DieWildenKerle abgesehen davon, dass ich es sehr kritisch sehe Gene aus ästethischen Gründen bei der Zucht zu fördern, die zu gesundheitlichen Problemen führen, fand ich die Situation aus noch mehr Gründen fragwürdig:
- Zwei Junghunde aus demselben Wurf treffen beim Tierarzt aufeinander und treffen dort noch einen weiteren Junghund aus der gleichen Zucht. Natürlich könnten Alle wegen Impfungen dort sein, aber es machte auf mich nicht den Eindruck.
- Die Tiere, mit denen gezüchtet wurde sind nicht alt geworden und hatten irgendeine schwere Krankheit, um die herum gesprochen wurde
- Die Züchtern hat die Zucht dieser Hunde aufgegeben und züchtet stattdessen jetzt eine komplett andere (kleine) Rasse
Ich war einfach schockiert davon, wie sehr man negative Konsequenzen von Zucht aus optischen Gründen ausblenden kann.
Und ich habe zum ersten Mal erlebt wie Australian Shephard Liebhaber untereinander sein können. Ich bin gestern nicht ins Detail gegangen, aber die Beschreibung von Hundeerlebnissen würde ich nicht als witzige und besondere Eigenschaft von Blue-Merle-Aussies bezeichnen, sondern als beunruhigende Verhaltensauffälligkeit. Würde mein (nichtexistenter) Hund mich zu Boden reißen um einem fremden Hund an die Kehle zu gehen, würde ich nicht lachend darüber sprechen, dass "Aussies eben Rassisten sind". Das war für mich als Jemand außerhalb solcher Hundehalterkreise wirklich absurd.