• Hallo,

    Nach Ellas ganzem Hin und Her wollte ich nun hier noch mal ein neues Thema eröffnen. Mir war seit einigen Monaten aufgefallen, dass Ella hin und wieder einen anderen Gang hat. Zuerst ist es mir aufgefallen, dass sie die Rampen nicht mehr entspannt nach oben geht, sondern immer hoch rennt, als würde sie Schwung holen, um schnell hoch zu kommen. Da sie die Rampen aber nach wie vor sehr oft täglich benutzt hat, hatte ich mir keine Gedanken weiter gemacht. Ich dachte, das sei vielleicht ein bisschen die Kraft, die ihr im Alter fehlt.

    Nun bekommt sie ja seit ein paar Wochen Schmerzmittel. Aufgrund der Blasenproblematik. Zweimal am Tag Meloxoral und erst drei, dann vier mal täglich Novalgin noch dazu. Und währenddessen ist mir aufgefallen, wie sich ihr Gangbild oder ihre ganze Verhaltensweise im Gehege geändert hat.

    Sie geht die Rampen jetzt wieder langsamer hoch, sie trampelt nicht mehr so laut und das fällt sogar allen Familienmitgliedern auf, dass man Ella nicht mehr hört.

    Dann liegt sie wieder in den Hängematten, was sie schon seit längerer Zeit überhaupt nicht mehr getan hat.

    Sie klettert auch wieder in die Kuschelnestchen mit den höheren Rändern und schläft bevorzugt darin.

    Und irgendwie läuft sie geschmeidiger. Der Körper ist nach oben gedrückt und die kleinen Füßchen bewegen sich. Vorher hatte sich irgendwie ein Gang eingeschlichen, der so ein bisschen schwankend aussah. Das war wirklich nicht viel, und wer sie nicht ständig beobachtet, um den Unterschied zu sehen, dem wäre es vielleicht noch nicht mal aufgefallen. Mir ist es leider auch erst durch die Schmerzmedikamente aufgefallen.

    Also habe ich dies beim Tierarzt angesprochen und da unsere Tierärztin ja dann im Urlaub war, habe ich nun drei Meinungen von drei Ärzten. Die erste war der Meinung, dass man da noch mal schauen könnte, ob sie gegebenenfalls etwas mit dem Bewegungsapparat hat. Mehr ist dazu nicht passiert.

    Die zweite Tierärztin hat sich die Röntgenbilder, die wir über die letzte Zeit gemacht haben, noch einmal genauer angeschaut und war der Meinung zu sehen, dass die Wirbelsäule beziehungsweise die Wirbelkörper teilweise verändert sind und etwas länglich nach innen verformt sind, was vorkommen könne im Alter und ihr gegebenenfalls Schmerzen verursacht und dass wir das Meloxoral in geringerer Dosis dauerhaft geben könnten, um ihr dort Erleichterung zu verschaffen. Sie sprach von Spondylose.

    Nun war dann unsere eigentliche Tierärztin wieder da und nachdem wir die ganze Blasenproblematik besprochen haben, wie wir nun weiter vorgehen, habe ich auch bei ihr das nochmal angesprochen mit dem veränderten Gangbild. Sie schaute wieder auf die Röntgenbilder und war der Meinung, man könne keine auffälligen Veränderungen sehen. Sie meinte, das Meerschweinchen ja leider Tiere sind, bei denen man das Schmerzempfinden nicht einschätzen kann, weil sie es nicht so kommunizieren wie Hund oder Katze. Und wenn man aber merkt, dass ihr das gut tut mit den Schmerzmitteln, dann wird sie irgendwo ein Problem haben im Bewegungsapparat, wogegen wir unterstützend helfen können. Und dann wäre es in Ordnung, Schmerzmittel weiterzugeben.

    Hm…

    Ella bekommt morgen den letzten Tag ihr Antibiotikum für die Blase. Und danach soll ich schauen, dass ich mich ran taste, wie viel Schmerzmittel sie braucht, damit ihr Bewegungsbild so bleibt, wie es jetzt ist. Derzeit bekommt sie 0,35 ml vom Hunde Meloxoral früh und Abend. Das Novalgin bekommt sie nicht mehr.

    Und nun bin ich mir irgendwie unsicher, inwieweit eine Reduzierung der Dosis sinnvoll ist. Wie weit kann ich runtergehen, so dass sie keine Schmerzen hat, aber auch nicht sinnlos zu viel Schmerzmittel bekommt?

    Die Ärztin war der Meinung, man könne es auch erst mal mit einmal am Tag probieren, aber da wir ja irgendwie wissen, dass Meerschweine anders verstoffwechseln und das keine 24 Stunden anhält, möchte ich diese Variante eigentlich nicht probieren. Und da sie es auch so super annimmt und ich sie dafür nicht raus fangen muss, möchte ich das lieber bei zweimal am Tag belassen.

    Die Ärztin hat mir da irgendwie ein bisschen freie Hand gelassen. Und nun? Hat jemand von euch Erfahrung damit?

    Danke 🙏🏼

  • Vorneweg bei Meerschweinchen hatte ich so ein Problem bisher noch nicht, kann mir aber sehr gut vorstellen das Wirbelsäulenprobleme gerade die, die auch durch Verschleiß und Alterserscheinungen vorkommen auch auf Meerschweinchen zutreffen können. Gerade weil wir ja auch wissen, dass die Knochen und Wirbelsäule bei Meeries fragiler ist. Du hast geschrieben, das Ella immer eher laut die Rampe hoch und runter ist und auch ihr Gang durch die Schmerzmittel leichter geworden ist. Vieles was etwas mit dem Bewegungsapperat und dem Bewegungsablauf zu tun hat, hat auch bei Meerschweinchen bestimmt oftmals etwas mit dem Rücken zu schaffen, wenn sie dort Schmerzen hat wird sich das Schmerzmittel natürlich auch dorthin mit bemerkbar machen. Denn es wirkt ja überall an den Schmerzrezeptoren und so auch am Rücken. Vermutlich hat sie durch ihre Schonhaltung die Schmerzen versucht auszugleichen und Dank des Schmerzmittels belastet sich Ella jetzt wieder weitestgehend normal. Verschleiß an der Wirbelsäule und kleinere Veränderungen zu erkennen ist schon bei uns Menschen nicht immer ganz einfach (schlechte Bildqualität, oder nur Bilder aus einer Ebene) und bei Meerschweinchen wird es wohl noch schwerer sein, schon da die Evidenz zu solchen Themen dort vermutlich noch viel geringer ausfällt. Ich denke jedoch schon, dass ein Tierarzt mit viel Röntgenbilderfahrung und Erfahrung im Bereich mit Wirbelsäulen und Trauma durchaus auch bei nicht sehr guter Bildqualität Veränderungen problemlos erkennen kann. Weiter ist es ja genau wie bei Menschen, nur weil die Spondylose nicht bei allen Menschen zu Schmerzen und Einschränkungen führt, heißt dies nicht, dass es nicht vorkommt. Da Ella unter den Schmerzmitteln besser läuft würde ich die auch erst einmal weiter geben, man kann diese ja im Laufe der Zeit reduzieren und gucken, wie sie sich darunter verhält. Gerade auch weil du sie am Besten kennst und am ehesten einschätzen kannst, ob ihr etwas Probleme macht (was vermutlich auch der Grund ist warum deine Tierärztin dir die Entscheidung überlässt). Denke auch das durch den schnellen Stoffwechsel 1 Mal am Tag zu wenig ist. Ich würde das ganze nur nicht abrupt absetzen sondern eher ausschleichen lassen, sodass Ella eine Chance hat dir quasi direkt zu zeigen, ab wo es für sie unangenehm wird. Da sie ja auch über so lange Zeit einen veränderten Gang hatte, kann ich mir vorstellen, dass sie ordentlich Muskeln abgebaut und auch anders aufgebaut hat. Durch ihren jetzigen umgestellten Gang wird sie diese Vermutlich jetzt wieder aufbauen und stärken, sodass die ihr in Zukunft vielleicht auch beim Laufen (dann ohne Schmerzmitteln irgendwann) helfen schmerzfrei zu sein. Sorry für den Roman, dieses Thema ist wirklich sehr spannend und ich hoffe, das Meine Antwort auch wenn ich selber bei meinen Meerschweinchen dieses Problem noch nicht hatte dir irgendwie weiterhelfen kann.

  • Also ich weiss, als ich mit Verdacht auf Arthrose mit dem ein oder anderen Käfigschweinchen von mir beim TA war, ging die Eingangsdiagnostik viel über Anamnese und Verhaltsbeobachtung. Natürlich auch klinische und orthopädische Untersuchungen wie das Abtasten der Gelenke und der Beweglichkeitstest. Tierärze können ja vielleicht beim Beugen und Strecken / der Gelenke knirschen durch Verschleiss wahrnehmen oder eben eine Schmerzreaktion. Die sicherste Diagnostik bekommt man natürlich übers Röntgenbild aber wenn undeutlich d.h. wenn keine Veränderungen der Knochenstruktur oder Knorppel erkennbar, gibt es eine weitere Möglichkeit wie es genau bei deinem Schweinchen eigentlich war, auch wenn durch Zufall wegen der Blasengeschichte sichtbar. Und zwar die diagnostische Schmerztherapie auch Probatorische Behandlung genannt. Hier gibt der Tierarzt für einige Tage versuchsweise ein schmerzlindernes und entzündungshemmendes Medikament (z. B. Meloxicam). Eben wenn das Tier dann plötzlich wieder bewegungsfreudig ist, das Gangbild sich verändert etc., ist der Verdacht einer schmerzhaften Gelenkerkrankung oft bestätigt.

    Allerdings kann eine Blasenerkrankung – wie eine Blasenentzündung, Blasensteine oder Blasengriess – ebenso erhebliche Schmerzen verursachen und schränkt die Bewegung oft massiv ein.

    Also ich hatte auch mal eine Blasenentzündungen und ich weiss noch genau, dass auch ich eine schmerzbedingte Schonhaltung hatte. Gerade bei Entzündungen oder Steinen im Harntrakt brennt und sticht jeder Schritt, da sich die Blase bei Bewegung zusammenzieht und reibt. Da ist es doch klar, dass ein Meerschweinchen vermeidet, sich unnötig zu bewegen.

    Ich meine nur, manchmal wird diese veränderte Bewegung fälschlicherweise für Arthrose gehalten, obwohl die Ursache im Unterleib liegt. Ist bei Ella diesbezüglich inzwischen alles genesen?

    Wenn ja, würdest du das Metacam ja eh in Kürze absetzen. Wenn man Metacam bei einer manifesten Arthrose vollständig absetzt, kehren die Entzündungen im Gelenk und die Schmerzen in der Regel innerhalb weniger Tage zurück. Bei meinen Schweinchen mit dem Verdacht wurde Metacam erst eine Woche etwas höher dosiert verabreicht, um rasch den eventuellen akuten Schmerz und die Entzündungen zu lindern. In der zweiten Woche sollte ich dann die Dosis niedriger machen und darauf achten, dass die Schweinchen vom Verhalten schmerzfrei sind. Metacam hat gar nichts am Verhalten übrigens geändert, also keine Arthrose, sondern traumatisierte Kinderzimmerschweinchen, die nichts anderes kannten, als sich zu verstecken.

    Dass du jetzt natürlich keine genau Medikationsanweisung hast, ist blöd. Aber da das Schmerzmittel genau in dieser Dosis reicht, um für dich sichtbare Veränderungen des Bewegungsverhaltens zu erreichen, würde ich es genau wie verordnet weiter geben? Und ja, unbedingt zwei mal am Tag wegen des Stoffwechsels. Und dann würde ich die genau Medikation lieber in zwei, drei Wochen mit dem TA absprechen, damit die Behandlung dauerhaft oder bedarfsorientiert angepasst werden kann. Meist gibt man ja Schmerzmittel bei Arthrose ein Leben lang. Aber vielleicht gibt es noch was in der Ernährung, was sich günstig auf die Gelenke/ Knochen auswirkt?

  • Sollte es am Bewegungsapparat liegen, kannst Du auch Rodicare Arthrin probieren. Das hilft (zumindest bei uns) erstaunlich gut.

    Das Schweinchen hatte einen komischen Watschelgang, sonst nichts. Die Arthrose in den Knien war ein Zufallsbefund. bzw. Ich fragte als wir aus anderen Gründen Bilder machten, ob man was sehen kann. Und ja, leichte Arthrose am Bild. Das Tier hatte übrigens Probleme mit Blasengries.

    Das geht in beide Richtungen: Schmerzen in der Bewegung können durch die verminderte Bewegung auch zu Blasenproblemen führen. Genauso wie anders rum. Schmerzen durch Blasenerkrankungen zu weniger Bewegung.

  • Ich danke euch allen für eure Hinweise und Tipps.

    Das mit dem schlechten laufen geht schon mehrere Monate, das mit der Blase jetzt erst wieder seit wenigen Wochen. Ich weiß nicht ob es direkt damit zusammenhängt. Jedenfalls sind wir mit der Blasenbehandlung jetzt fertig und ich habe jetzt ehrlich einfach das Schmerzmittel komplett weggelassen um erst mal zu schauen, ob sie überhaupt wieder so läuft. Vielleicht hatte sie auch irgendwo etwas entzündliches oder Ähnliches, wo gegen die mehrfache Wochen Therapie mit dem Schmerzmittel recht hoch dosiert und dem Antibiotika geholfen hat. Es sind jetzt circa drei Tage ohne Schmerzmittel und im Moment läuft sie noch wie unter Schmerzmittel.

    Beim TÜV habe ich aber eben etwas anderes gesehen und wir fahren jetzt auch gleich zum Tierarzt. Ich weiß nicht ob sie kleine Bewohner hat. Am Wochenende war mir aufgefallen, dass sie Juckreiz hat und eben beim TÜV habe ich Stellen in ihrem Fell gefunden, da sind die Haarwurzeln schwarz verklebt und es ist auch an einer Stelle wie eine Art Platte, die mit dem Haaren an der Wurzel verklebt ist. Und das scheint ihr auch alles ziemlich weh zu tun, weil sie gleich quietscht und sich sehr wehrt.







    Bei Fox sieht alles schick aus. Ich nehme ihn aber jetzt trotzdem mit zum Tierarzt.

    Eine Beißerei oder Ähnliches habe ich nicht mitgekriegt. Es sieht auch nicht aus wie Wunden. Und letzte Woche hab ich das noch nicht gesehen.🙁

  • Sieht für mich so aus als könnten das Milben sein. Wenn das Immunsystem nicht ganz auf der Höhe ist sammeln die Schweinchen ja gerne alles mögliche ein. Aber schön zu hören, dass das Laufen jetzt auch ohne Schmerzmittel gut ist.

  • Zum Glück hast du es ja rechtzeitig entdeckt. Ja, man sieht gut auf deinen Bildern, die beginnende Wundkruste oder Schorfbildung, die durch den Parasiten- oder Pilzbefall entstanden ist. Es sieht schon fast wie ein Befall mit Pelzmilben aus, weil die Haare an der Wurzel nahe der Haut mit so schwarzen Ablagerungen besetzt sind. Das kann sich um die Parasiten selbst, deren Eier oder eben dem Milbenkot handeln. Kann aber genauso ein Hautpilz sein, da kenne ich das auch mit dem Ausfall des Fells, büschelweise oder in Schuppen verklebt, ganz typisch ab der Rücken- oder Hinterteilpartie. Das wird dir nur gleich dein Tierarzt sagen können, was es genau ist.

    Tja und hier sieht man gut, dass genauso Tiere in guter Haltung Parasitenbefall bekommen können. Warscheinlich war Ellas Immunsystem noch von der ganzen Blasengeschichte mit Antibiose geschwächt. Viele Parasiten leben ohnehin in geringer Zahl auf der Haut bei jedem Meerschweinchen. Nur ein gesundes Immunsystem hält sie aber in der Regel unter Kontrolle, so dass das Tier beschwerdefrei bleibt.

    Ist die Immunabwehr aber durch Stress oder Erkrankung geschwächt, bricht dieser Schutz leider zusammen. Die Parasiten vermehren sich explosionsartig und lösen Symptome wie Juckreiz, Schuppen und Haarausfall aus. Darum bin ich mal gespannt, was du berichtest, ob Fox mitbehandelt wird.

  • So, da sind wir wieder.

    Ich danke euch für eure Antworten und ihr hattet vollkommen recht. Es sind Milben 😔. Ich hatte einmal ganz am Anfang, als die Tiere eingezogen sind, ein Tier mit Milben. Das waren aber eher viele kleine dunkle Punkte im Fell verteilt. Das war ein schneeweißes Schweinchen, deswegen konnte man das sofort sehr gut erkennen. Ohne im Fell zu wühlen. So direkt an der Haarwurzel kannte ich es noch nicht.

    Es gab bei beiden Stronghold in den Nacken und in 2-3 Wochen sollen wir das Ganze noch mal wiederholen. So ein Mist. Madame nimmt echt alles mit. Bei Fox war es nur nach mehrmaligem Kämmen mit dem Flohkamm ganz leicht sichtbar, bei Ella war viel schwarzes und auch helle Hautschuppen dabei.

    Ich hatte am Wochenende erst das ganze Gehege mit sämtlichen Stoffen ausgetauscht. Muss ich jetzt noch irgendetwas mehr beachten? Es kommen jeden Tag die Hauptschlafplätze raus und werden erneuert. Sie leben komplett auf Stoffen. Das Thema passt eigentlich gar nicht unter die Überschrift. Falls das hier irgendwie stört und lieber abgetrennt werden soll, ist es für mich vollkommen in Ordnung Silke. Jetzt muss ich mal gucken, ob ich noch irgendetwas finde, womit ich das Immunsystem unterstützen kann. Die Sachen von Rodicare findet sie leider allesamt fürchterlich.

  • Ich hab letztens im Laden von Bunny irgendwelche Futtersachen gesehen wo glaube ich auch etwas mit Immun und so dabei war. Da ich aber nur schnell durchgehuscht bin hab ich mir das ganze nicht so genau angeschaut und kann jetzt gar nicht sagen ob das eine gute Alternative für Meerschweinchen ist. So weit ich weiß hat mein Tierarzt aber auch noch anderes Zusatzfutter was irgendwas mit Recovery hieß, das habe ich allerdings noch nie im Laden gesehen.

  • Ich hatte am Wochenende erst das ganze Gehege mit sämtlichen Stoffen ausgetauscht. Muss ich jetzt noch irgendetwas mehr beachten? Es kommen jeden Tag die Hauptschlafplätze raus und werden erneuert. Sie leben komplett auf Stoffen.

    Mit der täglichen Hygiene tust du schon eine Menge gegen die Milben, den Rest wird mit dem aufgetragenen Stronghold erledigt. Ich würde wie gewohnt, alles - also Stoffe und Kuschelsachen die nächste Zeit einfach bei 60 Grad waschen. Das überlebt garantiert keine Milbe und kein Ei. Am Tag der Behandlung desinfiziere/ reinige ich meist eh nie, weil das dauert ja auch erst bis der Wirkstoff komplett von den Schweinchen aufgenommen wird und diese für die Milben ungenießbar werden. Wische einfach wie immer gründlich Gehegeboden und Einrichtungsgegenstände ab, und Milben, die noch auf den Stoffdecken sitzen, sterben sofort ab, sobald sie wieder auf eins deiner beiden Meerschweinchen krabbeln. Spätestens mit der Wiederholung in 2 bis 3 Wochen mit dem Spot-On sollte es gegessen sein.

    Wegen der geschädigten Hautbarriere könnten gesunde Fette, die der Haut helfen, sich rasch zu regenerieren wie z.B. Sonnenblumenkerne nützlich sein. Fürs Immunsystem wären Schwarzkümmelpellets (aufgeweicht) hilfreich z.B. https://www.gruenhopper-kaninchenfutter.de/immun-fit

    Die RodiCare Produkte in Flüssigkeitsform hassen alle meine Schweinchen übrigens auch.

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