Zahn-OP Komplikationen: verzweifelt, Schuldgefühle, hattet ihr schon Zahn OP Schweins?
Hallo,bei meinem Kobold (4 Jahre, ca 1kg) musste der linke untere Schneidezahn raus. Es war ein Makrodont mit einer neuen zusätzlichen Wachstumszone wo der Teil daraus komplett zerfasert /Faserzahn war und der Makrodont aus der ursprünglichen Wachstumszone auch anfing sich zu zerfasern.
Die Op hat geklappt, er fraß sofort wieder.
Er bekommt seit der OP schon Marbofloxacin 5mg 1x täglich, Hundemetacm für 10kg Hund 1x täglich (fragen ob auf zweimal aufteilen) und 2 Stunden später Fibreplex. Aber dann die Kontrolle gestern, 6 Tage nach der Op:
Die Naht die gemacht wurde um das Loch vom Zahn ziehen zu verkleinern musste wieder geöffnet werden. Es gibt Nekrose am Zahnfleisch. Das Zahnfach musste gespült werden...
Leider hat die Tierärztin dieser Zahnklinik das in einem anderen Raum gemacht und war auch sonst recht schroff und kurz angebunden so dass ich nicht in Erfahrung bringen konnte was sie nun für den Grund der Nekrose hält (Schon bei OP beschädigt, Naht zu eng, Bakterien die im Faserzahn saßen, Futter was sich rein gedrückt hat, anderes??), wie viel sie wegmachen musste, WIE sie diese Nekrose am wachen Schweinchen entfernt hat etc.
Es wirkte als gebe sie mir die Schuld weil ich wohl irgendwo beim Reinigen wie sie es gesagt hatt (Mit trockenem Wattestäbchen drüner rollen um Futterreste aufzunehmen) was übersehen habe? Die ganze Interaktion fühlte sich dann nach "Sie haben es nicht sauber gemacht und jetzt stirbt Ihr Schweinchen daran! Besonders wenn Sie es nicht ENDLICH RICHTIG machen!!" an aber gezeigt wurde trotzdem nicht wo genau ich wie genau reinigen soll. Nur wieder schroff "Ja mit Wattestäbchen da sauber machen halt!"
Und dass er nun alle 2-3 Tage zum Spülen müsse statt wöchentlich und "Dann kann sein nochmal in Narkose ganz ausräumen und Heilung neu starten, WENN man dann noch was tun kann"
Also geht es zum Spülen zu unserer Haustierärztin statt in diese Praxis. Die Haustierärztin wollte nur den Zahn nicht ziehen weil sie kein CT machen konnte, nur Röntgen.
Aber was tu ich nun? Das nächste Spülen ist Freitag. Hat er überhaupt noch Chancen jetzt? Habe ich wirklich mein Meeri getötet obwohl er noch lebt? Hätte ich viel früher auf OP bestehen müssen und nicht erst nur immer kürzen bis dann diese zweite Wachstumszone kam? Hätte ich das ganze komplett verhindern können? (Zähne wurden nie geknipst!) War es ein Futter Problem? Habe ich ihn jetzt zum Tode verurteilt indem ich Brei zur freien Aufnahme angeboten hatte und der sich vielleicht in das Zahnfach gedrückt hat? Oder hat die TÄ einen Fehler gemacht und will ihn nicht eingestehen und gibt deshalb passiv-aggressiv mir die Schuld? Oder ist es einfach nur Pech? Ich hab wirklich das Gefühl dieses Schweinchen stirbt weil es so jemand dummen/unfähigen wie mich als Besitzer hat.
Er scheint noch gut zu fressen - hat über nacht nur 2g "abgenommen" im Vergleich zu gestern Mittag.
Er hasst es jetzt aber wenn man da dran geht - sauber halten wird also noch schwerer als zuvor. Zumindest mit Wattestäbchen. Ich hab Natrium-Chlorid-Lösung 0,9% daheim, steril einzeln verpackte Teile. Wattestäbchen drin tränken und dann wischen hasst er aber auch - ist ja jetzt offfen da und tut wohl mehr weh als vorher. Ist alleine nicht ganz einfach mit Kopf festhalten, unterlippe wegziehen, sauber rollen / wischen und hoffen er rennt nicht rückwärts dabei weil ich nur 2 Hände habe, nicht 3 oder 4.
Ich kann auch Salbei Tee machen und den dann abgekühlt da lang laufen lassen mit so ner kleinen Spritze ohne Nadel.... vielleicht hilft das gegen Dreck da vorn an der Wunde?
Hatte jemand von euch ne Zahn OP mit Komplikationen und es ist trotzdem gut gegangen?
Verzweifelte Grüße
Carina