Beiträge von Sarah_Schaf

    Zum Auge kann ich leider nichts beitragen. Als ehemals Lunky Besitzer sieht mir das abstehende Fell am Körper auch sehr nach Lunkarya aus, wenn es eher harsch ist (also nicht weich sondern eher fest) dann passt das auch zum Lunky. Meine waren am Kopf aber auch weicher.

    Lunkaryas kann man das Fell kürzen, muss man aber nicht (außer am Po und falls es an den Seiten zu lang ist natürlich, da sollte man es definitiv kurz halten). Kämmen muss man nicht, mit den Fingern durch fahren reicht in der Regel.

    Und Lunkaryas haben einen Fellwechsel soweit ich weiß bz was ähnliches, es kann also sein dass das Fell auch mal von allein abbricht und kurz wird, dann aber wieder schön nachwächst. Ich hatte das mit meiner kleinen auch, dass sich das Fell da merklich verändert hat.

    Ja, die Struktur des Felles ist so wie du bechreibst. Wie ist das Fell denn unter dem Bauch bei Lunkaryas? Die kleine hat sehr dichte, gelockte Bauchbehaarung, erinnert mich an Rex.

    Ich habe zwei Peruaner-Mixe, da muss ich schon mal ran mit der Schere, vor allem im hinteren Teil wenn es wärmer ist. Ansonsten bürsten oder so brauche ich nicht, die Fellpflege kriegen die gut hin. Obwohl aber gelegentlich, muss ich verfilzte Haare rausschneiden, wo sie schlecht säubern können.

    Deine Sorge kann ich nachvollziehen. Für mich als Laie sieht das Auge noch nicht heil aus.

    Dankeschön, ich fühle mich verstanden! Ich bin mit einem sehr unguten Gefühl aus der TA Praxis raus und dachte mir: "man könnte sicher noch mehr tun" Auch das Metacam nach drei Wochen abzusetzen, tat mir leid. Das kleine Meerschweinchen kann ja nicht reden und von Schmerzen berichten. Ich weiß, Meerschweinchen sind gut im Verstecken von Befindlichkeiten, aber so macht sie nicht den Eindruck, dass sie beeinträchtigt sei. Sie ist so gut in meine Gruppe integriert und wurde gut sozialisiert. Auch mit nur einem Auge konnte sie sich Verhalten gut abschauen und es ist sooo interessant, zu sehen wie sie den Alttieren den Rang weg nimmt, das Alphatier aus der Hütte schmeißt *soeben aus den Augenwinkeln beobachtet. Im Auto auf den Weg zur Tierarztpraxis hatte sie furchtbar geschrieen. Diesen Laut den verlorene Babys nach ihrer Mutter machen. Das hatte mir echt das Herz gebrochen. Aber dennoch denke ich, werde ich nächste Woche mit der kleinen 60 Km fahren, dort haben wir eine Tierklinik, die haben spezielle Fachgebiete da u.a. auch für Augenheilkunde. Mir fehlte die Diagnose, es war nur konservative Behandlung. Ich weiss ja nicht ob da bildgebende Diagnostik was helfen kann, aber so was in der Art sollte gemacht werden. Denn ja Silke, das hast du gut sehen können... der Augapfel hat sich zurückgebildet, man sieht jedoch deutlich die Linse und Pupile. Und dafür, dass da eigentlich kaum was ist, was die Augenhöhle ausfüllt, wird meiner Meinung nach der Bindehautsack des unteren Augenlieds ganz schön herausgedrückt. Ebenso ist eine vermehrte Flüssigkeitsabsonderung gegeben, was ich für erneute entzündliche Prozesse hielt, die TA darauf ansprach und als Antwort bekam, das sei Tränenflüssigkeit weil das Auge teils noch versucht, seine Funktion aufrecht zu erhalten. Ich war ja wie gesagt bei zwei unabhängigen TÄ. Alles gute ist Drei... also auf in die Tierklinik nächste Woche.

    Hier ist besser zu sehen, welche Rasse sie sein könnte. Zu beachten ist, dass sie noch extrem jung ist... da wächst sicher noch was an Fell. Aufgrund des Gewichtes von 130 g Ende Oktober denke ich mal, sie war max. 2 bis 3 Wochen alt. Ich hatte Aufzuchtsmilch da, habe ich jedoch nicht gegeben, da die kleine enorme Mengen an Frischfutter verputzt und gut an Gewicht zu nahm.

    Danke für deine Antwort Sue. Laut TA ist das Auge abgeheilt. Ich sehe jedoch immer noch eine weisse Trübung. Und wenn die ursprüngliche Funktion wirklich "abgestorben" wäre, wäre das Auge dann eher nicht geschlossen? Die Lider sind dünner geworden, diese können das Auge aber trotzdem noch offen halten.

    Noch eine Frage zur Rasse... Ich gehe davon aus das sie ein Lunkary ist? Mittlerweile ist ihr Fell wirklich eine Pracht.

    Erst einmal ein Frohes Neues Jahr an alle Meerschweinchen Liebhaber. Besonders freue ich mich in diesem neuen Jahr auf den kommenden Frühling, auf satte Wiesen und darauf, meine Meerschweinchen wieder draußen in den Freigegehegen grasen zusehen. Ja, bis dahin sind es noch ein paar Monate... aber ich gehöre zu der Art Menschen, die langfristig gut damit fahren, vorrauschauend und"präventiv" zu handeln. Deswegen habe ich generell gesunde Tiere und bin deswegen auch eher nicht beim TA. Letztes Jahr jedoch habe ich einige Tiere aus schlechter Haltung übernommen und habe neben einem Zahnschweinchen, zwei Blasenschweimchem auch ein "Sorgenkind" in Bezuz auf die anstehende Aussenhaltung. Ich mache mir tatsächlich Gedanken vor einem möglichen Fliegenmadenbefall, wenn das kleine Schweinchen, das ganz schön Glück in seinem bisherigen kurzen Leben hatte, denn dann bei mir ins Aussengehege kommt. Ich habe bisher kein extra Fliegengitter dran, es wäre sehr aufwendig bei der Größe meiner Aussengehege. Bisher weiß ich halt, dass Fliegen auch nur an kranke bzw. verletzte Tiere dran gehen. Darum habe ich mich hier bei euch angemeldet und bitte um Eure Einschätzung.

    Zu dem Schweinchen:

    Mitte Oktober habe ich ein völlig verwahrlostes Meerschweinchen (w) aufgenommen. Niedrige Körpertemperatur, struppiges Fell, kahle Stellen, (kein Ektoparasitenbefall) Gewicht 130 g. Dennoch guter Allgemeinzustand und normales Fressverhalten (nimmt alles an Frischfutter an und schafft mittlerweile an die 600 g/Tag Frischfutter) Das Mädel wiegt jetzt knapp 700 g. Leider war eines ihrer Augen trüb, Sehfähigkeit war aber noch vorhanden. Ich bin zum Nottierarzt spät abends und habe leider jemanden erwischt, der weder mit einem flurozirenden Mittel nach einem Fremdkörper (Heulhalm etc.) geschaut hat noch einschätzen / aussagen konnte, in wie fern die Hornhaut defekt war. So habe ich leider mit meinem damaligen Laienwissen ein Kortisonhaltiges Gel bekommen und über zwei Tage lang 3-4 am Tag ins Auge eingeträufelt. Weil leider keine Besserung auftritt, sondern das Auge immer mehr austrocknete und das Lid auch an Kraft verlor, ging ich zwei Tage später zu einer anderen TÄ, die mich aufklärte, wie schädlich Cortison bei einer defekten Hornhaut sei. Sie sprach davon, dass man das Auge entfernen müsste jedoch war die weisse Trübung Eiter, was bei einer Verkapslung tödlich sein könnte. Deswegen bekam ich dort lediglich Antibiotika. Ich habe mich hier im Forum durchgelesen und habe ergänzend noch Corneregel besorgt und auch Tag und Nacht alle drei Stunden ins Auge gegeben. Das AB wurde nach 14 Tagen abgesetzt, Kontrolltermin beim TA ergab, dass die Entzündung weg ist, das Tier jedoch blind auf dem Auge. Von einer OP war nicht mehr die Rede auch nicht von einer weiteren Vorstellung / Kontrolle.

    Dem Schweinchen geht's mittlerweile wirklich gut. Ich frage mich nur, ob das so seine Richtigkeit hat oder ob es nicht doch verletztes / totes Gewebe ist, was anfällig für Fliegenmadenbefall ist. Das Auge ist halt einfach ausgetrocknet, das süße Knopfauglein ist weg, jedoch ist es halb offen und somit ja eine "Eintrittsfläche".

    Ich bin dankbar für Antworten.