchen dann selbst entscheiden können, ob sie direkt darauf, daneben oder lieber auf dem kühlen Boden liegen möchten.

    Temperaturschwankungen - wenn richtig verteilt, sehe ich aber nicht so. Ich finde, dass entspricht eher dem natürlichen Abkühlverhalten von Wärmequellen. Wie z.B. wenn Sonne auf Stroh scheint und mit Wanderung der Sonne oder Dämmerung langsam wieder Kühle kommt. Die Scheibe würde ich auch niemals ohne den dazugelieferten Vliesbezug oder Handttuch anbieten, weil der Wärmestau im Kern ist. Die Wärme verteilt sich ja erst und dann ist das Verbrennungsrisiko hoch. Ich habe das so gemacht, dass ich die Snuggle Safe vorm Schlafengehen ca. 22 Uhr reinlegte und am nächsten Morgen, ca. 6 Uhr war das Kissen noch leicht warm, da die Wärmeabgabe sich recht konstant über mehrere Stunden verteilt.

    Diese Wärmequelle sollte keineswegs dafür dasein, damit ein Meerschweinchen darauf angewiesen ist, um im kalten Stall nicht auszukühlen. Stimmt, die Gefahr ist hoch, wenn der Snuggle Safe mitten in der Nacht eiskalt wird, dass die Umgebungstemperatur schlagartig sinkt. Deswegen würde ich es auch niemals in einer eiskalten Winternacht im freien anbieten, da es dann ja auch gefährlich ist.

    Und ehrlich gesagt, in einer gut isolierten Schutzhütte, mit reichlich Einstreu/Stroh braucht man es eigentlich auch nicht. Und wie geschrieben, ich grabe es ja direkt tief in das Stroh, so das kein Kontakt besteht. Lediglich die aufsteigende Umgebungstemperatur dürfte von den Schweinchen bemerkt werden. Wahrscheinlich brauche ich die Snuggle Safe aber nur, damit ich gut einschlafen kann wenn draußen Minustemperaturen sind und ich in meinem warmen Bett liege :D :whistling:

  • Ich lege es natürlich nicht blind links rein. Ich teste es schon vorab. Ich lege auch erstmal die ersten kühlen Tage eine Thermometer mit rein. Ich gehe davon aus, dass im Haus selber 2 reichen werden. Lege ich alles voll, ich schnell kein Platz mehr oder die Gefahr zu groß, dass sie sich direkt drauf legen müssen. Im Omlethaus ist an der Hinteren Wand eine große Heuraufe angebracht. Mein Gedanke war ehe erstmal, die Snuggle dort rein zu legen und schauen, wieviel Wärme sie abgeben würden. Die anderen beiden möchte ich ehe nur sicherheitshalber in die beiden Holzhäuser verteilen, sofern ein Tier vertrieben wird.

    Ist bisher alles nur blanke Theorie. Die Praxis wird es dann zeigen :)

    Ansonsten bin ich erstmal zufrieden mit den bisherigen Tipps. Das Gehege ist jetzt offener und nicht mehr so verblockt. Dadurch haben sie deutlich mehr Lauffläche.

    Wobei sie erstaunlicher Weise nur den Fressbereich aktiv nutzen mit dem grünen Haupthaus. Da halten sich alle 4 problemlos auf und trennen sich erst, wenn sie ihre Ruhe haben wollen. Ansonsten halten sie sich immer in diesen ersten 2m auf. Die zweite Ebene mit den Holzkonstruktionen kommt auch die Tage. Da gebe ich dann nochmal ein Update für weitere Tipps und Ideen :)

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